Auch Ebersberg impft seit gestern

Morgen kommen weitere Impfdosen - Win-Win-Situation: Mitarbeiter von Reisebüros helfen bei Bürger-Hotline

Am gestrigen Sonntag hat auch das Ebersberger Impfzentrum mit einer öffentlichen Impfung seinen Betrieb aufgenommen, meldet am heutigen Montag das dortige Landratsamt. Einige der 100 Impfdosen, die der Landkreis erhalten hat, kamen dort zur Anwendung. Mit dem größeren Teil haben zudem – wie angekündigt – mobile Impfteams Bewohner in Senioren-Einrichtungen geimpft. Am morgigen Dienstag, 29. Dezember, und am Donnerstag, 31. Dezember, erwarte man im Landkreis Ebersberg weiteren Impfstoff. Angekündigt seien zweimal 500 Impfdosen für Betroffene in der höchsten Prioritätenstufe, heißt es heute von der Behörde.

Die Hotline des Impfzentrums ist täglich von 6 bis 22 Uhr erreichbar unter der (08092) 86 31 40. Es werden dort keine Wartelisten aufgebaut. Termine für Impfungen werden nach der Verfügbarkeit von Impfstoff vergeben – allerdings derzeit nur an Personen und Gruppen, die der höchsten Priorität angehören.

Wer das ist, kann man zum Beispiel auf der Homepage des Landratsamtes unter www.lra-ebe.de in der Rubrik „Impfzentrum“ nachlesen.

Die neue Telefonnummer der Bürger-Hotline des Landratsamtes lautet

(08092) 85 16 16.

Dort kann man ab sofort von Montag bis Freitag von 8 bis 18 Uhr und samstags von 10  bis 14 Uhr anrufen. Damit die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus dem Landratsamt, die über viele Monate an der Hotline tätig waren, wieder in ihren eigentlichen Arbeitsbereichen eingesetzt werden können, wurden zehn Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von Reisebüros aus dem Landkreis entsprechend geschult und können nun für die Bürger-Hotline arbeiten.

Eine Win-win-Situation, da in den Unternehmen wegen der derzeitigen Reisebeschränkungen Kapazitäten frei sind.

Foto: Archiv

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8 Kommentare zu “Auch Ebersberg impft seit gestern

  1. Impft denn der Landkreis Rosenheim auch? Davon wurde noch nichts berichtet, oder?

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      1. Sagt jetzt aber nix darüber aus, ob auch tatsächlich geimpft worden ist.
        Rosenheim verhält sich meiner Meinung nach sehr zurückhaltend, wenn es um irgendwelche Informationen außerhalb der reinen Fall- und Todeszahlen geht.
        Mich würde z.B. auch interessieren, womit die extrem hohe Sterblichkeit im Vergleich zu den Infektionen begründet werden kann.

        Das gesamte österreichische Land Salzburg hat die gleiche absolute Zahl an Corona-Toten zu beklagen, wie allein der Landkreis Rosenheim – liegt aber sowohl von der Einwohnerzahl, als auch dem Inzidenzwert deutlich höher!

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        1. Vllt leben im Lk RO besonders viele alte Menschen bzw sind überdurchschnittlich viel Pflegeeinrichtungen vorhanden?

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          1. Das ist natürlich ein möglicher Lösungsansatz, allerdings kein besonders plausibler. Warum sollte es in Salzbuerg weniger alte Leute und Pflegeeinrichtungen geben? Ist dort die Landschaft soviel hässlicher oder die Berge weiter entfernt, dass dort keine Alten mehr wohnen wollen?

          2. Wobei ich mir immer wieder die Frage stelle, wie es gezählt wird, wenn jemand aus einem anderen Landkreis (z.B. Mühldorf) in einer Pflegeeinrichtung im Landkreis Rosenheim stirbt oder das nächste Krankenhaus im Lkr Ro liegt und der Patient dort verstirbt. Zählen die dann zur Statistik Ro oder Mü?

  2. Ich denke, es liegt eher daran, dass die Inzidenz wesentlich höher wäre, wenn gewissenhafter gearbeitet werden würde. Im Vergleich zum LK Mühldorf wird in Rosenheim alles wesentlich lockerer genommen, bei eindeutigen Symptomen heißt es einfach: da braucht es keinen Test, begeben Sie sich in einfach zwei Wochen in Quarantäne. Genauso bringt auch eine Kontaktnachverfolgung eine Woche nach Positiv-Bescheid nicht mehr viel. Und so kommen halt nur die schwereren Verläufe ans Licht. Beide Situationen im nächsten Umkreis erlebt. Ebenso Quarantäne in LK Mühldorf komplette 2 Wochen trotz 2x negativem Test bei KP1, in Rosenheim nach 1x negativ Test wieder entlassen.

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    1. Johannes Schmidtmüller

      War bei uns genauso, direkter Kontakt, auch so angegeben beim Gesundheitsamt, kein Anruf keine Nachricht nichts. Gut das wir schon bescheid wussten und uns vorsorglich in Quarantäne begeben haben, da wir aber symptomlos waren gabs auch keinen Test für uns… 14 Tage nach kontakt haben wir die selbst Quarantäne wieder aufgehoben.

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