An der Grenze war die Reise beendet

Rosenheimer Bundespolizei macht gesuchten Rumänen und Italiener dingfest

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Am Wochenende hat die Rosenheimer Bundespolizei einen europaweit gesuchten Rumänen hinter Gitter gebracht. Die Reise eines jungen Italieners endete ebenfalls im Gefängnis. Beide waren bei Grenzkontrollen auf der Inntalautobahn gefasst worden.

In der Kontrollstelle auf der A93 konnten sich alle Insassen eines Kleinbusses mit italienischen Kennzeichen ordnungsgemäß ausweisen. Bei der Überprüfung der Personalien eines 34-Jährigen stellten die Bundespolizisten jedoch fest, dass er mit einem europäischen Untersuchungshaftbefehl von der Staatsanwaltschaft Rottweil (Baden-Württemberg) gesucht wird. Bereits 2014 soll der Rumäne bei einem Wohnungseinbruch Bargeld in Höhe von rund 3.500 Euro sowie Schmuck und mehrere Uhren entwendet haben. Außerdem nahm er offenbar einen Fahrzeugschlüssel an sich und fuhr vorliegenden Erkenntnissen zufolge mit dem in der Garage geparkten Wagen davon. Die Beamten brachten den rumänischen Staatsangehörigen in die Justizvollzugsanstalt Traunstein. Bei einer Verurteilung drohen dem Mann bis zu zehn Jahre Haft.

 

Eine 330-tägige Freiheitsstrafe hat ein italienischer Staatsangehöriger zu verbüßen. Der 21-jährige Mitfahrer eines in Deutschland zugelassenen Wagens wurde in der Grenzkontrollstelle verhaftet. Gesucht wurde der junge Mann vom Amtsgericht Erlangen. 2015 war er wegen Körperverletzung zu einer Einheitsjugendstrafe von drei Jahren verurteilt worden. Der Aufforderung, seine Reststrafe zu verbüßen, war der Verurteilte bis zu seiner Festnahme jedoch nicht gefolgt. Deshalb lieferten Bundespolizisten den Italiener am Sonntag ins Gefängnis in Bernau ein.

 

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