Aus Mitteln des Europa-Sozialfonds

Auch weiterhin wichtige Hilfe zur Berufsvorbereitung an drei Schulen im Landkreis

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Der Landkreis Rosenheim will auch in den kommenden beiden Schuljahren eine Maßnahme zur Berufsvorbereitung, das so genannte Berufsintegrationsjahr, an den Staatlichen Berufsschulen Rosenheim I und Rosenheim II sowie an der Staatlichen Berufsschule Bad Aibling anbieten. Der Kreisausschuss beauftragte heute die Landkreisverwaltung für die notwendige qualifizierte sozialpädagogische Betreuung der Berufsintegrationsklassen eine öffentliche Ausschreibung durchzuführen.

Pro Berufsschule kann es eine Berufsintegrationsklasse geben. Das Auftragsvolumen je Klasse und Schuljahr beträgt maximal 37.500 Euro. Aufgrund der bisherigen Erfahrungen gehen die Verantwortlichen im Landratsamt davon aus, dass die Kosten weitgehend aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds gedeckt werden.

Das Berufsintegrationsjahr ist eine schulische Maßnahme, die der Berufsvorbereitung sowie der Erfüllung der Schulpflicht dient und die eine qualifizierte sozialpädagogische Betreuung erfordert.

Zielgruppe sind vor allem einheimische, berufsschulpflichtige Jugendliche und junge Erwachsene, teilweise mit Migrationshintergrund und/oder erheblichen sprachlichen Defiziten, die

noch nicht voll ausbildungsreif sind,

in der Regel keinen Mittelschulabschluss haben und

deshalb keinen Ausbildungsplatz finden konnten.

Der stellvertretende Landrat Josef Huber sagte nach dem einstimmigen Beschluss: „Auch die Schwächeren brauchen unsere Hilfe und bei einer 50-prozentigen Erfolgsquote ist das eine tolle Geschichte.“

Foto: pixabay

 

Im Landkreis Rosenheim werden Maßnahmen zur Integration Jugendlicher ohne Ausbildungs-platz seit dem Schuljahr 2009/2010 angeboten.

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