An diesem Dienstag

Lesereihe im Theater Wasserburg von der Bar aus - Heute: Die Gelehrtenrepublik

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An diesem Dienstag – auch heute gibt es wieder die monatliche Lesereihe mit politischen Texten im Wasserburger Theater. In unaufwendiger und ungezwungener Weise wird bei einem Gläschen von der Bar aus interessanten Werken gelesen, die – wie Philipp Ruch vom Zentrum für politische Schönheit es konstatiert – den Rohstoff liefern, „aus dem unsere Zukunft gemacht ist: Hoffnung, Ansprüche und Ambitionen“. Heute aus: Die Gelehrtenrepublik von Arno Schmidt …

Texte, die nie bis selten ihren Weg ins Theater gefunden haben, die aber die politische Absichtserklärung für diese Spielzeit etwas würzen dürften:

Manifeste und Utopien von 1887 bis 2015 dienstags und monatlich in der Wasserburger Theater-Osteria-„Kantine“ zum Empören, als Antrieb, als Ein- und Ausklang, zum Mitdenken, zum Aufhören, als Ermunterungen oder Erheiterung und unter Umständen zum Nachlesen im sortierten Fachhandel. Beginn der Lesung ist um 21 Uhr.

Heute geht’s darum:

Wenige Jahre nach einem Atomkrieg, besucht ein amerikanischer Reporter den sogenannten »Hominidenstreifen « im Westen der USA, wo es unbekannte Mutanten, die infolge der Strahlung entstanden sind, zu entdecken gibt, sowie die auf einer stählernen Insel in den Roßbreiten des Pazifik treibende, fünftausend Wissenschaftler und Künstler aus der ganzen Welt beherbergende, jedoch in eine westlich-amerikanische und östlich-sowjetische Hälfte geteilte Gelehrtenrepublik.

Schmidts blitzend anspielungsreiche, utopische Satire aus dem Jahre 1957 kommt als Reisebericht jenes Charles Henry Winer, fiktiven Urgroßneffen des Autors, daher.

 

 

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