Anpacker mit Tradition

Neue Azubis im Zimmerer-Handwerk bei Köhldorfner Holzbau in Stangern

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Auch in diesem Jahr hat Inhaber und Geschäftsführer Michael Köhldorfner wieder drei neue Auszubildende zum Zimmerer in seinem Team von Köhldorfner Holzbau in Stangern bei Schnaitsee begrüßt. Er freut sich über den engagierten Nachwuchs, denn der traditionsreiche Beruf gewinnt im modernen Hausbau zunehmend an Bedeutung.

Mit Holz und anderen ökologischen Werkstoffen bauen Zimmerer energiesparende Häuser mit einem natürlichen Raumklima. Bei aller Tradition: Zimmerer sind schon lange nicht mehr nur mit Hammer, Säge oder Senklot unterwegs. Zum Berufsbild gehören heute auch CNC-gesteuerte Maschinen, die Planung am Computer sowie Kenntnisse zur Statik und Bauphysik.

Wichtiger Bestandteil der Ausbildung zum Zimmerer ist das Zurichten verschiedener Bauteile sowie das Erstellen ganzer Elemente für den Hausbau. Im modernen Holzhausbau werden Wand- und Deckenelemente im Betrieb präzise und wetterunabhängig vorgefertigt. Dadurch kann das Haus auf der Baustelle in nur wenigen Tagen aufgestellt werden. Gleiches gilt für An- und Umbauten. „Unsere Auszubildenden lernen jeden Schritt in der Fertigung und Montage kennen“, sagt Geschäftsführer Michael Köhldorfner. Selbstverständlich gehören auch Dachstühle und Dachausbauten zu den klassischen Tätigkeitsfeldern, welche die Auszubildenden erlernen.

Als Geselle haben Zimmerer vielfältige Wege, sich weiterzuentwickeln. Möglich ist eine Meisterausbildung, die Spezialisierung auf den Treppenbau oder auf die Restauration historischer Gebäude. Der Weg in den Ingenieurholzbau steht einem Zimmerer genauso offen wie ein Studium der Holztechnik, des Ingenieurwesens oder der Architektur – Hochschulreife vorausgesetzt.

Bis heute hat der Zimmerer unter Handwerkern eine besondere Stellung. Dazu trägt auch die Walz bei, die noch heute freiwilliger Bestandteil der Gesellenzeit ist. „In welchem Beruf gibt es schon die einmalige Gelegenheit, die Welt ohne Geldsorgen zu erkunden und unvergessliche Momente zu erleben“, sagt Köhldorfner. Als Lohn gibt es Unterkunft und Verpflegung. Gereist wird per Anhalter und zu Fuß. „Man reift als Handwerker und als Mensch“, so Köhldorfner weiter. Die Walz ist heute für junge Menschen eine gern genutzte Chance, ein Auslandsjahr zu verbringen – nicht als Weltenbummler oder Au-Pair, sondern in seinem erlernten Beruf als Handwerker.

Für Michael Köhldorfner verbindet der Beruf des Zimmerers Tradition, moderne Arbeitsformen und ein zukunftsfähiges Produkt. Gerne gibt er seine Leidenschaft an junge Menschen weiter, die diesen Beruf weiterentwickeln und mit neuen Ideen bereichern werden. Denn die Zukunft ist für diese jungen Handwerker sicher. Zwei weitere Zimmerer bildet Köhldorfner Holzbau aktuell noch aus. Vier Auszubildende haben im Juli ihre Lehrzeit erfolgreich abgeschlossen – eine davon sogar mit der Abschlussnote 1,0 und ausgezeichnet mit dem Bayerischen Staatspreis.

Schülerinnen und Schüler, die Interesse haben, den Beruf des Zimmerers kennenzulernen, lädt Köhldorfner zu einem Praktikum ein. Dank wachsender Nachfrage nach ökologischen Häusern aus Holz sucht Köhldorfner Holzbau auch handwerklich begabte Mitarbeiter als Facharbeiter (Zimmerer oder Schreiner). Mehr zum Unternehmen auf www.koehldorfner.de.

 

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Ein Kommentar zu “Anpacker mit Tradition

  1. Ich finde es SUPER,daß es noch Junge Menschen gibt,die Handwerker werden,viel ERFOLG dazu

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