Alle Vöglein sind schon da …

... bis der Mensch kommt - Untere Naturschutzbehörde bittet: Hunde anleinen!

image_pdfimage_print

Es ist Brutzeit in der Vogelwelt. Das gilt auch für den Kiebitz, den Großen Brachvogel, das Braunkelchen (Foto) und viele weitere Wiesenbrüter, die im Landkreis zum Beispiel im Naturschutzgebiet Auer Weidmoos ihre Nester gebaut haben. Allerdings erleben die Tiere inzwischen immer öfter erhebliche Störungen – durch den Menschen oder freilaufende Hunde. Die Untere Naturschutzbehörde im Landratsamt Rosenheim bittet daher heute eindringlich, bis zum 15. Juli auf den Wegen zu bleiben und Hunde anzuleinen.

Die Vögel sitzen teilweise nur wenige Meter vom Wegesrand entfernt auf ihrem Gelege. Später führen sie ihre Jungen durch das hoch gewachsene Gras, um nach Nahrung zu suchen.

Freilaufende Hunde und die Missachtung des Wegegebotes sind in diesem Zeitraum besonders gefährlich für die heimischen Wiesenbrüter. Schon eine einmalige Störung kann dazu führen, dass die Elternvögel ihr Gelege aufgeben.

Auch ein gut erzogener Hund löse den Fluchtinstinkt Stress bei Wildtieren aus. Die Folgen seien Energieverlust und erhöhter Nahrungsbedarf. Gerade in der Brutzeit wirken sich diese Störungen besonders nachteilig auf die Aufzucht der Küken aus, da sie Hunger leiden müssen. Werden die Elterntiere vom Nest aufgescheucht, erkalten die Eier und die Küken sterben – heißt es in der Pressemitteilung am Mittag.

In vielen Gebieten Bayerns sind in Feuchtwiesen lebende Arten bereits stark zurückgegangen oder sogar lokal ausgestorben.

Um die noch verbliebenen Arten beispielsweise im Auer Weidmoos zu schützen, bittet die Untere Naturschutzbehörde des Landratsamtes Rosenheim um dringende Mithilfe. Generell gelte: Bloß, weil man die Vögel nicht sehe, heiße das nicht, dass sie nicht da seien.

Die Störung der heimischen Brutvögel bei ihrem Brutgeschäft durch Missachtung des Wegegebots oder des Anleinens von Hunden seien kein Kavaliersdelikt. Zuwiderhandlungen können mit einem empfindlichen Bußgeld verfolgt werden.

Das Naturschutzgebiet Auer Weidmoos liegt inmitten einer ausgedehnten Niedermoorfläche, die heute größten Teils landwirtschaftlich genutzt wird. Das landschaftlich und ökologisch herausragende Streuwiesengebiet wird vom Alten Aubach im Norden und dem Jenbach im Süden eingefasst. Im Osten grenzen die Staatsstraße aus Bad Feilnbach kommend und die Kläranlage an.

Das Auer Weidmoos, das auch durch die Ausweisung als Flora-Fauna-Habitat-Gebiet (FFH-Gebiet) europarechtlichen Schutz genießt, bietet vielen seltenen und bedrohten Tier- und Pflanzenarten einen überregional bedeutsamen Lebensraum.

Foto: pixabay

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.


Leitfaden für die Veröffentlichung von Kommentaren

25 Kommentare zu “Alle Vöglein sind schon da …

  1. Ich halte die Störungen durch landwirtschaftliche Maßnahmen für weitaus bedrohlicher als ein gelegentlich freilaufender Hund.

    Die Naturschutzbehörde scheint hier von den eigentlichen Verursachern des Artensterbens bei den Vögeln abzulenken.

    Warum werden die Landwirte nicht angehalten, die Bearbeitungen der Felder während der Brutzeit weitmöglichst einzustellen??

    22

    96
    Antworten
  2. @ Lieber/ Liebe E. Herrnsdorf .Es ist nicht so das ein gelegentlich freilaufender Hund ist ,sondern die Mehrzahl der Hundebesitzer meinen sie müssen ihre Lieblinge freilaufen lassen. Gehen sie doch mal mit offen Augen durch die Gegend so gegen Abend oder an Wochenenden an den Seen oder im Gebirge. Ich fahre im Jahr so ca. 4000 bis 5000 km mit dem Rad bei uns so in der Gegend um Wasserburg, Rosenheim, Aibling usw. da sehen sie wie viele Hund freilaufen. Und nicht immer den Bauern die Schuld in die Schuhe schieben. Mich wundert es gar nicht ,das immer mehr Bauern aufhören , weil man ihnen immer mehr Steine in den Weg legt .Wer produziert den bei uns die Lebensmittel Milch, Kartoffeln usw. ??

