„Arbeitsplätze brauchen Infrastruktur“

CSU-Landtagsabgeordneter Otto Lederer im Gespräch mit ALPMA

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Wie wichtig eine gut ausgebaute Infrastruktur für einen Betrieb ist, hat sich jüngst bei einem Gespräch des CSU-Landtagsabgeordneten Otto Lederer mit den Geschäftsführern der Firma ALPMA Alpenland Maschinenbau GmbH gezeigt: „Die Verkehrsinfrastruktur ist ein wesentliches Element für eine funktionierende Wirtschaft und eine lebenswerte Zukunft. Es hängen viele Arbeitsplätze hiervon ab“, so Innenpolitiker Lederer.

Vor diesem Hintergrund seien zum Beispiel die Westtangente Rosenheim und der Brenner-Nordzulauf sehr wichtig, so der Geschäftsführer Frank Eberle und Produktionsleiter Klaus Ruppert einstimmig. An dem Gespräch mit der Firma ALPMA nahm auch der Zweite Bürgermeister von Rott, Franz Riedl, teil.

 

Nicht nur Verkehrsinfrastruktur zählt, auch die digitale Infrastruktur

„Neben einer guten Verkehrsinfrastruktur benötigen Unternehmen jedoch auch eine moderne digitale Infrastruktur“, erklärt Lederer. Hierzu unterstütze die bayerische Staatsregierung auch den Mittelstand mit einem breit angelegten Zehn-Punkte-Plan zur Digitalisierung. Der sogenannte Masterplan „BAYERN DIGITAL II“ enthält zum Beispiel neben einer Aufstockung des Förderprogramms „Digitalbonus Bayern“ auch eine Modernisierung der Berufsausbildung für die digitalisierte Arbeitswelt (zum Beispiel E-Commerce-Kaufleute).

 

Dieser Masterplan des Freistaats kommt Firmen wie der Maschinenbaufirma ALPMA zugute.  Wie Frank Eberle Lederer erzählt: „Unsere Branche ist klein, aber hoch technologisiert. Als Marktführer für Spezialmaschinen für die Nahrungsmittelindustrie müssen wir uns immer wieder neuen (Markt-)Entwicklungen stellen, sei es in der Produktion und Verpackung von Käse oder auch in der Prozesstechnik.“

 

Bildungsschecks für Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer

Die Digitalisierung macht dabei auch nicht vor den Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern Halt: „Sehr gut ausgebildete Mitarbeiter sind für ein Hochtechnologie-Unternehmen wie ALPMA immer wichtiger“, erzählt Klaus Ruppert. Hier seien sie im Raum Rosenheim-Wasserburg immer gut „fündig geworden“, so der Zweite Bürgermeister Franz Riedl. Der Großteil der rund 600 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter stamme aus der Region. Erst vor kurzem ist das Unternehmen sogar zum besten Ausbildungsunternehmen deutschlandweit im Bereich Maschinenbau ausgezeichnet worden.

„Um jedoch jeden Arbeitnehmer an der Digitalisierung teilhaben zu lassen, führt die Bayerische Staatsregierung Bildungsschecks von maximal 500 Euro für Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von kleinen und mittleren Unternehmen ein“, so Lederer abschließend.

 

Foto (von links): Der CSU-Landtagsabgeordnete Otto Lederer, ALPMA-Geschäftsführer Frank Eberle und Rotts Zweite Bürgermeister Franz Riedl.

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