Aserbaidschaner will „Gott“ sein

Ohne Ticket im Zug unterwegs – Dann auch noch Bundespolizisten beleidigt

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Die Rosenheimer Bundespolizei hat gestern einen Aserbaidschaner trotz seiner „göttlichen Herkunft” ins Gefängnis gebracht. Er reiste nicht nur ohne gültigen Fahrschein in einem Railjet, sondern beleidigte bei der anschließenden Kontrolle auch noch die hinzugerufenen Bundespolizisten.

Die Bahnmitarbeiterin eines Zuges, der regelmäßig von München nach Wien verkehrt, informierte die Bundespolizei, dass ein junger Mann kein Ticket vorweisen könne. Zudem habe er auch die Möglichkeit ausgeschlossen, eine Fahrkarte nachzulösen. Die verständigte Streife stellte am Bahnhof in Rosenheim die Personalien des 21-Jährigen fest. Dabei verhielt sich der Aserbaidschaner aggressiv und beleidigte die Beamten unter anderem mit den Worten „Schlampe“ und „Bastard“. Seine Dokumente händigte er widerwillig mit dem Hinweis aus, dass er Gott sei und nicht machen müsse, was die Bundespolizisten von ihm verlangten. Sie hätten ihm nichts zu sagen. Auf dem Weg zur Dienststelle zeigte sich der Mann weiterhin körperlich und verbal aggressiv.

 

Aufgrund der klaren Sachlage beantragte die zuständige Staatsanwaltschaft beim Rosenheimer Amtsgericht, ein beschleunigtes Verfahren durchzuführen. Das Gericht entsprach dem Antrag und verurteilte den aserbaidschanischen Staatsangehörigen wegen Leistungserschleichung und Beleidigung zu einer Geldstrafe in Höhe von insgesamt 1200 Euro. Da er die geforderte Summe nicht aufbringen konnte, brachten die Bundespolizisten ihn für 120 Tage in eine Justizvollzugsanstalt.

 

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