    70

    26
    Antworten
  3. Bauer spritzt bläulich, chemisch riechende Flüssigkeit auf einen Acker. Bauer fährt mit mind. 10m breitem Ausleger über die Weise und spritzt. Bauer fährt mit riesiger Walze über die Wiese und walzt nicht nur die Maulwurfshügel platt. Bauer fährt zum dritten Mal mit vollem Gülleanhänger auf die Wiese und versenkt die Bodenbrüder knöchltief in Gülle. Und das alles mit einem Tonnen schweren Traktor. Alles selbst gesehen
    Aber Hunde stören die Bodenbrüter?? Genau mein Humor
    Die Bodenbrüter sind schon längst alle weg.

    36

    79
    Antworten
  4. Und wer sagst dem reh und fuchs 😂

    8

    26
    Antworten
  5. @Hallo Andreas dann sag es doch dem Bauern wie er es machen soll immer nur meckern aber keine Alternativen vorschlagen .Man könnte es ja so machen , der Natur alles überlassen und unsere Nahrungsmittel im Labor produzieren. Mit den Geschmacksaromen die es ja schon gibt geht das schon.
    Guten Appetit.

    16

    29
    Antworten
  6. @Hallo Manni, was soll ich den Bauern sagen? Dass sie sich endlich von den Mais-Monokulturen verabschieden sollen? Dass es endlich keine Massentierhaltung mehr geben soll? Alternativvorschläge gibt es: Fruchtwechsel auf den Äckern (es gibt hier Äcker, da wurde drei Jahre in Folge nur Mais angebaut, ich geh da täglich vorbei), keine Intensiv-Landwirtschaft mit ausschließlich Mais, Blühstreifen an den Äckern. Keine Riesen-Ställe mit 1.000 Rindern oder 30.000 Hühnern. Es gäbe also Lösungen, nur will der Bauer die nicht, da ihm sonst die Subventionen verloren gehen.
    So lange nur Ställe und die Intensiev-Landwirtschaft gefördert werden, nutzt es gar nichts, wenn ICH das den Bauern sage. Irgendwann werden die merken, dass sie ihr eigene Verdienstgrundlage, den Boden und die Natur, kaputt gemacht haben. Nur werden die ihre Schuld dann nicht einsehen, sondern wieder nur jammern.

    30

    26
    Antworten
  7. ..ich sag nur: Energiewende!

    3

    11
    Antworten
  8. @ Hallo Andres. Ich glaube ohne die Art der Bewirtschaftung in der Landwirtschaft geht es heut zu Tage nicht mehr . Wer und wie soll die Weltbevölkerung in 20 – 30 Jahren ernährt werden 10 Milliarden Menschen die Erde bevölkern ( heute ca. 7.5 Mrd ).Ich kann mich noch erinnern vor der Flurbereinigung 60 er 70er Jahre. Da waren die Äcker der Bauern vielleicht mal Fußballfeld groß, vielleicht auch etwas größer . Da wurde auch gedüngt und gespritzt was das Zeug hergab. Ohne die Maschinen geht heute gar nicht mehr . Die Bauern heute ,benutzen modernste Technik bei Düngen und Spritzen um nur das notwendigste aus zu bringen. In der Industrie wird Wirtschaftlichkeit erwartet, dem Bauern steht das gleich zu. Ich glaube das Problem ist der Mensch selbst. Zu viel Menschen, zu radikal gegenüber der Natur und zu egoistisch. In Deutschland sind ca. 64 Mio. Kraftfahrzeuge angemeldet, wenn in der Sommerzeit jeder an der Windscheibe 500 Insekten hat sind 32.000.000.000 Mrd. das ist die Nahrung für die Vögel. Dann kommen noch die Igel, Frösche, Rehe usw. dazu. Andreas ich wünsche die ein schönes Wochenende

    8

    43
    Antworten
  9. Es tut mir im Herzen weh, wie hier schon wieder über die Bauern geredet wird ….

    42

    56
    Antworten
  10. Ich glaube unser lieber Bauernhasser Andreas erzählt, was er im Osten oder in USA gesehen hat.Gülle knöcheltief, heißt 5 cm, das ergibt auf einem Hektar 500 cbm Gülle. Wie verbohrt muss man sein, um sowas zu behaupten? Auf jedem Fall sind heuer dort, wo täglich dutzende Hundehalter ihre Tiere frei laufen lassen, keine Kiebitze! Selbst gesehen.

