Anwohner machen mobil

Unterschriftenaktion rund um die Obere Innstraße - Auch dort werden wohl Parkplätze wegfallen

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In der Wasserburger Altstadt gibt es immer weniger kostenlose Parkplätze. Schon vor geraumer Zeit hat die Akademie der Sozialverwaltung ihren Parkraum für die Öffentlichkeit gesperrt. Grund war die Einführung einer neuen Gebührenordnung für die städtischen Parkhäuser. Seit dieser Woche sind auch die Stellplätze am Kaspar-Aiblinger-Platz nahe der Polizeiinspektion nur mehr mit Sonderausweis zu benutzen (wir berichteten). Demnächst soll aus der Oberen Innstraße und Teilen der Landwehrstraße ein Verkehrsberuhigter Bereich werden. Das heißt: Wieder werden Parkplätze wegfallen. Dagegen wollen sich jetzt Anwohner zur Wehr setzen.

Seit heute läuft eine Unterschriftenaktion. An zahlreichen Fahrzeugen rund um die Realschule waren den ganzen Tag über Zettel zu finden, auf denen dazu aufgerufen wird, gegen die geplante Maßnahme zu protestieren.

 

Genau Planungen für den Bereich an der Oberen Inn- und Landwehrstraße liegen allerdings noch nicht auf dem Tisch. Klar ist aber seit der Klausurtagung des Stadtrates am vergangenen Samstag, dass sich an den neuralgischen Stellen am Kindergarten und an der Realschule verkehrstechnisch etwas ändern wird. Dabei werden wohl auch erneut Parkplätze wegfallen.

Wir berichten weiter …

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14 Kommentare zu “Anwohner machen mobil

  1. Schimpft lieber auf die rücksichtslosen Zeitgenossen, die kreuz und quer geparkt haben (was interessieren mich Straßenmarkierungen?), deren Verhalten zu wirklich gefährlichen Situationen insbesondere für die Kindergarten-Kinder geführt haben (unser Sohn war bis vorletzten Monat im Altstadt-Kindergarten und ich ich kann aus eigener Erfahrung sagen, dass es nur eine Frage der Zeit war, bis ein schlimmer Unfall passiert). Und kennen hier alle außer mir die Planungen ? – auch in verkehrsberuhigten Zonen gibt es Parkplätze, oder?

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    1. hallo munich lion!!also,ich bin jeden tag in diesem bereich genau um die zeit,wenn die mütter ihre kinder im kindergarten abgeben.und ja ,die mütter haben es meist sehr eilig.jedoch daraus abzuleiten,daß die mütter extrem schlecht parken oder zu schnell fahren würden,kann ich beim besten willen so nicht stehen lassen.durch eine maßnahme seitens der stadtverwaltung an der straße am bauhof konnten die busse,die kinder für das sonderpädagogische förderzentrum anlieferten,nicht mehr wenden.darauf wurden sie angewiesen durch die obere innstraße an ihren zielort zu fahren.und das genau zu dem zeitpunkt,wenn sich die realschüler durch diese bwegen.in meinen augen eine absolut fehlentscheidung.und genau deswegen ist dann vor dem kindergarten ein relativ hohes verkehrsaufkommen,daß ich aber immer im rahmen hält.

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      1. Ich rede jetzt nicht nur von den Elterntaxis – auch die sind immer wieder zum Kopfschütteln – sondern zum Beispiel von der gestrichelten Linie an der Kurve beim Kindergarten. Seit der “alte” Kindergarten wieder genutzt wird, herscht hier reger Betrieb und durch die trotzdem immer wieder hier parkenden Autos ist das echt unübersichtlich. Das Thema Förderzentrum ist dann mit einem verkehrsberuhigten Bereich gleich mit zu ändern, das wäre sinnvoll. Bin übrigens auch Altstadtbewohner.

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  2. Meine lieben Anwohner, diese Frage darf nun wohl erlaubt sein: Wollt ihr künftig in einer halbwegs lebens- und besuchenswerten Altstadt wohnen oder in einem großen Freiluftparkplatz?

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  3. Das parken in Markierten Zonen ist Aufgabe der kommunalen verkehrsüberwachung, allerdings was machen wir mit Eltern von Kiga Kindern die in 2ter Reihe vor dem kiga stehen auf einen schnellen ratsch und die Kids zwischen den Autos stehen oder laufen ja da kann schon schnell was passieren. Ich als Anwohner der Altstadt denen kein Parkplatz am Wohnhaus zur Verfügung steht habe den Zettel bereits unterschrieben in den markierten Briefkasten eingeworfen. Ich fahre die Strasse bis zum Wertstoffhof nur schritttempo und ärgere mich auch oft über Eltern der Realschule denen es immer pressiert.

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  4. Liebe Herrengasse ich lebe in der Altstadt aber um dort zu wohnen gehe ich arbeiten wozu ich ein Auto benötige und das will irgendwo geparkt werden

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  5. Es gibt doch für die Stadtbewohner die Möglichkeit, sich für die Parkhäuser einen Parkausweis zu kaufen – oder irre ich mich da?

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    1. knallfrosch ,haben sie schon mal nach 17 uhr versucht in den parkhäusern noch einen platz zu bekommen???

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      1. Ja, das versuche ich aktuell mehrmals pro Woche – und zwar immer mit Erfolg!

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      2. Durchaus. Und meine Mutter macht das täglich. Bis jetzt immer mit Erfolg.

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  6. Das Hauptproblem dürfte sein, dass die wenigsten bereit sind, in paar Meter zu Fuß zu gehen.

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    1. Unbequeme Wahrheit

      Ganz genau, das ist nicht nur in Wasserburg ein Hauptproblem!

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    2. Sie sind sicher jung und gut zu Fuß. Leute wie ich, älter und gehbehindert, sind ihnen scheinbar schei** egal.

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      1. Unbequeme Wahrheit

        Diese Art der Sprache führt leider nicht zu einer sachlichen Diskussion! Selbstverständlich sind mir ältere Menschen und/oder Menschen mit Behinderungen nicht egal. Wären mehr Menschen ohne Einschränkungen bereit, etwas weiter zu laufen, dann stünden auch in Wasserburg bewusst mehr geeignete Parkplätze für Menschen mit Einschränkungen bereit. Gegenseitige Rücksichtnahme und Respekt – auch bei der Sprache – wären hier wichtig!

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