„Alles ist besser, als die erste Planung“

Bürgerinitiative Attel nimmt zu gestriger Sitzung des Bauausschusses Stellung

image_pdfimage_print

Die Baukörper werden kleiner! Nachdem die ersten Planungen für einen riesigen Wohnkomplex in Attel auf breite Kritik gestoßen waren (wir berichteten), hat der Bauwerber jetzt einen neuen Planentwurf bei der Stadt Wasserburg eingereicht. Mit dem beschäftigte sich gestern der Bauausschuss. Geplant sind jetzt zehn Reihenhäuser. Doch auch dafür gibt es von den Stadträten vorerst kein grünes Licht.

Die Häuser sind jetzt dem Plan nach nicht mehr höher als 5,80 Meter. Sie sollen in zwei Dreier- und einer Viererreihe angeordnet werden. Knackpunkt diesmal: Die Stellplätze. Der Antragsteller plant insgesamt 16, die Stadt fordert mindestens 20, nachdem die Stellplatzsituation in Attel ohnehin angespannt ist. Für den Vorbescheid gab es kein Einvernehmen.

Die geplante Wohnbebauung war dann aber noch ein zweites Mal Thema im Bauausschuss. Diesmal ging es um einen Antrag der Bürgerinitiative Attel. Mit einer Erweiterung bestehender Bebauungspläne auf das betreffende Grundstück an der Klosterschänke will man das Projekt in „verträgliche Bahnen“ lenken.

Der Bauausschuss einigte sich darauf, in der nächsten Stadtratssitzung am 17. Mai darüber zu beraten, eine Veränderungssperre für das geplante Baugebiet zu erlassen und einen eigenen Bebauungsplan zu erstellen.

„Wir sind damit sehr zufrieden“, sagte Sindy Limmer von der Bürgerinitiative Attel auf Anfrage der Wasserburger Stimme. „Alles ist besser, als die erste Planung.“

 

Lesen Sie auch:

Geplanter Bau in Attel heute Thema

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.


Leitfaden für die Veröffentlichung von Kommentaren