Andrija schmerzlich vermisst

Wasserburg: Kommenden Freitag eine Trotzreaktion gegen Reichertsheim?

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Zum ersten Mal im Kalenderjahr 2018 blieb der TSV 1880 Wasserburg ohne Torerfolg und musste sich beim TSV Dorfen in der Bezirksliga mit 0:1 geschlagen geben (wir berichteten bereits kurz). Die Niederlage war besonders unnötig, da die Löwen ab der 41. Minute in doppelter Überzahl spielten. Dem Tabellenführer fehlte die letzte Konsequenz in seinem Spiel. Im gegnerischen Strafraum machte sich vor allem das Fehlen von Torjäger Andrija Bosnjak bemerkbar …

 

… der über Ostern Heimaturlaub erhielt, nächste Woche aber wieder dabei ist.

Da mit Alexander Meltl auch der erste Ersatzmann verletzt fehlte (wir berichteten), musste Wasserburgs Trainer Leo Haas seine Mannschaft ohne echten Mittelstürmer formieren.

Dieses Fehlen hatte zunächst keine großen Probleme bereitet, denn die Löwen kontrollierten von Beginn an die Begegnung und erspielten sich durch Christoph Scheitzeneder (7.) und Jean-Philippe Stephan (10.) erste gute Gelegenheiten.

Dorfen hingegen musste sich gar nichts erspielen, denn ein von der Mittellinie getretener Freistoß reichte aus, um die Wasserburger Abwehr zu düpieren. Klaus Bachmayr versuchte seinen Stellungsfehler im Stile eines Ringers zu bereinigen und brachte Benedikt Hönninger im Strafraum zu Fall. Michael Friemer behielt vom Punkt die Nerven (15.). 1:0 für Dorfen …

Wie bereits Saaldorf und Schönau operierte auch der TSV Dorfen mit übertriebener Härte. Schiedsrichter Assad Nouhoum griff von Beginn an durch und schickte Hönninger nach seinem zweiten, harten Einsteigen in der 23. Minute vorzeitig zum Duschen.

Der Druck der Löwen nahm nun weiter zu, doch gefährliche Strafraum-szenen waren Mangelware. Als in der 41. Minute Alexander Heilmeier nach einem taktischen Foul ebenfalls die gelb-rote Karte sah, schien sich das Blatt endgültig zu wenden.

Nach dem Seitenwechsel hatten die Innstädter zwar gefühlt 95 Prozent Ballbesitz, doch nun machte sich das Fehlen der Angreifer bemerkbar. Dorfen igelte sich rund um den eigenen Strafraum ein, Wasserburg fehlten jedoch die zündenden Ideen und Durchschlagskraft.

Die beste Gelegenheit hatte Dominik Haas, doch sein Kopfball strich am langen Pfosten vorbei (80.). Auch die Schlussoffensive mit vielen hohen Bällen in den Strafraum brachte nichts Zählbares mehr ein, so dass sich die Löwen zum zweiten Mal in dieser Saison geschlagen geben mussten.

Angesichts von derzeit 18 Punkten Vorsprung ist die Niederlage kein Problem, kommenden Freitag in der Altstadt ist jedoch gegen Reichertsheim eine Trotzreaktion der Mannschaft erforderlich.

jah

Foto: TSV Wasserburg

 

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