Auf das Glück, Pfaffing!

Noch vier Mal a Gaudi im Gemeindesaal um a Flascherl und no vui mehr - PROST!

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Einfach zurücklehnen und den Alltag vergessen, das kann man aktuell allerbest in Pfaffing: Lachend, vastäht se (unser Buidl)! Denn a Gaudi zaubern die Theaterer einmal mehr in den Gemeindesaal: A kloans „Flascherl vom Glück” – das hätten alle so gerne, auch die Wirtin vom alten Fischbräu auf der Pfaffinger Bühne. Doch im Volksstück von Christian Lex, das die Theatergruppe jetzt noch vier Mal zeigt, stehen ihrem Glück viele im Wege …

Unser Foto: Ja mei – und wieda her mit de Bleame!

Ihr ist eine tolle Inszenierung gelungen: Die Laienspielgruppe Pfaffing steht unter der bewährten Regie von Lissy Nerbl (oben links im Hintergrund) – die sich auf den ersten April-Sonntag freuen darf: Dann endlich wird sie den Blumenstrauß von da Prosecco-Bar, den da Ringo (vorne Andi Steinbeiß) ihr zur weiteren Aufbewahrung entrissen hod, behalten dürfen … A bissal Spaß muass sei!

Von rechts amüsieren sich vom Schauspieler-Team Alex Huber, Andreas Sewald und Martha Bauer.

Fotos: Renate Drax

 

Im Weg also stehen dem Glück der Wirtin nicht nur der Hopfenhändler Maierhofer als Erzfeind und Ex-Liebe in einer Person, eine vergessliche Köchin, ein unfähiger Braumeister und eine träumende Bedienung. Denn als der neue Bräug’sell Ringo auftaucht, fängt die Gerüchteküche im Jahre 1967 erst so richtig an zu brodeln!

Ein schöner Erfolg bislang und viel Applaus als Lohn für die Pfaffinger Theaterer! Vereinsvorstand Toni Wegmaier jun. (unser Foto) hatte allen Grund zur Freude bei seinen Dankesworten am Premierentag.

Regisseurin Lissy Nerbl bewies bei der Rollenbesetzung ein gutes Gespür. Sie konnte dabei auf einen Stamm erfahrener Kräfte zurückgreifen, die durch Neueinsteiger wie die couragiert spielende Martha Bauer ergänzt wurden. Stets gab’s bei der Premiere Szenenbeifall für sie (Foto unten) als Köchin Traudl.

Es geht um den Überlebenskampf von mittelständischen Familienbetrieben – aber auch darum, wie doch Worte – ein Gespräch – aufkommende Missverständnisse ganz wunderbar vermeiden würden. Ganz nach dem Motto: Miteinander reden, nicht übereinander … so die schöne Botschaft in Pfaffing!

Im Sommer 1967. Barbara Fisch, Erbin des alteingesessenen Fischbräus (zwischen Verzweiflung und Liebesglück hin- und hergerissen: charmant Marianne Eisgruber) kämpft mit den Neuerungen der modernen Zeit und um ihre Existenz. Industrielle Großbrauereien kaufen eine Familienbrauerei nach der anderen.

Auch ihr selbst sitzt mit dem Wigg Maierhofer (stark und energisch agierend: Hubert Bittner – rechts im Bild oben) ein potenter Hopfenhändler und Bräu im Nacken, der nur darauf wartet, den Fischbräu übernehmen zu können. Deshalb braucht sie schnellstens einen neuen Bräumeister, der sich doch bitte auf ein süffiges Bier versteht.
Als plötzlich der junge Bräugesell Ringo (Andi Steinbeiß – links im Bild – mehr sogn ma ned) samt etlicher „good Vibrations” auftaucht, hofft die Fischbräu-Erbin, mit seiner Hilfe den angestaubten Betrieb wieder auf Vordermann bringen zu können.

Da Ringo staunt nicht schlecht, als er das skurrile Personal im Bräu kennenlernt: Traudl,. die fleißige Köchin (siehe oben – Martha Bauer), vergisst in letzter Zeit viel und kocht schon mal am Ruhetag sauber auf.

Bedienung Lisa (resolut und lieb zugleich: Neuzugang Johanna Eisgruber – links im Bild oben mit ihrer Mutter und Hauptdarstellerin Marianne Eisgruber) träumt von Minirock, latscht hochhackig von der Theke zum Stammtisch und liebt neueste Frisurentrends, während Bräumeister Simmerl (bewährt überzeugend: Andreas Sewald – Foto unten links) völlig ratlos ist, weil ihm seit Wochen kein trinkbares Bier mehr gelingt.

Aber ob man agrad dem flippigen Ringo vertrauen kann? Und wer ist denn nun „the Chief of undergärig und obergärig Bier”?

Die Kramerin Gusti, eine Meisterin im Kombinieren (gestik- und mimikstark Christa Schindecker – oben rechts), der Vertreter Bertl (Neuzugang Thomas Haberle – Foto) und der Totengräber Ignaz (auf die Pfaffinger Bühne zurück gekehrt: Alex Huber – oben links) haben da schon so ihre Zweifel.

Bald schon munkeln sie am Stammtisch, dass es zwischen dem jungen Ringo und der Wirtin gewaltig knistern würde …

Mehr wird noch nicht verraten!

Das schöne, liebevoll hergerichtete Bühnenbild in Pfaffing hat das Team um Vorstand Toni Wegmaier jun. wieder gemeinsam gezaubert und ist heuer besonders originell und gut gelungen im Szenenbild-Wechsel. Ganz zu schweigen vom coolen 60er – 70er Jahre-Sound!

Rosa Altenburger hilft in bewährter Manier weiter als Souffleuse und Isolde Huber mit Team verdient sich ein Sonderlob für die Maske.

Klaus Wegmaier und Toni Wegmaier sen. schalten das Licht und Edi Altenburger zieht den Vorhang.

Die Aufführungen sind noch

an diesem Wochenende – Samstag, 30. März, um 20 Uhr und

am Sonntag, 31. März, um 19 Uhr

sowie am ersten April-Wochenende – am Samstag, 6. April, um 20 Uhr sowie
am Sonntag, 7. April, bereits um 17 Uhr!

Der Vorverkauf im Pfaffinger Backhaus an der Hauptstraße ist ab mittags 12 bis 18 Uhr.

Eine telefonische Vorbestellung ist noch bei Elke Pfleger unter 08071/920098 möglich.

Restkarten an der Abendkasse!

Die Theaterspieler Pfaffing freuen sich auf die Besucher aus Nah und Fern!

 

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