Am Limit, aber noch tagesaktuell

Gesundheitsamt Rosenheim hat seine Kapazitäten bei Corona-Nachverfolgung ausgeschöpft

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Zur Betreuung von corona-positiv Getesteten und zur Corona-Nachverfolgung von Kontaktpersonen hat das Rosenheimer Gesundheitsamt alle personellen Möglichkeiten voll ausgeschöpft – das heißt es am heutigen Freitagmittag aus dem Landratsamt. Aktuell seien 90 Personen mit diesen Aufgaben betraut, darunter 16 Reservisten, elf Polizeibeamte und 20 Angehörige der Bundeswehr. Die Gesundheitsbehörde sei deshalb derzeit in der Lage, der Fall- und Kontaktpersonen-Ermittlung tagesaktuell nachzukommen.

In einer Antwort des Bayerischen Gesundheitsministeriums auf eine Anfrage der Grünen im Bayerischen Landtag hieß es, das Hilfskräfte-Potenzial sei bislang noch nicht ausgeschöpft. Dies treffe aber auf das Rosenheimer Gesundheitsamt nicht zu , so das Landratsamt heute in seiner Pressemitteilung …

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5 Kommentare zu “Am Limit, aber noch tagesaktuell

  1. Wenn man (auch in der größten Krise seit dem Krieg) die sagenhaften Arbeitszeiten von MO-DO von 8 bis 15 Uhr und freitags bis 12 Uhr zur Krisenbewältigung ansetzt, dann denke ich mir, dass die “Kapazitäten bald ausgeschöpft” sind 😂😂😂

    Seit meiner Quarantänezeit kenne ich die Arbeitszeiten des Gesundheitsamtes, das ist kein Witz.

    Wenn die Herrschaften sich mal, wie andere auch, bequemen würden, in Schichtarbeit zu arbeiten, dann wäre die Situation wahrscheinlich deutlich entspannter.

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  2. Wie wahr !

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  3. Ja – sind Beamte, da muss langsam gearbeitet werden – nicht, dass sie sich noch überarbeiten.

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  4. Oh ja, war positiv und bin dadurch in den Genuß des Austausches mit dem Gesundheitsamt gekommen. Mein Gruß geht raus an Dennis 😉.
    Auch verstehe ich nicht, warum die Gesundheitsämter immer noch nicht am Wochenende arbeiten.
    Haben wir jetzt eine Pandemie – oder ned?

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  5. Wow!

    Glaube die meisten der Kommentatoren kannten das Wort “Gesundheitsamt” vor der Pandemie gar nicht und jetzt wird mit eventuell einer persönlichen Erfahrung darauf “rumgedroschen”.

    Denke die meisten haben in ihrem persönlichen und beruflichen Umfeld die letzten Jahre schlimmere Erfahrungen gemacht, hatten aber nicht diese Plattform ihrem Unmut Luft zu machen.

    Also bitte, diese Situation ist für niemanden einfach, auch in den Gesundheitsämtern arbeiten Menschen, die es derzeit nicht einfach haben und mit den gleichen Problemen und Einschränkungen in privaten Umfeld umgehen müssen.

    Wenn Frust, dann bitte engagiert euch regelmäßig und nicht nur in Ausnahmesituationen.

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