Ausgangssperre auch im Landkreis!

Wie zu befürchten war: Das Kreisgebiet liegt heute bei 214,3 Fällen im Inzidenzwert - Weiterer Todesfall

Auch für den ganzen Landkreis Rosenheim gilt nun die Ausgangssperre ab 21 Uhr! Der 200er-Inzidenzwert wurde überschritten: Das Robert-Koch-Institut meldet am heutigen Freitagmorgen erneut gestiegene 214,3 Fälle im Inzidenzwert. Zudem gibt es einen weiteren Todesfall im Landkreis zu beklagen – der 257. Verstorbene in Verbindung mit einer Corona-Erkrankung seit dem Ausbruch der Pandemie. Die Stadt Rosenheim liegt bei 212,4 Fällen. Erschreckend die Zahlen für ganz Deutschland heute: Nahezu 30.000 Neuinfizierte und 600 Todesfälle innerhalb von 24 Stunden …

Damit die Hotspot-Regel aufgehoben wird, muss der Landkreis sieben Tage hintereinander unter der 200 liegen …

Überschreitet ein Landkreis oder eine kreisfreie Stadt den Inzidenzwert von 200, gelten ab dem folgenden Tag von 21 bis 5 Uhr feste Ausgangssperren – also im Landkreis nun ab dem morgigen Samstagabend.

Der Aufenthalt außerhalb der eigenen Wohnung ist dann nur in absoluten Ausnahmefällen erlaubt: Wegen medizinischer Notfälle, der beruflichen Schichtarbeiter-Tätigkeit, der Wahrnehmung des Sorge- und Umgangsrechts …

Stand jetzt: Vom 24. bis 26. Dezember – also an den Weihnachtsfeiertagen – ist es darüber hinaus erlaubt, Gottesdienste zu besuchen in der Nacht, falls sie stattfinden …

Zudem gibt es in diesen Hotspots für Schüler ab Klasse acht NUR NOCH Distanzunterricht (Ausnahme: Abschlussjahrgänge). Musik- und Fahrschulen werden geschlossen, Märkte und Wochenmärkte dürfen nicht mehr stattfinden (außer Lebensmittelmärkte).

Aufgehoben werden diese Schutzmaßnahmen erst, wenn der 200er-Wert seit mindestens sieben Tagen in Folge unterschritten worden ist.

Das Robert Koch-Institut meldet den zweiten Tag in Folge für ganz Deutschland einen Höchstwert bei den Neuinfektionen mit dem Coronavirus. Wie das RKI am Freitagmorgen mitteilte, steckten sich 29.875 Menschen binnen 24 Stunden mit dem Virus an – das sind etwa 6.000 mehr als am Freitag vor einer Woche.

Auch die Zahl der Corona-Toten innerhalb eines Tages stieg auf einen neuen Höchstwert: 598 Menschen starben in Verbindung mit Corona.

 

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19 Kommentare zu “Ausgangssperre auch im Landkreis!

  1. “Vom 24. bis 26. Dezember – also an den Weihnachtsfeiertagen – ist es darüber hinaus erlaubt, Gottesdienste zu besuchen”… da sieht man welche Macht die Kirche in Bayern noch hat…

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    1. Hmm,
      die Kirche und Religion bringt dir ja auch viele freie Tage, beschwer dich doch da dann bitte auch

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    2. Das hat nichts mit ‘Macht der Kirche’ zu tun. Eher mit der Macht von Glauben. Weihnachten ist – neben Ostern – eines der wichtigsten Feiertage für Christen überhaupt und hat im Laufe der Jahrhunderte eine unglaublich emotionale Bedeutung für viele erhalten.

      Selbst Menschen, welche an 363 Tagen des Jahres eher keinen Bezug zur Kirche haben, haben an Weihnachten plötzlich das Bedürfnis, Teil einer Gemeinschaft zu sein und an etwas Höheres, Gerechtes, Heilbringendes glauben zu können.

      Diesem grundsätzlichen Bedürfnis wird nachgekommen.

      Ebenso wie das Bedürfnis, irgendwie mit den öffentlichen Verkehrsmitteln in die Arbeit zu kommen.

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  2. Ja, und? Faktisch haben wir ja schon eine Ausgangssperre. Alle Wirtschaften, Clubs etc. haben geschlossen …

    Kommentar v.d.Red. gekürzt.

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  3. Heißt es eigentlich nicht der Wert muss im Wochendurchschnitt über 200 sein. Das ist doch erst seit heute über 200. Vielleicht kann die Redaktion aufklären bitte …

    Anmerkung der Redaktion: Die 7-Tage-Inzidenz ist ja der Wochenschnitt. Der Wert ist nicht auf einen Tag, sondern auf eine Woche berechnet und er liegt heute über 200.

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  4. Also das mit der Kirche verstehe ich auch nicht, warum diese noch besucht werden darf. Beten kann man zu Hause auch…

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    1. Ich freu mich schon auf die Kirche und den Gottesdienst !

