Auch Ramerbergs neuer Trainer ist gegangen

Franz Voggesberger zurückgetreten - Günther Follner übernimmt als Interimscoach

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OLYMPUS DIGITAL CAMERARamerberg hat einen neuen Coach: Als Interimstrainer hat Günther Follner (unser Foto) übernommen, der stellvertretende Fußball-Abteilungsleiter des SV Ramerberg. Denn der nächste, eigentlich „neue“ Fußball-Trainer im Altlandkreis, hat sich nach nur wenigen Wochen schon wieder verabschiedet: Franz Voggesberger hat den SV Ramerberg am Sonntag zum Punktspiel in Kraiburg überraschend verlassen. Nach drei Niederlagen, aber auch nach zwei Unentschieden und zwei Siegen! Vor der Kreisklassen-Partie in Kraiburg hatte Voggesberger, der auf Christian Haas gefolgt war, der ja seit Saisonbeginn den TSV Wasserburg übernommen hat, plötzlich seinen Rücktritt als Trainer des SV Ramerberg erklärt. Nach dem TSV Haag (wir berichteten) ist es nun schon der zweite Trainer-Wechsel eines Neuen nach nur wenigen Wochen …

Foto: Renate Drax

Die Vereinsführung des SV Ramerberg dankt an dieser Stelle Franz Voggesberger für seine Trainertätigkeit in Ramerberg und wünscht ihm für die Zukunft alles Gute, so die Abteilungsführung.

Ramerberg gewinnt in Kraiburg glücklich in letzter Sekunde

Durch einen glücklichen, aber nicht unverdienten 2:1-Sieg in Kraiburg konnte der SV Ramerberg den Negativtrend der letzten Wochen stoppen. Gegen die spielstarken Gastgeber gelang dem eingewechselten Patrick Lerch in der 25. Minute der Führungstreffer für den SVR, als er nach Vorarbeit seines Bruders Dominik Lerch erfolgreich war.

Klasse-Partie von Ersatz-Goalie Lukas Artemiak

In der Folgezeit drängte Kraiburg vehement auf den Ausgleich, doch Ramerbergs Ersatz-Keeper Lukas Artemiak parierte mehrfach in glänzender Manier.

Im zweiten Spielabschnitt bot sich zunächst das gleiche Bild, als ein Angriff nach dem anderen auf das Ramerberger Tor rollte. Nach einem Handspiel von Peter Maier gab der gute Schiedsrichter Felix Otter Elfmeter für die Hausherren, aber auch diese große Ausgleichsmöglichkeit machte Artemiak zunichte, als er gegen Erhan Yazici parierte.

In der 62. Minute gelang den Gastgebern dann doch der verdiente Ausgleich, als Heinz Hintermayr mit einem trockenen Flachschuß von der Strafraumgrenze erfolgreich war.

Nach diesem Ausgleichstreffer war plötzlich wieder der SVR am Drücker und hätte durch einen Elfmeter von Peter Maier (Dominik Lerch war gefoult worden) wieder in Führung gehen können, doch er scheiterte am Pfosten.

Als sich beide Mannschaften schon mit einem Remis abgefunden hatten, fasste sich Basti Möll fast mit dem Schlusspfiff  noch ein Herz, als er aus 20 Metern abzog und sein Schuss zum Siegtreffer für Ramerberg im Tor einschlug.

 

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