Am Wochenende nur für Anlieger

Stadtrat beschließt einstimmig neue Verkehrsregelung für Teile der Altstadt

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Die Hofstatt, die Färbergasse, Teile der Schustergasse und die Herrengasse werden ab 27. März 2021 für Kraftfahrzeuge aller Art gesperrt – allerdings nur zeitlich begrenzt und nur am Wochenende. Das beschloss der Stadtrat bei seiner Sitzung am Donnerstagabend. Und: Die Sperrung gilt nicht für Anlieger, Anwohner und Lieferanten. Der Kompromiss, der vom Stadtrat bei einer Klausursitzung ausgearbeitet worden war (wir berichteten), wurde einstimmig angenommen. Bürgermeister Michael Kölbl bedankte sich bei den Räten für den errungenen Kompromiss. „Ich hoffe, er trifft auch bei der Bevölkerung auf breite Akzeptanz.”

Ausführlicher Bericht folgt.

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35 Kommentare zu “Am Wochenende nur für Anlieger

  1. Bitte um Definition; Wochenende. Samstag und Sonntag, oder Samstag ab 14 Uhr oder wie genau. Danke

    Anm. d. Redaktion: Ausführlicher Bericht folgt ….

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  2. Verbotsstadt im Verbotsstaat!
    Die Freiheit war mal ein hohes Gut im Freistaat😢

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    1. Genau – Verbotsstadt ^^
      Ich darf ja als Fußgänger schon lange nicht mehr auf der Rosenheimer Straße vom Finanzamt zum Kugelkreisel gehen oder an der Münchner Straße die Serpentinen rauf. Dank Ihres Kommentars wird mir wieder bewusst, wie grausam das meine Freiheit doch einschränkt.

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    2. Freiheit ist ein hohes Gut.
      Aber nicht jeder kann seine Freiheit persönlich definieren!
      Für den einen ist Freiheit mit dem Auto überall hin zu fahren.
      Für den anderen ungestört zu Fuß durch die Stadt zu gehen.
      In einer Gemeinschaft ist es nun mal so, das jeder Kompromisse eingehen muss! Ich würde auch mal gerne um 3 Uhr in der Nacht die Musik laut aufdrehen und tanzen. Mache ich aber nicht aus Rücksicht auf die Nachbarn.
      Wir leben tagtäglich mit Regeln, Geboten und Verboten. Die einen finde ich gut, andere weniger.
      Also vielleicht nicht gleich schimpfen, sonder mal abwarten wie die Regelung denn nun genau aussieht. Und vielleicht bewährt es sich auch. Und wenn nicht, dann kann man aus der Erfahrung raus diskutieren..

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  3. Am Sonntag fahren doch eh fast keine, aber haid hoab i mia dacht, wie schee wäre des wenn koane Autos fahren würden.
    Des bringt der Stadt nichts, einstimmig beschlossen, aha

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  4. Jetzt ist der Kirchenbesuch für meine Eltern nicht mehr möglich! Zu Fuß gehts nicht mehr.

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    1. Jetzt warten wir alle erst einmal ab, wie das in der Praxis aussehen wird. So kann man sich jetzt folgende Frage stellen: Wer gilt als Anlieger. Hier dazu ein kleiner Beitrag. Anlieger: Die Durchfahrt ist denjenigen gestattet, die einen Bewohner oder Grundstückseigentümer in diesem Gebiet besuchen wollen und natürlich den Bewohnern selbst. Jetzt können wir das Spielchen weiterspielen und sagen: ” Ich besuche das Haus Gottes. Er wohnt in der Kirche, also bin ich Anlieger.” Wie gesagt, wo ein Wille, da ein Weg und bestimmt kennen Sie jemanden in den Gassen, den Sie “besuchen” wollen (Ein Schelm, wer Böses dabei denkt)

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    2. Für die Kirche gibt es sicher wieder eine Ausnahme, wir leben ja schließlich im christlich-sozialen Bayern.

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    3. Wer geht schon in die Kirche.

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    4. Der Besuch der Kirche wäre dann ein Anliegen.
      Und so wird jeder der am WE reinfährt dann ein Anliegen haben.

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    5. Kirchenbesucher sind wie Kunden, Lieferanten, Besucher, Patienten u.Ä. Anlieger.

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    6. Am besten mal informieren, was “Anlieger frei” bedeutet.
      Die Welt geht davon nicht unter und der Kirchenbesuch wird auch für die Eltern weiterhin möglich sein.

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    7. @ oh mei: Ihre Eltern wären als Besucher des Gottesdienstes ja Anlieger und dürften reinfahren. Nicht aber diejenigen, die nur durch die Bereiche durchfahren oder dort spazieren fahren wollen.

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  5. Der Kirchenbesuch ist doch ein Anliegen, warum sollte das nicht mehr gehen?

