Am Ende reicht es für Platz zwei

TSV Wasserburg unterliegt Keltern im entscheidenden Spiel beim DBBL-Pokal-Top 4

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Vergangenes Wochenende fand das nachgeholte DBBL-Pokal-Top 4 der abgebrochenen Saison 2019/2020 statt. Am Ende holte sich Keltern knapp den Pokal, Wasserburg kam auf Platz zwei, Hannover erkämpfte sich Platz drei und Gastgeber Nördlingen belegte Platz vier.

Am Samstagnachmittag spielten zuerst der TK Hannover gegen die Rutronik Stars Keltern. Am Ende gewann Keltern sehr deutlich mit 103:82 und zog als erster ins Pokalfinale ein.

Zwischen den beiden Partien wurde Sidney Parsons, Trainerin der Wasserburger Basketball Damen, für ihren erfolgreich bestandenen A-Trainerlehrgang geehrt und besitzt damit ab sofort den höchsten Trainerschein, den es in Deutschland gibt.

 

Im Anschluss trafen dann die Damen vom Inn auf den Gastgeber Nördlingen – ein Bayernderby im Kampf um den Einzug ins Finale.

 

Und beide Teams schenkten sich nichts. Es ging hin und her – her und hin. Die Führung wechselte bis zur Halbzeit immer wieder und es ging mit einer knappen 46:45 für die Wasserburgerinnen in die Halbzeit.

 

Doch nach der Halbzeit legten die Gäste aus Wasserburg einen Zahn zu und erkämpften sich eine 11-Punkte Führung. Zum Ende des dritten Viertels stand es 77:66 aus Wasserburger Sicht. Und diese gaben die Damen vom Inn auch nicht mehr her und siegten am Ende mit 93:81 und zogen damit ins Finale ein.

 

Den Anfang am Sonntag machten dann die Gastgeber aus Nördlingen im Spiel um Platz drei gegen den TK Hannover. Ein spannendes Spiel, das am Ende mit 86:79 für Hannover endete, die sich damit die Bronzemedaille sicherten.

 

Dann kam es zum Showdown in der Hermann-Kessler-Halle. Keltern, Platz eins, und Wasserburg, Platz zwei, der abgebrochen Saison trafen aufeinander und lieferten sich ein spannendes Duell.

 

Das erste Viertel entschieden die Innstädterinnen mit 20:17 knapp für sich und auch bis zur Halbzeit lagen sie noch mit 36:35 vorne. Wieder eine Ein-Punkt-Führung, wieder ein knappes Spiel wie am Tag zuvor.

 

Daran änderte sich auch in der zweiten Halbzeit nichts. Beide Teams kämpfen um jeden Ball und schenkten dem Gegner keine einfachen Punkte. Zum Ende des dritten Viertels führte dann aber Keltern knapp mit 59:56.

 

Doch drei Punkte sind im Basketball nichts und schnell wieder aufzuholen. Die Wasserburger Basketball Damen wollten noch einmal zehn Minuten alles geben und lieferten Keltern bis zum Ende einen harten Kampf ab. Am Ende reichte es jedoch nicht ganz und man musste sich mit 68:76 geschlagen geben und belegte Platz zwei.

 

„Heute hat es leider noch nicht ganz gereicht. Wir haben gesehen, dass wir schon auf einem ganz guten Weg sind, aber dass wir auch noch an der ein oder anderen Sache arbeiten müssen bis zum Spiel in Freiburg kommenden Sonntag”, so Sidney Parsons nach dem Spiel.

 

Kommendes Wochenende steht dann das erste Spiel der Saison 2020/2021 an, bei dem die Wasserburgerinnen am Sonntag  auswärts in Freiburg ran müssen.

 

Es spielten: Svenja Brunckhorst (8P, 6A gegen Nördlingen / 1P gegen Keltern), Helena Eckerle (- / 2P), Leonie Fiebich (15P, 7R / 5P, 5R), Elisa Hebecker (9P / 1P), Laura Hebecker (20P / 13P, 4R), Kelly Moten (18P, 8R / 16P, 7R, 5A, 3S), Maggie Mulligan (15P / 15P), Sophie Perner, Alexandra Wittinger (4P / 12P, 4R) und Anne Zipser (4P / 3P).

 

P=Punkte, R=Rebounds, A=Assists, S=Steals

 

SCHO/Fotos: Gabi Hörndl 

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