Auf Gesprächstour in Wasserburg

Von der RSA bis zum Innkaufhaus: CSU besuchte gestern mit Angelika Niebler die Betriebe in der Altstadt

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Wahlkampfunterstützung bekam die Wasserburger CSU gestern von der Europaabgeordneten Angelika Niebler. „Auf der Straße beim Rosenverteilen war sie großartig”, schwärmten die Wasserburger Rosenverteiler, die sich dafür speziell den Valentinstag ausgesucht hatten. Doch das Verteilen von Blumen stand dabei nicht im Mittelpunkt. Zusammen mit Niebler, sie ist auch Vorsitzende des Wirtschaftsbeirat Bayern, nutzte man die Gelegenheit, um sich mit Unternehmern in der Altstadt zu treffen. Mit dabei natürlich Bürgermeisterkandidatin Heike Maas (Zweite von rechts) und Stadtrat und Kreistagskandidat Georg Machl (rechts).

Fotos: John Cater

 

Unter anderem besuchte man das Innkaufhaus und sprach mit Sibylle und Tobias Schuhmacher. Auch mit Christoph und Hermann Klobeck (unten) von Betten Klobeck suchte man den Austausch.

„Uns liegt die Zukunft des stationären Handels und von örtlichen Dienstleistungen sehr am Herzen – ein unerlässlicher Faktor für den Lebenswert in Wasserburg”, sagte Heike Maas. „Wir müssen uns in der Kommunalpolitik darum kümmern, dass die Betriebe gute Rahmenebedingungen haben und es beispielsweise nicht zu einer Pfostenlösung kommt, die den Kunden das Einkaufen in der Altstadt erschwert.”

 

Die stellvertretende Parteivorsitzende der CSU und Europaabgeordnete Prof. Dr. Angelika Niebler und Heike Maas besuchte auch die RSA-Bank zu einem Fachgespräch. Inhalt des Informationsaustausches war im Wesentlichen wie die Finanzierung des deutschen Mittelstandes Aufrecht erhalten werden kann. Die RSA-Bank hatte im Vorfeld mit einem Brandbrief an Politik und Wirtschaft darauf aufmerksam gemacht, dass die übertriebene Bankenregulierung die Mittelstandsfinanzierung gefährdet. Die Gründe dafür sind die europäische EZB-Politik sowie die sich ständig verschärfenden Eigenkapitalanforderungen für Banken, die gerade seriöse und gut wirtschaftende Sparkassen und Genossenschaftsbanken gefährden.

Nachdem die Präsidentin des Wirtschaftsbeirats der Union und Vorsitzende der CSU-Europagruppe die Bankvertreter abschließend nach Brüssel eingeladen hat, um deren Anliegen zur Aufrechterhaltung des bewährten deutschen Dreibankenmodells und damit der Sicherung der Mittelstandsfinanzierung direkt vor Ort bei den zuständigen Stellen anzumahnen, war die Begeisterung bei der RSA groß: „Mit einem so sympathischen Auftreten der beiden Politikerinnen und einem so ernst gemeinten Interesse sowie deren detaillierten Fachkenntnisse hätten wir nicht gerechnet”, so die beiden Vorstände. „Der Einladung nach Brüssel kommen wir natürlich gerne nach.”

Foto (von links): Vorstand Thomas Rinberger, Prokurist Andreas Thalmeier, Bürgermeisterkandidatin Heike Maas, Prof. Dr. Angelika Niebler, Vorstand Alfred Pongratz.

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