Aquaplaning: Wie lässt sich Risiko senken?

Von unserer Partner-Fahrschule Eggerl: Der Verkehrstipp der Woche (29)

image_pdfimage_print

Wenn die Führerscheinprüfung schon etwas länger her ist, stellt sich immer wieder die Frage, wie die eine oder andere Regelung im Straßenverkehr lautet. Deshalb klärt das Team der Fahrschule Eggerl an dieser Stelle wöchentlich über Verkehrsregeln und –Mythen auf. Heute geht es um das sogenannte Aquaplaning und mit welchen Maßnahmen sich das Risiko dafür senken lässt.

Die Experten der Fahrschule Eggerl: >>Gerade jetzt im Herbst, wenn sich die regnerischen Tage häufen, begegnet uns Autofahrern öfter die Gefahr des sogenannten Aquaplanings. Dabei handelt es sich um das Aufschwimmen der Reifen auf einer Wasserfläche. Es tritt immer dann auf, wenn die Reifen das Wasser auf der Fahrbahn nicht mehr verdrängen können und dadurch auf die Wasserfläche gehoben werden. Dadurch verlieren die Reifen den Kontakt zur Fahrbahn und es können keine Kräfte mehr übertragen werden. Das heißt, dass weder gelenkt noch gebremst werden kann! Das Fahrzeug bewegt sich bei Aquaplaning ungebremst in gerader Richtung weiter. Sollten Sie in diese Situation gekommen sein, sollten Sie das Lenkrad festhalten und versuchen, weiter in die ursprünglich gewünschte Richtung zu lenken. Keinesfalls sollten Sie versuchen, durch starkes Lenken das Aquaplaning auszugleichen! Genauso plötzlich, wie es gekommen ist, bekommen die Reifen nämlich wieder Haftung und das Fahrzeug würde dann schlagartig in eine Richtung ausscheren.

Am besten ist es, durch vorbeugende Maßnahmen das Risiko von Aquaplaning zu minimieren. Die wirksamste Maßnahme ist dabei das Verringern der Geschwindigkeit. Je geringer die Geschwindigkeit ist, desto leichter können die Räder nämlich das Wasser verdrängen und behalten dadurch den Kontakt zur Fahrbahn. Besonders dort, wo sich auf der Fahrbahn das Wasser staut, beispielsweise in Spurrillen oder Senken, sollten Sie also unbedingt langsam und vorsichtig fahren. Auch der richtige Reifendruck kann helfen, Aquaplaning zu vermeiden. Bei zu geringem Druck steigt die Gefahr, dass die Räder aufschwimmen. Eine ausreichende Profiltiefe trägt dazu bei, dass die Reifen das Wasser wie gewünscht verdrängen können. Unser Tipp: auch Sommerreifen sollten möglichst 3 Millimeter Profiltiefe besitzen und damit deutlich über dem gesetzlichen Mindestwert von 1,6 Millimeter liegen.<<

Foto: pixabay

Fahrschule Eggerl:

Wasserburg | Edling | Pfaffing | Rott | Albaching | Grafing | Aßling 

Hofstatt 15, 83512 Wasserburg
08071/9206219
info@fahrschule-eggerl.de

 

 

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.


Leitfaden für die Veröffentlichung von Kommentaren