    21

    69
    Antworten
  11. @Hallo Hanna du solltest schon Ross und Reiter nennen.

    4

    17
    Antworten
  12. Ich bin kein Fan der konventionellen Landwirtschaft, und auch der Meinung, dass viele Verluste der Artenvielfalt hier begründet sind. Aber wer den Artikel liest, weis, dass es darum gerade ausnahmsweise nicht geht.
    Hier ist die Rede von Naturschutzgebieten, die werden ja wohl nicht intensiv bewirtschaftet und gedüngt.
    Ausnahmsweise müssen sich auch mal diejenigen an die Nase fassen, die einfach gerne in der Natur unterwegs sind. Also alle Hundehalter, Radler, Jogger, Waldbader…
    Wenn JEDER ein wenig Rücksicht nimmt, und nicht nur den Schwarzen Peter den anderen zuschiebt, kann das Federvieh in Ruhe brüren.

    48

    16
    Antworten
  13. @Maria stimmt in dem Artikel geht es eigentlich nicht um die Bauern, aber sie werden gleich mal wieder miteinbezogen und der ganze Bauernstand an den Pranger gestellt. Klimawandel=Bauer ist schuld. Artensterben =Bauer ist schuld. Schlechtes Wetter =Bauer ist schuld. Heute mit dem falschen Bein aufgestanden=Bauer ist schuld.

    23

    51
    Antworten
  14. @E.Herrnsdorf,
    ich glaube, Sie haben nur die Überschrift gelesen!
    Es geht um das Auer Weidmoos, ein FFH Gebiet in der Gemeinde Bad Feilnbach. Dort werden keine landwirtschaftlichen Maßnahmen außer einer Herbstmahd vorgenommen, da die Streuwiesen sonst verbuschen.

    14

    2
    Antworten
  15. Ich wäre dafür, solch empfindliche Gebiete von Haus aus eine Zeit lang zu sperren, oder wenigstens für Hunde.

    13

    2
    Antworten
  16. Greti Steinmüller

    Ich bin auch immer wieder recht verwundert, wie die Landwirte an allem Schuld sein sollen. Einige Gedanken dazu:
    1) Landwirte würden sehr gerne ökologisch und kleinbäuerlich produzieren und ihre Felder bewirtschaften nur wird das von der EU nicht gefördert, sondern nur die Masse und Größe ist für die Subventionen ausschlaggebend. Die Landesregierung in Bayern hat sich in den letzten Jahrzehnten nicht für die ökologische kleinbäuerliche Landwirtschaft eingesetzt und trägt eine Mitschuld für die Entwicklung
    2) Jeder Verbraucher kann bestimmen in welche Richtung die Produktion geht und da wüde mich doch schon interessieren, wie viele Menschen tatsächlich die Milch, von ansässigen Molkereien kaufen und wer gerne bei Aldi und Netto einkauft, gleiches gilt für Fleisch und Eier (siehe auch: Bio gegen billig: Das paradoxe Einkaufsverhalten der Deutschen https://www.welt.de/wirtschaft/article147762791/Das-paradoxe-Einkaufsverhalten-der-Deutschen.html)
    3) Landwirt ist ein eigenständiger Beruf und ich fände es ebenfalls gut, wenn sich nicht jeder einmischt, der wenig Wissen zum Arbeitsbereich hat. Ich würde mir jetzt auch nicht herausnehmen, bei jeden beliebigen Beruf meine Meinung einzubringen, weil ich von der Materie einfach wenig Ahnung habe
    4) Die Bewirtschaftung des eigenen Kleingartens oder Steingartens trägt ebenfalls zur Artenvielfalt bei oder eben nicht. Wie viele Gärtner spritzen und düngen ihre Kleingärten und lassen permanent die Roboterrasenmäher drüber fahren und wo darf noch etwas blühen und Unkraut wachsen? Wieviele Forsythien und Thujen wurden gepflanzt, die giftig sind und keine Nahrung für die Insekten.

    So, ich möchte nur aufzeigen, dass es nicht einen Grund und einen Schuldigen gibt. Die Problematik ist vielschichtiger, weshalb ich mir auch bei den Meinungen und Diskussionen etwas mehr Tiefe wünschen würde. Polarisierende Schwarz Weiß Denken entlastet einen vielleicht selbst, weil die Komplexität reduziert wird, dem Klimawandel und der Artenvielfalt hilfts aber vermutlich wenig. In diesem Sinne, wenn jeder schon mal drüber nachdenkt, was der eigene Beitrag sein kann wäre schon sehr viel getan;-)

    15

    27
    Antworten
  17. @Manni, was spricht dagegen, die Hunde frei laufen zu lassen?
    Nicht die Hunde sind des Vogels Tod! Es ist ein anderer Liebling, für den wird keine Steuer bezahlt und bei Unfällen im Straßenverkehr schauen die Beteiligten mit dem Ofenrohr ins Gebirge – weil das Tier dann keinem gehört! Ich meine die Katzen!

