Aufatmen: Gestern nur drei neue Fälle

Die Corona-Tagesmeldung aus dem Landratsamt - Über drei Tage insgesamt nur 34 offizielle Neuinfektionen

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Eine Grafik, die doch endlich mal aufatmen lässt: Für die vergangenen drei Tage meldet das Landratsamt Rosenheim am heutigen Montagmittag insgesamt nur 34 neue Corona-Fälle – davon zum gestrigen Sonntag, Stand 24 Uhr, erstmalig im einstelligen Bereich, nämlich nur drei Fälle! Für den Mai-Feiertag werden heute rückwirkend 20 Fälle, für den Samstag elf Fälle in Stadt und Landkreis Rosenheim offiziell registriert und gemeldet. Somit sind bisher insgesamt 2542 Fälle von COVID-19 in Stadt und Landkreis Rosenheim aufgetreten. Die Zahl der Todesfälle ist mit bislang 158 Verstorbenen im Zusammenhang mit einer Corona-Erkrankung gleich geblieben drei Tage lang. Aktuell werden 34 Corona-Patienten auf Intensiv behandelt, 168 zudem stationär. Mittlerweile wurde bei mindestens 1156 Personen eine Genesung dokumentiert

„Aus den gemeldeten Daten ergibt sich, dass sich der Trend der abnehmenden Fallzahlen und die Unterbrechung der Infektionsketten verstetigt hat“, so Dr. Wolfgang Hierl, Leiter des Gesundheitsamtes Rosenheim.

Das Gesundheitsamt Rosenheim empfiehlt weiterhin ausdrücklich, sich an die Ausgangsbeschränkungen zu halten, um eine weitere Ausbreitung der Erkrankung zu verhindern.

Nachdem vor genau einer Woche die Schulen teilweise wieder geöffnet haben, sind die Abstandsregelungen und Hygienemaßnahmen insbesondere wichtig für Schülerinnen und Schüler sowie Lehrkräfte innerhalb und außerhalb des Schulgebäudes.

„Jede engere Begegnung mit einem anderen Menschen birgt im Moment die Gefahr einer Übertragung von SARS-CoV-2. Dies gilt auch im Kontakt mit Menschen, die bisher keine Symptome zeigen“, sagt Dr. Wolfgang Hierl. Das Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes ist aus seiner Sicht eine Möglichkeit, die Infektionsgefahr zu reduzieren, da hierdurch eine Übertragung unwahrscheinlicher wird.

Generell gelte, „jegliche Ausfertigung einer Mund-Nasen-Bedeckung, wie selbstgenähte Masken, Halstücher oder Schals, die durch einfaches Festbinden am Hinterkopf einen enganliegenden Halt über Mund und Nase gewährleisten, sind für die Bürgerinnen und Bürger geeignet“.

Zudem weist der Leiter des Gesundheitsamtes Rosenheim darauf hin, dass nach dem Abnehmen der Mund-Nasen-Bedeckung die Hände gründlich mit Seife zu waschen seien.

Die Bedeckung selbst sollte am besten sofort bei 60 Grad bis 95 Grad in der Waschmaschine waschen, so Dr. Hierl.

 

 

 

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20 Kommentare zu “Aufatmen: Gestern nur drei neue Fälle

  1. Die Regierung sollte sich jetzt nicht mehr nur Gedanken über Infizierte machen, sondern auch über die Genesenen – es werden täglich mehr.
    Soll man sie noch wie Infizierte bzw noch nicht Infizierte behandeln oder nicht? Warum sollten sie noch eine Maske tragen müssen? Warum dürfen sie keine Freunde treffen, die auch schon genesen sind? Warum sollten sie nicht in Gaststätten bzw Kneipen gehen dürfen? Warum sollten sie nicht in Urlaub fahren dürfen?
    Auf gehts Herr Söder, it’s your turn.

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    1. Bei den Genesenen ist doch nicht klar, ob sie sich nicht noch mal anstecken können, oder?