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  6. Es ist Samstag und Sonntag ab 10.00 Uhr, und kirchenbesucher zählen zu den Anlieger

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  7. Wer in die Kirche möchte hat ein Anliegen und darf natürlich in die Hofstadt einfahren.

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  8. @Oh mei
    Kirchenbesuch fällt ja wohl unter „Anliegen“ – bitte nicht Probleme sehen, wo keine sind.

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  9. Hofstatt natürlich, Verzeihung 🙂

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  10. Und für den Beschluss sitzt der Stadtrat einen kompletten Samstag rum…

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  11. Definieren sie mal Anlieger!
    Bin gespannt, wieviel sogenannte Anlieger, dann am Wochenende vor da Backstube, etc. dann nur schnell zum Semme hoin stengan und nur kurz be- und entladen 🙂

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  12. @Oh Mei
    … ist doch möglich…
    Der Kirchenbesuch fällt unter Anlieger Frei!
    Die Kirche ist Grundstückseigentümer und Ihre Eltern möchten die Kirche besuchen.

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  13. Sehe ich genauso. Was ist mit den vielen älteren Menschen, die nicht gut zu Fuß sind, aber den Gottesdienst am Sonntag besuchen möchten?

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  14. Nach der Logik ist ja dann schnell Semmeln holen in der Hofstadt such ein Anliegen. Oder der Besuch im Hennagassl. Ob ich jetzt eine Stunde in der Kirche bin oder eine Stunde im Hennagassl ist ja das gleiche. Gut Hennagassl hat am Sonntag nicht auf 😉

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  15. Stellt sich die Frage, wer da überhaupt durchfährt ohne Anlieger zu sein? Ich fahr doch nicht grundlos über Kopfsteinpflaster durch eine Spielstraße oder?

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    1. Warum nicht? Ich bin da schon oft durchgefahren, wenn ich von der Burgau kommend in der Herrengasse einen Parkplatz gesucht habe.

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  16. Warum eigentlich nur am Wochenende?

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  17. Wieder eine typisch Wasserburger Lösung! Ist man ja gewohnt.

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  18. Nach der STVO sind Anlieger wie folgt definiert:
    „Anrainer“ sind die Rechtsbesitzer (also Eigentümer, Mieter und Pächter) der neben der Straße befindlichen Grundstücke – und nur diese! Dagegen umfasst eine Ausnahme für „Anrainerverkehr“ auch den Verkehr Dritter zu diesen Anrainern, also etwa Besucher, Gäste, Lieferanten und Angestellte.

    Meines Erachtens hätte hier überhaupt keine Änderung beschlossen werden müssen, da die Kontrolle des Anliegerverkehrs völlig aussichtslos ist.
    Ich denke hier z.B. an die Köbingerbergstraße, die als Radfahrstraße ausgewiesen ist und eigentlich nur Anlieger dort fahren dürften. Nach anfänglicher Umstellung und Umgewöhnung wird sie mittlerweile wieder sehr befahren und Kontrollen habe ich noch nie gesehen.

    Ich bin nach wie vor der Auffassung dass es genügt hätte, die Einfahrt vom Marienplatz in die Salzenderzeile zu unterbinden, zumal dort 300 Kfz am Tag einfahren und dieselbe Menge wieder hinausfährt. Dadurch wäre eine Reduzierung des Verkehrs um 600 Kfz möglich gewesen.
    Auch wenn z.B ein Drittel (100 Kfz) dieser einfahrenden Fahrzeuge den längeren Weg über den Roten Turm wählen würden, wäre die Reduzierung immer noch 500 Kfz am Tag im Bereich um das Rathaus.

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    1. Meinen Sie wirklich die Salzsenderzeile oder meinen Sie die Herrengasse? In die Salzsenderzeile darf man doch sowieso nicht fahren?

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      1. Natürlich darf man einen Teil der Salzenderzeile fahren, nur nicht zwischen nach der Buchandlug und der Metzgerei.

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        1. …aber doch nicht vom Marienplatz aus?

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          1. Doch, natürlich vom Marienplatz aus, Wie käme man sonst aus dieser Richtung, außer von der Postgasse aus, in die Herrengasse bis vor’s Heimathaus?

          2. Doch, denn wenn Sie vom Marienplatz in die Herrengasse fahren, dann geht das ja nur über die Salzsenderzeile. Die Straße östlich vom Rathaus (beim Sport Enzinger, Tourismusbüro etc.) ist Teil der Salzsenderzeile und die Herrengasse zweigt am Kerneck davon ab.

  19. @ Knallfrosch
    Pamukkalle/Marienapotheke bis Bücher Herzog darf befahren werden.
    -> Marienplatz Richtung Herrengasse = Salzsenderzeile
    Dann geht es ja links ab in die Herrengasse. Salzsenderzeile geht weiter geradeaus, vorbei am Gondola, Hinterberger über die Hofstatt bis zum Turm. 🙂

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    1. Ah – o.k. Da habt ihr natürlich Recht.

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