Aus und vorbei!

Basketball-Bundesliga: Aiblinger Firegirls stellen ab sofort den Spielbetrieb ein

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Es ist eine Nachricht, die überrascht und für viele Diskussionen sorgt in der Sportszene des Landkreises am heutigen Abend: Die Bundesliga-Basketballerinnen der Fireballs aus Bad Aibling stellen mit sofortiger Wirkung den Spielbetrieb ein! Schon das geplante Heimspiel in der ersten Liga Deutschlands am Samstag gegen Nördlingen wird nicht mehr stattfinden. 

Mit einem Kader von gerade mal noch sechs gesunden Spielerinnen gab es sportlich keine Aussicht auf Besserung. Nachdem sich Top-Scorerin Lindsay Sherbert im letzten Spiel gegen Chemnitz erneut die Nase gebrochen hatte, war das sozusagen der endgültige Genickschlag für das Team.

„Es war für die verbleibenden Spielerinnen nicht mehr zumutbar, durch die Überbelastung, die in den kommenden Spielen auf sie zugekommen wäre, schwerwiegende Verletzungen zu riskieren“, heißt es seitens der onFire Sport und Event Campus GmbH.

Zu den sportlichen Problemen kommen wirtschaftliche Themen. Weiterhin fehlende Sponsoren und Altlasten machen auf längere Sicht einen Spielbetrieb in der 1. Bundesliga unmöglich.

Auch dass derzeit kein sportlicher Leiter vorhanden ist, macht die Situation nicht einfacher und ließ letztendlich offenbar keinen anderen Weg offen, als sich aus der Saison zurückzuziehen.

Dass dieser Schnitt schon jetzt gemacht wird und nicht erst zum Jahresende, das ist auch in der Verantwortung gegenüber Trainerin und Spielerinnen begründet. Allen Aktiven wurde die Möglichkeit angeboten, ihren Vertrag bei der onFire Sport und Event Campus GmbH aufzulösen und sich dann bei anderen Vereinen anzubieten – denn noch ist das Transferfenster in der DBBL geöffnet. Die Chance, innerhalb der Bundesliga zu wechseln, soll keiner Spielerin verbaut werden, heißt es.

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