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      1. … Experten gehen von mehreren Monaten bis wenigen Jahren aus (wobei es natürlich niemand zu 100% sagen kann).
        In einigen Krankenhäusern werden hauptsächlich genesene Pfleger auf “Coronastationen” eingesetzt.

        Kommentar v.d.Red. gekürzt.

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      2. … es gibt halt noch wenig Bewiesenes, so dass vieles “nur” Theorien sind.

        Kommentar v.d.Red. gekürzt.

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      3. @ Tina.. ja richtig ..und was ist daran das Problem??..

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    2. Ich hoffe sehr, daß Markus Söder weiterhin seinen geradlinigen Kurs fährt, damit das bisschen Sicherheit, das dadurch gewonnen wurde, nicht sofort wieder verspielt wird.

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      1. Ich bin dafür, dass wir erst nach 45 Tagen ohne einen einzigen Neuinfizierten die Lockerung durchführen sollten.
        Es geht auch schließlich um all unsere Mitbürger, welche sich so große Sorgen machen.

        Man glaubt gar nicht welche Angst umgeht. Beim Einkaufen sieht man die blanke Angst in den Augen der Menschen.

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        1. Lieber Manfred,
          Wenn du dich nicht sicher fühlst, dann bitte bleib zu Hause … 45 Tage und länger! Lies dir mal fundierte Berichte und Statistiken durch und bilde dir eine gesunde Meinung … weit weg von Angstszenarien, wie sie uns allen vehement durch die gängigen Kanäle eingetrichtert werden.

          Keiner, der gesund durchs Leben geht, muss wirklich Angst haben … weder vor Corona noch vor sonstigen Viren, Keimen &Co
          … und schon gar nicht vor der eigenen Vergänglichkeit!

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          1. Gut, dass hierzulande kaum einer selbst denken muss.

            PS. Gestern war Sonntag. Wenn man sich die Statistik des Gesundheitsamtes Rosenheim anschaut, gibt es sonntags quasi nie wirklich viel Fälle.

            Anm. d. Red.:

            Das stimmt, aber ein Blick auf die Grafik im Bericht zeigt auch, dass es eindeutig seit dem 25. April weniger registrierte Fälle sind als zuvor.

        2. Lieber Manfred, du hast bestimmt einen sicheren Job und musst dir keine Gedanken um deine Zukunft machen … sonst würdest du nicht so reden.

          45 Tage ohne Neuinfizierte – das ist Wahnsinn … ich hoffe sehr, dass nun bald gelockert wird ….
          Auch für die Kinder, für die dieser Zustand bald unerträglich wird. Und noch was … ich finde es überhaupt nicht, dass die Leute Angst haben – eher hab ich die Erfahrung gemacht, dass die meisten Leute genervt von den Masken sind. Viele, vor allem Ältere, haben Probleme, genügend Luft unter den Masken zu bekommen, vielleicht haben sie davor Angst!!

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    3. Korbinian Polk

      Das Problem an solchen Genesungsausweisen ist, dass es dann einen massiven Anreiz gäbe, sich anzustecken. Ausserdem ist noch vollkommen ungeklärt, wie lange die Immunität anhält. Aber z.B. für Pfleger ist das natürlich relevant.

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  2. Stimme Dir zu, “Angstfrei”…✌

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  3. Richtig.
    Mir persönlich sind schon Menschen mit einer Re-Infektion bekannt.
    Also Obacht! Und gemach, gemach !

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  4. Ganz ehrlich hatte heute das erste Mal meine Enkelin bei mir – eigentlich nicht erlaubt! Sie ist vier und da sie weiß, dass sie eigentlich nicht bei mir sein darf, hat sie Angst!!! Furchtbar Angst! Und als wir eine Bekannte beim Spazierengehen trafen und ich mich mit ihr unterhalten habe, fing sie bitterlich zu weinen an und ich auch – sie hatte Angst, dass ich ins Gefängnis muss!!!

    Ganz ehrlich, was soll das! Dass sogar schon Vierjährige Angst haben! Mir zerreißt es das Herz, was die Kinder momentan durchmachen!

    Und ich weiß, bin wirklich sehr wütend! Als Wirtin, als Oma ganz besonders und als Arbeitgeber!

