Aufgeschoben ist nicht aufgehoben

Post kam nicht an, zweite Chance: Junger Österreicher muss 900 Euro bezahlen oder in Haft

 

Ein junger Österreicher wurde gestern in seinem Pkw zufällig einer Grenzkontrolle der Bundespolizei im Landkreis unterzogen. Dabei stellte sich heraus, dass das Rosenheimer Amtsgericht gegen den 25-Jährigen wegen des Mitführens eines verbotenen Butterfly-Messers einen Strafbefehl erlassen hatte. Die Geldstrafe war auf 900 Euro festgesetzt worden. Der Verhaftete versicherte nachvollziehbar, dass ihm der Strafbefehl bislang nicht an seinem Wohnsitz zugestellt worden sei …

Daher entschied die Staatsanwaltschaft, dem jungen Mann nun einen 14-tägigen Aufschub zu gewähren. Aber aufgeschoben ist nicht aufgehoben: Sollte er nicht innerhalb dieser Frist die verhängte Geldstrafe beglichen haben, dann drohe ihm ersatzweise eine Freiheitsstrafe von 30 Tagen, so die Polizei heute.

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