Auf Ladefläche von Bozen nach Bayern

Rosenheimer Bundespolizei bringt mutmaßlichen Schleuser in Untersuchungshaft

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Am gestrigen Donnerstag hat die Rosenheimer Bundespolizei auf der B2 bei Mittenwald einen mutmaßlichen Schleuser festgenommen. Dem Mann wird vorgeworfen, mit seinem Transporter vier Männer eingeschleust zu haben. Nach ersten Erkenntnissen hat der Serbe das Quartett von Italien aus bis nach Deutschland gebracht. Auf richterliche Anordnung hin musste er in Untersuchungshaft.

Im Rahmen der Grenzkontrolle wies sich der serbische Fahrer ordnungsgemäß aus. Seine Mitfahrer waren jedoch ohne Dokumente unterwegs. Eigenen Angaben zufolge handelt es sich um vier türkische Staatsangehörige kurdischer Abstammung. Für ihre Schleusung von der Türkei nach Deutschland sollten pro Person bis zu 8.000 Euro fällig werden. Einer von ihnen musste die Fahrt von Bozen aus ungesichert auf der Ladefläche des Kleintransporters verbringen.

 

Die Bundespolizei Rosenheim ermittelt gegen den Fahrzeugführer wegen Einschleusens von Ausländern unter lebensgefährdenden Umständen. Er wurde dem Ermittlungsrichter in München vorgeführt. Dieser ordnete die Untersuchungshaft des Serben an. Seine Begleiter wurden nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen an eine Aufnahmestelle für Flüchtlinge weitergeleitet.

 

 

Foto: Einer der Geschleusten musste die Fahrt von Bozen aus ungesichert auf der Ladefläche des Kleintransporters verbringen. (Foto: Bundespolizei)

 

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