Am Ende reichte es wieder nicht

Große Enttäuschung erneut beim Damen II-Team der Wasserburger Basketballer

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mooreNoch Minuten nach dem Spiel saßen die Basketball-Damen der Zweitliga-Mannschaft des TSV Wasserburg an der Seitenlinie und starrten fassungslos auf die Anzeigetafel. Erneut war der Sieg zum Greifen nah und erneut ging man am Ende als Verliererinnen vom Feld. Mit 72:79 musste sich Wasserburg den Gästen aus Bad Homburg geschlagen geben. Damit steht nach wie vor nur ein Sieg auf dem Konto der Damen vom Inn, was den letzten Platz in der Tabelle bedeutet.

Unser Foto: Brittany Moore war erneut Topscorer ihrer Mannschaft mit 26 Punkten.
Das schlechte erste Viertel scheint sich wie ein roter Faden durch die Saison der Wasserburgerinnen zu ziehen. Erneut wurde man vom Gegner überrannt und lag schon frühzeitig hinten. Mit einem Elf-Punkte-Rückstand startete man in das zweite Viertel.

Die Gastgeberinnen spielten nun eine aggressivere Verteidigung und kamen zu leichten Ballgewinnen. „Wir haben erneut gesehen, wie schwer es Mannschaften fällt, gegen unsere Verteidigung zu spielen, wenn wir aggressiv sind“, analysierte Trainer Christian Kaiser.
Mit einem 16-Punkte-Rückstand ging es in die Halbzeitpause.

Die Ansprache in der Umkleidekabine war deutlich – man muss über eine gute Defensearbeit zurück ins Spiel finden. Die Wasserburgerinnen waren in der zweiten Halbzeit quasi wie ausgewechselt. „Ich weiß, dass wir mit Mannschaften mithalten können, wir müssen nur in der ersten Minute damit anfangen“, sagte Kaiser.
Knapp drei Minuten vor Schluss kämpften sich die Wasserburgerinnen auf drei Punkte heran. Fehler auf Seiten Bad Homburgs und eine überragende Leistung in der Verteidigung machten Hoffnung auf den vielleicht ersten Heimsieg, aber am Ende reichte es dennoch nicht.

„Wir haben das Spiel nicht in den letzten fünf Minuten verloren, das muss uns bewusst sein“, so Kaiser. Mit 22:10 entschied man das letzte Viertel zwar deutlich für sich, aber am Ende stand man dennoch mit leeren Händen da.

Gleich vier Spielerinnen auf Seiten Wasserburgs punkteten im zweistelligen Bereich, aber auch das konnte die Niederlage nicht verhindern. Überragende Spielerin von Bad Homburg war Celia Marfone mit 27 Punkten und zehn Rebounds.

Am kommenden Sonntag reist die Mannschaft von Trainer Christian Kaiser dann nach Würzburg.

Für Wasserburg spielten: Bayerl (2 Punkte), Heise (11 Punkte, 12 Rebounds), Huber (2 Punkte), Luthardt (10 Punkte), Moore (26 Punkte), Sattler, Scholzgart (3 Punkte), Stemmer (4 Punkte), Waterloh, Wood (14 Punkte, 8 Rebounds)

Foto: Udo Weiß

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