Aus ganz Deutschland angereist

Schnaitsee: Treffen der Selbsthilfegruppen für Betroffene von angeborenen Immundefekten

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Aus Frankfurt, Leipzig, Stuttgart, Aachen oder Kassel kamen sie eigens angereist … Die „dsai“, die Selbsthilfeorganisation für Betroffene von angeborenen Immundefekten, wächst dank des Engagements vieler ehrenamtlicher Mitarbeiter in ganz Deutschland. So musste erstmals das Regional-Gruppenleitertreffen mit dem Team der Kommunikationsagentur BallCom und mit den Damen der dsai-Geschäftsstelle von Schnaitsee zum Oberwirt nach Obing verlegt werden. Dabei wurde Rückschau auf das vergangene Jahr gehalten und gemeinsam Projekte, Aktionen und Ziele für das nächste Jahr besprochen.

Steffen Ball, stellvertretender Vorsitzender der „dsai“ begrüßte auch im Namen der Bundesvorsitzenden Gabriele Gründl, die Gäste aus ganz Deutschland. Spontan erhielt Gründl Applaus für die Überreichung des Bundesverdienstkreuzes, das auch die hohe Wertigkeit der gesamten „dsai“ herausstellte. In einer Vorstellungsrunde wurden auch besonders die neu hinzugekommenen ehrenamtlichen Mitarbeiter der „dsai“ eingebunden.

Nach einem Blick über die Kommunikationshistorie der „dsai“ gab Sonja Slezacek aus Frankfurt, die für die Öffentlichkeitsarbeit der „dsai“ zuständig ist, einen Rückblick über die vielen großen und kleinen Aktionen zur Aufklärungs- und Öffentlichkeitsarbeit. Sie betonte, dass die beeindruckende Menge und Qualität nur dank der großen Unterstützung durch die Regionalgruppenleiter und ehrenamtlichen Helfer in diesem Umfang möglich war.

Für das Jahr 2018 sind bereits wieder tolle Aktionen und Kampagnen in Planung, so dass die dsai auch in Zukunft umfassende Aufklärungsarbeit leisten wird.

Am nächsten Tag wurde mit dem Workshop „Aufgabengebiet Regionalgruppenleiter und Zusammenarbeit mit der Geschäftsstelle“, der von Steffen Ball gekonnt moderiert und geleitet wurde, gestratet. Nach einem Brainstorming wurden in einem „World-Café“ wichtige Punkte, wie zum Beispiel die Zusammenarbeit mit Behandlern, von allen Seiten beleuchtet und die Ergebnisse gesammelt, um daraus einen Aktionsplan zu erstellen.

Nach der die Mittagspause wurde als Abschluss des Workshops besprochen, wie die Zusammenarbeit zwischen den Regionalgruppenleitern noch optimiert werden kann und welche neuen Ideen und Projekte in der nächsten Zeit initiiert und umgesetzt werden sollen.
Nach einer kurzen Zusammenfassung bedankte sich Gabriele Gründl noch einmal sehr herzlich bei allen Teilnehmern. Ihr besonderer Dank galt der DAK, die das Treffen im Rahmen der Projektförderung ermöglicht hatte. Als gemütlichen Ausklang trafen sich dann noch einmal alle zum Abendessen beim Oberwirt, bevor es dann – trotz des Sturms – für die Regionalgruppenleiter am Sonntag wieder zurück nach Hause ging.

ju

Unser Foto oben: Die Teilnehmer des Regionalgruppenleitertreffens stellten sich zur Eröffnung des Workshops zum Gruppenfoto. Von links Michaela Willhardt (Kassel), Rabea Schlepphege (Münster), Angela Kastenholz (Bonn), Sandra Jung (Siegen), Gabriele Gründl (dsai-Bundesvorsitzende), Lutz Kurnoth (Köln), Franz Isenmann (Aachen), Gerd Klock (Frankfurt), Gabi Langer (dsai-Geschäftsstelle), Friedolin Strauss (Stuttgart), Manuela Kaltenhauser, Birgit Schlennert, Andrea Maier-Neuner (alle dsai-Geschäftsstelle), Silke Unbehauen (Siegen), Sonja Slezacek (Frankfurt), Elle Wilhelm (Münster), Andreas und Annett Mählmann (Leipzig), Steffen Ball (Frankfurt), Christoph Mählmann (Leipzig) und Victoria Scholz (Leipzig)

 

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