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      1. Ich nicht, denn ich habe damit nichts am Hut.

        Aber ich kann es nachvollziehen, warum Gottesdienste stattfinden. Und ich finde es gut!
        Und ich kann auch gut verstehen, wenn man dieses Jahr freiwillig davon Abstand nimmt um den Personen Platz zu lassen, die es wirklich, WIRKLICH brauchen. 🙂

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  5. Warum immer noch Gottesdienste?? Gerade hier kann sich das Virus gut ausbreiten.
    Ich kann Zuhause auch beten. Und das ruhiger und konzentrierter als zwischen vielen (zu dieser Jahreszeit schniefenden, schnupfenden) Leuten.
    Welche Begründung spricht also dafür?

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    1. Welche Begründung dafür spricht?

      Es gibt Menschen, die zu Weihnachten alleine daheim sitzen. Diesen Menschen bietet man durch die Gottesdienste eine Möglichkeit, diesem besonderen Tag doch noch einen Hauch Wärme, Gemeinsamkeit und Geborgenheit zu schenken.

      Ist das doch ein christlicher Grundgedanke!

      Wer das nicht versteht, kann Weihnachten auch komplett ausfallen lassen….

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      1. Unsinn! Natürlich verstehe ich das. Aber es ist jetzt schlicht und einfach verkehrt!
        Ich denke, alte Menschen oder eine Mutter mit mehreren erwachsenen Kindern leiden auch unter den Einschränkungen. Ebenso Personen, die nur Freude und Kontakte haben bei Veranstaltungen o.a. Hobbys.
        Alles Mögliche ist (sinnvollerweise) verboten, aber die weltfremde Kirche nimmt eine Sonderregelung in Anspruch.

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  6. An Weihnachten in die Kirche gehen, des wird erlaubt sein! Immerhin sind wir immer noch eine christlich geprägte Kultur.

    Kennt ihr überhaupt die Abstandsregeln dort – die sind 2 Meter statt 1,5 Meter. Es dürfen eh fast keine Leute rein.

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  7. Was ist mit Spazierengehen, laufen, Radfahren. Wie sind da die Regeln noch mal?

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  8. Ich denke, das hat doch was mit GG art4 zu tun. Und es gibt in D ja auch noch viele Mitmenschen anderen Glaubens, die sich wohl von ihrere Religionsausübung auch nicht so gerne abhalten lassen. Übrigens finde ich, alle “Gläubigen”, die schon die letzten Jahre nur an Weihnachten einen Gottesdienst besuchten, sollten dieses Jahr die wenigen Plätze, aufgrund der peniblen Hygienekonzepte, aus Solidarität den Menschen überlassen, denen die Hl. Messe auch sonst wichtig ist. Dann können die Abstandsregeln sicher eingehalten werden.

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  9. Die Kirchen gehören auch zugespert da ist die Infektionen am größten man kann auch daheim beten Gesundheit geht vor u.die sollen online Kirche übertragen

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  10. Da eh alles zu hat juckt mich das jetzt eher wenig.
    Wenn der Wert morgen wieder unter 200 ist, fällt die Sperre dann wieder weg?

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  11. Dass Bayern im März noch Starkbierfeste erlaubte, hat laut einer Studie des Helmoltz Zentrum München erheblich zur Ausbreitung des Coronavirus beigetragen, so berichtet der „Spiegel” heute. Ebenso die Kommunalwahl, die der bayerische Ministerpräsidenten unbedingt durchführen lassen wollte. Beide Entscheidungen haben laut der Studie dazu beigetragen, dass Bayern kontinuierlich eine Spitzenposition bei den Infizierten in Deutschland hatte. Übrigens auch Kirchenbesuche und die Fleischindustrie sind immer wieder als Superspreader-Events aufgefallen. Keinerlei Infektionen dagegen im Einzelhandel. Genausowenig wie in den Supermärkten. Doch was wird ab nächste Woche geschlossen? Die Kirchen? Die Schlachthäuser? Nein, natürlich nicht. Aber auf Baustellen, in Büros und Kantinen laufen die Mitarbeiter nach wie vor ohne Masken rum … und alle fragen sich, warum der Shutdown ligt nicht funktioniert hat. Vielleicht weil er bei den falschen Gruppen angesetzt hat?

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    1. Es ist schlicht so gut wie unmöglich Ansteckungen im Einzelhandel zu lokalisieren. Wie soll das gehen? Nahezu jeder Infizierte war beim Einkaufen.

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  12. @Eh wuascht

    lesen Sie den Artikel eigentlich, bevor Sie ihn kommentieren?

    “Damit die Hotspot-Regel aufgehoben wird, muss der Landkreis sieben Tage hintereinander unter der 200 liegen …””

    Nur so als kleine Anmerkung 🙁

    Denk mal, Sie haben am Thema eigentlich kein Interesse, aber wollen halt auch mal was sagen 🙂

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