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    1. Dass Ihre Enkelin momentan verunsichert und ängstlich ist, können Sie weder dem Coronavirus noch den politisch Verantwortlichen anlasten. Wie Kinder mit dieser Situation zurechtkommen bestimmt im Wesentlichen das engste Umfeld. Als Großmutter sollten Sie Sicherheit und Zuversicht vermitteln. Wutschnaubende Omas sind nicht nur während einer Pandemie furchterregend… Und vielleicht denken sie auch mal an die vielen Kinder auf der ganzen Welt, die wegen Corona jetzt keine Omas und Opas mehr haben. Das wünschen Sie sich doch für Ihre Enkelin bestimmt anders…

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  5. Oje! Jetzt habe ich doch tatsächlich dem coronavirus die Schuld gegeben das die Kinder momentan darunter zu leiden haben das sie keinerlei soziale Kontakte haben! Entschuldigen sie bitte das meine vierjährige Enkelin nicht ganz kapiert warum sie Oma und Opa nicht sehen darf! Vielleicht können sie es ihr besser erklären als ich?

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    1. Nun, von alleine kommt ein 4-jähriges Kind doch nicht auf die Idee, dass die Oma ins Gefängnis muss, weil sie sich auf einem Spaziergang mit jemandem unterhält.

      Alle Erwachsenen, mich eingeschlossen, haben im Moment Ängste und Sorgen. Für die Kinder, besonders für Einzelkinder, ist es schlimm, die Freunde momentan nicht sehen zu können.
      Als Erwachsener hat man sich aber Kindern gegenüber gefälligst zusammenzureißen! Kinder sind keine Adressaten für die Ängste, die Sorgen und den Zorn der Erwachsenen!!

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      1. Richtig von alleine kommt ein 4-jähriges Mädchen nicht drauf. Sie hört einfach ein wenig Radio oder sieht “Kinder”-Fernsehen, daß genügt vollauf! Dort schürt man die Angst und dreht den Spieß um, genau so wie Sie es hier in Ihren zwei Beiträgen machen.

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        1. Eine Pandemie entbindet keinen Erwachsenen von einem verantwortungsvollen Umgang mit ihm anvertrauten Kindern. Nachrichten, ob im Radio oder im Fernsehen sind KEINE Inhalte für kleine Kinder! Egal ob mit oder ohne Pandemie. Es gibt einige gute Informationsangebote für Kinder. Aber auch da muss man sich als Erwachsener schon mal die Mühe machen, sich das Ganze alleine anzuschauen und sich dann überlegen, ob der jeweilige Inhalt für das jeweilige Kind geeignet ist.
          Mein 4-jähriger Neffe weiß von Corona wenig. Dass es momentan besondere Regeln gibt deren Einhaltung die Polizei überwacht, davon hat er keine Ahnung. Er freut sich immer noch wenn er ein Polizeiauto sieht, weil er es wie alle kleinen Buben toll findet. Bei seinen 6 und 9 Jahre alten Brüdern ist der Informationsstand ein anderer. Den beiden werden alle Fragen beantwortet, die sie haben. So ehrlich wie möglich und so kindgerecht wie nötig. Sie wissen, dass an Covid-19 Menschen sterben können, sie fühlen sich aber trotzdem sicher. Weil alle Erwachsenen in ihrem Umfeld ihnen diese Sicherheit vermitteln.

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  6. Das ist eine reine Freiheitsberaubung $239 Ggb. Wer Angst/Panik hat, der hat schon verloren. Positive Gedanken können helfen. Gesunder Geist heißt gesunder Körper.
    Wer panisch wird, hat es definitiv nicht einfach. Egal, in welcher Situation. Im Moment laufen viele Verängstige herum, die denken, sie werden gleich sterben, sobald sie einem näher kommen. Manche Menschen springen sogar rekordverdächtig zur Seite, wenn man sich ihnen nährt.
    Denkt ihr wirklich eine Impfung wird dieses Verhalten ändern. Ich zweifle dran 🙂

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