Aufnahmestopp in Wasserburg

RoMed-Klinik: Wegen Covid-Infektionen vorerst eingeschränkte Versorgung

Nach Bad Aibling und Rosenheim (Haus 5), hat es jetzt auch Wasserburg erwischt: Ab sofort werden keine Patienten mehr in der RoMed-Klinik aufgenommen. Ausnahme: Notfallbehandlungen finden in der Zentralen Notaufnahme statt. Allerdings muss im Anschluss eine Weiterverlegung in andere Kliniken erfolgen. Die Arzt-Praxen an der Klinik wie zum Beispiel HNO sind aktuell geöffnet und über eigene Eingänge erreichbar. Auch die Geburtshilfe bleibt für akute Entbindungen geöffnet.

Der Grund: Nahezu zeitgleich wurden in der RoMed-Klinik Wasserburg in drei Stationen positive Covid-Testergebnisse bekannt. Zunächst ist ein Ergebnis aus der Covid-Reihentestung bei den Mitarbeitern positiv aufgefallen. Daraufhin durchgeführte Testungen bei den Patienten auf der betroffenen Station brachten drei positive Ergebnisse.

Außerdem wurden bei Patienten – die routinemäßig am siebten Tag des stationären Aufenthalts erneut getestet werden – zwei positive Ergebnisse festgestellt. Die beiden Patienten sind auf verschiedenen Stationen.

Allen Infizierten geht es den Umständen entsprechend gut.

 

Alle 72 Patienten und etwas mehr als 450 Mitarbeiter werden getestet. Eine enge Abstimmung mit dem Gesundheitsamt erfolgt. Neuaufnahmen werden wieder möglich sein, sobald die Ergebnisse das zulassen.

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4 Kommentare zu “Aufnahmestopp in Wasserburg

  1. Ja genau das wird gleich öffentlich gemacht… das aber mein Vater derjenige ist der nach 7 Tagen nochmal getestet worden ist, keinen Besuch hatte und wirklich keine einzigsten Symptome hat,das wird nicht erzählt. Auch wird nicht erzählt das ihm das bloß gesagt worden ist das er positiv ist. Schriftlich hat er nichts vorliegen.
    Mein Vater ist über 70 Jahre alt und schwer Herzkrank und hat keine einzigsten Anzeichen. Morgen früh wird nochmal ein Test gemacht das Ergebniss bekommt er morgen Abend.
    Ein PCR Test ist nicht aussagekräftig. Vorallem nicht auf Corona …

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    1. Liebe Frau Mikolic!
      Keine Symptome bedeuten nicht keine Ansteckungsgefahr…
      Der Besuchsverbot ist für alle beteiligiten schwer.
      Aber…Das Personal in einem Krankenhaus hat bestimmt nichts besseres zu tun als den Patienten falsche Laborergebnisse mitzuteilen! Es gibt keinen Pflicht dem Patienten die Laborergebnisse während des Aufenthaltes schriftlich mitzuteilen – jedoch jeder Patient darf nach Wunsch die Einsicht in die eigene Akte bekommen – was aber in einem isolierten Bereich aufgrund der Hygieneregeln vermieden werden soll. Natürlich könnte man das Laborergebniss ausdrucken und dem Patienten geben…Aber ich frage mich gerad was sie hier behaupten ?

      Es ist traurig für mich solche Aussagen zu lesen. Falls ihr Papa aber zu Hause die Coronasymptome entwickelt hätte wären sie wahrscheinlich die erste, die sich beschwerden würde, dass man auf medizinische Hilfe so lange warten muss.

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    2. @ Miriam:
      von einer gewissen Schweigepflicht hält du wohl nix – oder? ein Arzt darf doch keine Namen und Befunde der Zeitung geben.
      ist es die Sorge um deinen Vater weshalb du hier so reagierst? ich würde nicht im Internet breit treten wenn mein Vater so krank ist.
      Ich glaube schon, dass das Personal vom Krankenhaus macht was es kann. Es ist für alle eine brutal schwere Zeit.
      Hoffentlich kannst du z. B. mit Telefon usw guten Kontakt zu deinem Vater halten.
      ich wünsche euch alles Gute und Gute Besserung.
      Tinchen

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  2. Liebe Miriam! Ich arbeite nicht in dem Krankenhaus aber im medizinischen Bereich und ich verstehe Ihren Frust und Ihre Sorge ihrem Vater gegenüber. Aber versuchen Sie es zu verstehen und sich mal in die Lage des Personals zu versetzen. In ersten Linie ist es vorgegeben wie vorgegangen werden muss. Und natürlich steigt mit jedem Besucher mehr das Risiko für jeden einzelnen dort (auch für die Kranken) sich mit Corona zu infizieren. Es ist für alle egal ob groß ob klein nicht leicht. Dennoch müssen wir uns einfach an die Regeln halten und das Beste daraus machen.

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