Auch vielen Chören reicht’s …

Die Präsidenten von vier großen Chorverbänden in Bayern haben sich jetzt mit einem Protestbrief an Gesundheitsministerin Melanie Huml, Kunstminister Bernd Sibler und Staatskanzlei-Chef Florian Herrman gewandt – quasi stellvertretend für alle Chorgemeinschaften in ganz Bayern. Sie kritisieren, dass seit dem gestrigen Montag Laienmusikgruppen proben dürfen (wir berichteten), Chöre und andere Gesangsgruppen wegen der Corona-Beschränkungen aber noch nicht. Dies sei „völlig unverständlich”, heißt es in dem Brief. Mit der Behauptung im Beschluss des Ministerrats, dass von „lautem Gesang” eine erhöhte Infektionsgefahr ausgehe, werde man sich nicht abfinden, heißt es da.