Albaching: Umgehung ist asphaltiert

Neue Straße steht kurz vor der Eröffnung - Ein Blick aus der Vogelperspektive

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Die Arbeiten sind ein wenig in Verzug: Beim Spatenstich im Februar war eigentlich verkündet worden, die neue Umgehung für Albaching solle im November für den Verkehr freigegeben werden. Immerhin: Die Straße, ein 3,8-Millionen-Projekt, hat jetzt die erste Asphaltschicht erhalten. Ein Blick aus der Vogelperspektive:

Fotos: Georg Barth

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15 Gedanken zu „Albaching: Umgehung ist asphaltiert

  1. Aus der Luft erkennt man den massiven Eingriff in die Landschaft und den großen Flächenverbrauch noch deutlicher!

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    1. Verständnisvoller

      @Anwohner
      Sie wohnen nicht direkt an einer der stark frequentierten Durchfahrtsstrassen in Albaching, richtig?

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      1. Vielleicht wohnt er ja in Wasserburg Altstadt? Da kennt man das, was in Albaching eine „stark frequentierte Durchfahrtstraße“ ist, schon auch zur Genüge – allerdings unter der Bezeichnung „verkehrsberuhigte Zone“.

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        1. Wenn er in der Altstadt wohnt, ist er schon viele Jahrzehnte im Genuss einer flächenverbrauchenden Ortsumfahrung quer durch die schöne Landschaft. Sogar mit fetter Brücke…

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          1. … und trotzdem heute schon wieder deutlich mehr Autos vorm Haus als vor der Eröffnung dieser Ortsumfahrung. Also wo bleibt da der Genuss? Wie der Martin unten richtig schreibt: wer Straßen baut, wird Verkehr ernten.

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      2. Ich sag bloß: „Wer Straßen baut, wird Verkehr ernten…“

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        1. Weil die Mega-Bahntrasse durchs Inntal ja so viel schöner wird…
          Oder sollen wir lieber zurück zu Bauer und Knecht? Jeder kriegt seine staatlich subventionierte Kuh und kann den ganzen Tag mit Sense Gras mähen.
          Oder was genau ist die Lösung der Gegen-Alles-Fraktion?

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    2. Das schwarze links und rechts der Straße nennt man Humus und da wächst (leider erst im Frühjahr) wieder Gras.
      Dann schaut´s mit Sicherheit nimmer ganz so massiv aus…
      Mi gfreids für de Oibichna !!!

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      1. Das Grüne links und rechts der Straße nennt man Wiesen und da wachsen bei so gut wie jeder neuen Umgehungsstraße in absehbarer Zeit Aldi, Lidl, Penny, Speditionen und Logistikhallen.

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  2. Hm, vielleicht wohnt man genau deshalb auf dem Land…. weniger Verkehr und so…. was meinen sie, lieber Watercastle??

    Zur Sache: Natürlich und unbestreitbar ein ziemlich massiver Eingriff. Aber gleichzeitig ein großer Gewinn für Albaching, die Bürger, Anwohner, dem Ortskern und auch für alle „Durchreise den“…..

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    1. Wer weniger Verkehr will, der sollte zuallererst einmal sein eigenes Fahrverhalten kritisch hinterfragen und nicht irgendwo hinziehen, wo es keine vernünftige ÖPNV-Anbindung gibt und man für jeden Weg aufs eigene Auto angewiesen ist. So ist das eben – das St. Floriansprinzip in Reinkultur: Verkehr verursachen, andere damit belästigen, aber selber keinen Verkehr aushalten wollen.

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  3. @watercastle und Martin und Co.:

    Eure schlauen Sprüche sind hier unangebracht.
    Wer in Albaching wohnt, kennt die Problematik im Ortskern und der wird nicht (nur) von den Einwohnern produziert.

    Man bedenke Pendler-Verkehr gibt es überall und dank Navi finden auch die 40-Tonner die kleinsten Durchfahrten zwecks Mautflucht/Umleitung/und Abkürzungen.

    Also kehrt vor der eigenen Haustür und sucht erst den Balken in euren Augen, bevor solche obige Kommentaren aus euch raus kommen.

    @oibichnerin und gscheidhaferl:

    Ich geb euch recht und ich glaub auch, nächstes Jahr wirds schon wieder schön entwachsen, das Gras auf den jetztigen braunen „Streifen“ auf dem Bild.

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  4. Bitte nicht falsch verstehen: Ich gönn euch die Umgehungsstraße. Nur, die Erfahrung zeigt: je besser die Straßen ausgebaut sind, desto mehr Verkehr ist auch auf den Nebenstrecken. Es wird also auch auf dieser Strecke bald wesentlich mehr Verkehr sein und über kurz oder lang wieder zuviel werden, die schöne Umgehungsstraße wird v. a. durch den Schwerlast-Verkehr Schaden und der Steuerzahler zahlts. Vielleicht wäre es eine Lösung, wenn man solche Nebenstrecken für den LKW-Durchgangsverkehr, anstatt dass man dafür eine schöne neue Straße baut?

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    1. Das ist sicherlich die Gefahr oder vielleicht auch logische Konsequenz. Die Strecke kann die Ebersberger deutlich entlasten, zumindest was die dicken Brummis anbelangt.
      Ihr früherer Kommentar liest sich aber eher so, als ob der Schwerlastverkehr generell wegen dem Straßenausbau zunimmt.

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  5. Es gibt praktisch nichts, was nicht Vor- und Nachteile hat. Die Entscheidungsträger für den Bau der Umgehungsstraße haben nach Abwägung sich dafür entschieden. Das ist auch gut so. Denn für die lärmgeplagten Albachinger Bürgerinnen und Bürger, ist damit sicher eine wesentliche Verbesserung der Lebensqualität verbunden, ebenso kommt es dem Ortskern, insbesondere auch der schützenswerten St. Nikolaus-Kirche, zu Gute. Gute Straßen ziehen natürlich auch vermehrt Verkehr an. Diesem Umstand muß man mit vernünftigen Lärmschutz und Grünordnungsplan entgegenwirken.

    Helmut Maier

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