Auch in den Kitas wieder mehr Leben

Ab heute ausgeweitete Notbetreuung - Aufatmen bei den Alleinerziehenden

image_pdfimage_print

Auch wenn eine grundsätzliche Öffnung von Kindergärten und Kitas derzeit nicht absehbar ist, ein kleiner Schritt passiert auch hier ab heute: Erwerbstätige Alleinerziehende, die nicht in einem so genannten systemkritischen Beruf arbeiten, haben nun auch den Anspruch auf eine Notbetreuung in Kita und Schule. Ab heute gibt es somit auch in den Kindergärten im Altlandkreis wieder mehr Leben. Denn auch wenn nur ein Elternteil in einem systemrelevanten Beruf arbeitet, kann das Kind ab heute dort wieder beaufsichtigt werden.

Antragsformulare dafür gibt es auf der Internetseite des bayerischen Familienministeriums.

Auch Steuer- und Rechtsberater oder beispielweise Lehrer, die wieder in den Schulen unterrichten, haben jetzt Anspruch auf eine Notbetreuung. Voraussetzung ist, dass das Kind nicht von einer volljährigen Person im Haushalt beaufsichtigt werden kann.

 

 

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.


Leitfaden für die Veröffentlichung von Kommentaren

2 Kommentare zu “Auch in den Kitas wieder mehr Leben

  1. Wasserburger Bürger

    Da kann ich nur den Kopf schütteln…
    In allen Arbeitsbereichen gibt es Schutzmaske, Schutzkleidung, Plexiglaswände und Einweghandschuhe.
    Es herrscht eine Ausgangsbeschränkung und es ist gesetzlich vorgegeben, dass niemand engen Kontakt mit Personen außerhalb des eigenen Haushaltes hat.

    Nur die Mitarbeiter in den Kindergärten arbeiten komplett ungeschützt in Gruppen mit mehreren Kindern, die nicht ihre eigenen sind und keiner stellt das in Frage.

    Mindestabstand ist hier nicht möglich, wenn Kindern beim Toilettengang, beim Anziehen usw geholfen werden muss oder Rotznasen geputzt werden.

    Und Dreijährige niesen auch sicher nicht in die Armbeuge und tragen auch keine Communitymasken.
    Ich finde, es ist grob fahrlässig, diese Berufsgruppe dem Virus ungeschützt auszusetzen.
    Und es ist mir auch unerklärlich, warum sie das protestlos hinnehmen.

    Antworten
    1. Ich stimme Ihnen zu. Zu Ihrer Frage, warum dieser Umstand von KITA-Mitarbeitern hingenommen wird, kann ich Ihnen aus der Gefühlswelt meiner Schwester, die als Erzieherin in einer Krippe arbeitet berichten: Ihr fehlen die Kinder. Auch wenn es nicht ihre eigenen sind, so hat sie doch eine liebevolle Beziehung zu ihnen aufgebaut. Sie macht sich Sorgen, wie die Kinder und ihre Familien momentan klarkommen. Sie weiß, dass den Kindern der Kontakt mit Gleichaltrigen fehlt. Und ihr ist auch klar, dass gerade für die Krippenkinder jeder weitere Tag ohne Krippe die Situation noch schwieriger macht. Gerade die ganz Kleinen sind jetzt schon so lange zu Hause, dass eine neue Eingewöhnung erforderlich werden wird… Das bedeutet einen größeren Aufwand und noch mehr Kontakt für alle Beteiligten….
      Im Moment wäre es für die Mitarbeiter in den KITAs aus meiner Sicht vor allem wichtig, dass sie den Familien der zu betreuenden Kinder vertrauen können, dass diese in ihrem Alltag die nötige Vorsicht walten lassen. Verantwortung nicht nur für sich sondern auch für andere zu übernehmen ist hier der einzige Weg, wie es funktionieren kann…

      Antworten