    Ich habe zwei Hunde und habe bei meinen noch nicht erlebt, dass die auf Bäume geklettert wären und die Neste geplündert hätten.
    Bei Katzen schon. Aber komischerweise wird Katzen das Jagen gestattet und ist OK und beim Hund nicht? Naja.

    Und zu den Bauern, die Monokulturen habe ich auch schon gesehen. Und erklären Sie mir doch bitte, was Mais zur Energiegewinnung mit der Nahrungskette zu tun hat?
    Das Ausfahren der Gülle auf ein Feld innerhalb einer Woche habe ich auch schon gesehen.
    Und ich lege ihnen noch was drauf: Die konventionelle ‘Schweinemast’ ist auch für die Umwelt nicht das Beste. Sie fragen sich jetzt, warum, ganz einfach – Schweine produzieren Ammoniak und die meisten Ställe haben keine ausreichenden Filteranlagen.
    Wenn Ammoniak mit Sauerstoff in Verbindung tritt, haben sie was … Richtig: Feinstaub. Dagegen ist jeder LKW aus den 50er Jahren direkt sauber.
    Und jetzt dürfen Sie über mich herziehen.

    9

    20
    Antworten
  18. @Roland-A.,
    für freilaufende Katzen sollte ein Chip am Ohr, oder zumindest ein Halsband zur Idendifikation Pflicht sein! Weiterhin sollte es Pflicht sein sie zu sterilisieren. Verwilderte Katzen vermehren sich 2x im Jahr, pro Wurf im Schnitt 3-4 Junge. Auf den Bauerhöfen leben nunmal Katzen, der Eigentümer kümmert sich selten um die Pflege, Impfung und deren Futter, sie sollen ja letztendlich hungrig sein und nur Mäuse fangen. . . Sehr zu beobachten in gemischten Gebieten mit Wohnsiedlungen und Bauernhöfen, siehe z.B. Prien-Ernsdorf.
    Also Schuld ist in diesem Falle auch der Mensch. . .
    Was ich noch nicht beobachtet habe, wie schon oft bei feilaufenden Hunden, obwohl ich ein Hundefreund bin, Katzen hetzen keine Hasen, Rehe und andere Waldtiere zu Tode, und wie im Artikel geschrieben, geht es auch um Wiesenbrüter, da nehmen sich wohl Hund und Katze nichts, sobald sie freilaufend sind!
    Es liegt also am Eigentümer oder Halter, damit dies nicht passiert. . .

    20

    5
    Antworten
  19. @ Kernzlsepp, die Kiebitze waren, bis auf ein letztes Brutpaar, vorletztes Jahr schon weg. Dieses Jahr kam auch dieses letzte Brutpaar nicht zurück. Das liegt jedoch garantiert nicht an freilaufenden Hunden. Der “Gestrüpp-Streifen” an der 304er wurde vom Bauern immer schmäler gemacht und dieses Jahr hat er sogar direkt an der Straße schon umgeackert. Der Lebensraum für die Kiebitze ist einfach weg, da können Hunde nix dafür.
    @HaWi, keiner der “normalen Familienhunde” ist in der Lage, einen Hasen oder ein Reh zu Tode zu hetzen. Dazu sind die körperlich gar nicht in der Lage. Denen geht da ganz schnell die Puste aus. Und sehr wohl sind Katzen für Bodenbrüter wesentlich gefährlicher: Hunde sind Nasenjäger, die riechen weder Kitz, noch Junghase, noch Bodenbrüter, da diese Jungtiere keinen Eigengeruch haben. Katzen sind AUGENjäger, die sehen jede kleinste Bewegung und sind somit für Bodenbrüter wesentlich gefährlicher.

    6

    6
    Antworten
  20. @E.Herrnsdorf,
    bevor Sie einen Kommentar hinaus hauen sollten Sie sich informieren, worum es geht und nicht der Unteren Naturschutzbehörde ein Ablenkungsmanöver unterstellen.
    Zum Beispiel gibt es im nördlichen Landkreis Rosenheim ein erfolgreiches Prokjekt zum Schutz der Kibitze.

