Alles dreht sich um die Miete

Bundesverband „Arbeit und Soziales" informiert in Wasserburg

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„Mieten und Wohnen in Wasserburg,” – zu diesem Thema veranstaltet der Bundesverband „Arbeit und Soziales”, Ortsgruppe Wasserburg, einen Diskussionsabend mit Politikern. Dieser findet am  Donnerstag, 14. Februar, um 19.15 Uhr in der Gaststätte „Zeitsprung” am Willi-Ernst-Ring 2 statt. Einlass ist ab 18.30 Uhr, weitere Infos unter Telefon 08071/1030311. „Kein Hahn würde danach krähen, wenn sich im gleichen Zeitraum in dem sich die Mieten verdoppelten, auch die Einkommen der Mieter verdoppelt hätten“, so  Thomas Lindlmair vom Bundesverband. Experten sagen …

… mehr als ein Drittel des Einkommens sollte nicht für Wohnen aufgewendet werden müssen. Die Wirklichkeit sieht aber auch in Wasserburg schon vielfach anders aus. Viele Menschen müssen bereits jetzt erheblich mehr als ein Drittel ihres verfügbaren Einkommens für Wohnen und Mieten ausgeben. Von Jung, (jeder Schulabgänger, der eine eigene Wohnung haben möchte oder braucht) bis Alt (Rentner, die am liebsten ihren Lebensabend dort verbringen wollen wo sie ihre Nachbarn kennen) sind alle Menschen in Wasserburg betroffen.

Vom Landratsamt Rosenheim vorgegebene Mietobergrenzen, die die Höhe der Grundsicherung im Alter und der Sozialhilfe deckeln verschärfen die Situation für wirtschaftlich schwächere Menschen erheblich.

Wie soll das weitergehen? Welche Abhilfen sind möglich und sinnvoll?

Sind die Mieten zu hoch oder die Einkommen der Mieter zu niedrig?

Soll der Wohnungsbau (Beton) gefördert werden oder die Menschen?

Vertreibung aus den Wohnungen oder Bleiberecht – auch für alte Menschen?

Diese Fragen werden an diesem Abend mit den Vertretern aus der Politik geklärt.

Eingeladen sind nicht nur Mieter, sondern auch Vermieter.

 

 

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