Arbeiten im Krisenmodus

Der „Grüne Bereich" der Stiftung Attl läuft weiter – Attler Markt bleibt geöffnet

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Tiere machen keinen Urlaub: – die Versorgung am Attler Hof läuft weiter. Zwar müssen alle Beschäftigten der Inntal-Werkstätten und der Förderstätten zuhause bleiben. Doch die Mitarbeiter halten den Betrieb im „Grünen Bereich” der Stiftung Attl aufrecht – der Attler Markt bleibt weiterhin zu den gewohnten Zeiten geöffnet. 

Zur Sicherheit stehen am Eingangsbereich Handdesinfektionsmittel bereit und die Kunden werden darauf hingewiesen, auf Abstand zum Nächsten zu achten. Außerdem wurde die Salattheke auf Bedienung umgestellt, damit nur das Personal Kontakt zum frischen Blattgemüse hat.

Der Attler Markt bietet das gewohnte Sortiment an. Das gelte auch für die Produkte von der Attler Gärtnerei.

Dort laufen gerade die Arbeiten zum Saisonstart auf Hochtouren. „Auch wenn unser Team jetzt Arbeiten wie Pikieren und Umtopfen auffangen muss, die sonst die Beschäftigten übernehmen, produziert die Attler Gärtnerei weiterhin Gemüsepflanzen, Blumen und Kräuter in großer Auswahl”, so Gärtner-Chef Andreas Rauch. „Alle helfen zusammen.“

Auch der Attler Hof hat sich flexibel auf die neue Situation eingestellt. Landwirtschaftsmeister Peter Steinmüller musste wie seine Kollegen die Arbeit umorganisieren. „Die Landwirte stellen die Lebensmittelversorgung weiterhin sicher“, betont er. Das sei das Wichtigste. „Wir versorgen unsere Tiere und wir bestellen die Felder.“ Dafür müsse sein Team allerdings die Wald- und Holzarbeiten zurückstellen. „Das holen wir dann später nach. S’Leb’n geht weiter.“ Den Beschäftigten der Inntal-Werkstätten gibt er noch eine Botschaft mit auf den Weg. „Wir warten auf euch und erhalten euch eure Arbeitsplätze, bis ihr wiederkommen dürft.“

BS

 

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