    4

    1
    Antworten
  21. @E.Herrnsdorf,
    das meinen Sie aber nicht erst, dass ein freilaufender Hund “landwirtschaftliche Maßnahmen” für weniger bedrohlich hält als Sie?

    1

    4
    Antworten
  22. @Hallo Roland-A .Wenn du richtig gelesen hättest hier geht es um Bodenbrüter. Zu den Hunden ,jeder Hundebesitzer ist der Meinung sein Hund folgt und ist brav . Nur wenn der Jagdinstinkt geweckt ist ist er nicht mehr zuhalten. Ich habe in den Bergen am Feichteck schon erlebt wie der “brave ” Hund eine Gruppe von Kälbern den Berg hinab gehetzt hat. Wie sollen die Mäster ihre Tiere denn halten ? Man kann alles machen das ist nur die Frage des Preises. Bist du bereit das doppelte für Fleisch und Eier zu zahlen ?Isst du kein Schweinefleisch ? wenn alles so Umweltschädlich produziert wird. Übrigens ich zieh über niemanden her, ich schreibe nur meine Gedanken und meine Meinung zu den Artikeln. Schönen Abend

    13

    2
    Antworten
  23. @Manni, das mit dem über jemanden herziehen war nicht spezifisch auf Sie gemünzt sondern allgemein.
    Und ich gebe ihnen recht es gibt Hundehalter die auf ihre Hunde nicht aufpassen.
    Aber wie bereits Andreas geschrieben hat sind Hunde Nasenjäger (Ausnahme Nordische Hunde (Husky usw.) die sowohl mit Nase und Augen jagen und auch die Kondition haben). und ich gebe auch zu wie die meisten anderen Hundehalter auch, dass einem der liebe Vierbeiner schon mal ausgebüchst ist. Wer in die Berge oder in ein Naturschutzgebiet mit seinen Hunden geht hat diese an die Leine zu nehmen, keine Frage. Hier aber den Hunden die Schuld zu geben ist definitiv falsch.
    Zu den Bauern, wenn diese Nahrungsmittel oder Tierfutter anpflanzen ist das OK, aber das tun viele nicht mehr und Jahr ich gebe für das Fleisch mehr Geld aus in der Hoffnung das die Tiere artgerecht gehalten werden. Und ja die Bauern haben genauso die Pflicht ihre Abgase zu Filtern wie alle anderen Betriebe auch. Ich währe gespannt was passieren würde wenn z.B. RKW seinen Dreck ungefiltert raushaut?

    2

    8
    Antworten
  24. @Andreas
    Hm, was versteht man den unter einem “normalen Familienhund”? Speziell gezüchtete Rassehunde? Bestimmt keine Mischlinge aus dem Tierheim. . .Ein freilaufender Hund auf einem Bauernhof ist dann eher kein Familienhund, da Hüte- oder Wachhund? Letzten Herbst, Waldspaziergang, vermutlich eine Mischung aus Langhaardackel und Spitz, flitzte an mir vorbei, dahinter laut rufend die Besitzerin. . .das Hündchen hatte nur Augen für das vor ihm laufende Wildkaninchen. . .nein, erwischt hat er es nicht, aber das verschreckte Tier wollte mit einem Satz durch einen Maschendrahtzaun und hat sich dabei das Genick gebrochen. . .trauriger Hundeblick über das kaputte Spielzeug und eine völlig aufgelöste Besitzerin! “Das hat er noch nie gemacht, ich versteh das gar nicht wiederholte Sie immer wieder! Gleiches Wiesen- und Waldstück, ein Hund mit verklebter Eierschnauze, die waren wohl nicht vom Hühnerstall. . .soviel zu Familienhunden die körperlich nicht in der Lage sein sollen!
    Nasenjäger, Augenjäger, schon ok, wo bleibt der Sichtjäger, wie Hüte- Treibehunde, Barsois, Collies und verschiedene Terrierarten die auf Bewegungsreize reagieren?

    14

    1
    Antworten
  25. @ hallo Roland-A . Das mit den Hunden ist so wie mit den Bauern bei den einen sind die Hunde Schuld bei den andern sind die Bauern die Schuldigen . Jeder sollte etwas für die Umwelt tun auch wir als normal Bürger und Verbraucher. Roland aber wir kommen uns schon näher mit unser Meinung. Es sollte ja auch so sein das jeder seine Meinung hat und diese Äußern kann .
    So kann jeder von den anderen etwas lernen. Vielleicht trifft man sich mal wieder auf dieser Plattform.Servus

    2

    0
    Antworten