AK68 kommt nicht zur Ruhe

Nächster Rücktritt bei der Wasserburger Künstlergemeinschaft

image_pdfimage_print

Der Rauswurf von Kurator Stefan Scherer, der Rücktritt des Zweiten Vorsitzenden Wolfgang Janeczka und der Rückzug von Dr. Markus Brezina aus dem Beirat – alles Anzeichen, dass beim renommierten Wasserburger Künstlerkreis, dem AK68, derzeit stürmische Zeiten herrschen. Jetzt gab’s den nächsten Rücktritt:

„Der Schritt fiel mir wirklich schwer, ich hänge am AK, habe meine Arbeit sehr gerne gemacht und bleibe selbstverständlich Mitglied“, sagt Gabriele Granzer, Ex-Schriftführerin des AK68.

Granzer weiter: „Natürlich macht es jetzt nur noch wenig Sinn, den alten Zeiten hinterherzuweinen oder nachzutarocken. Anzumerken wäre vielleicht, dass es oft Probleme gibt bei Vorstandsablösungen, dass es aber für alle Mitglieder günstiger wäre, wenn der neue Vorstand die Arbeit des alten würdigen und darauf aufbauen würde. Das hätten wir Alten uns gewünscht.“

Der neue Vorstand setze ganz auf eine „Mitmachkultur“. Der alte wolle das auch, „aber gleichzeitig die Arbeit auch stark professionalisieren und damit attraktiv für überregionale Künstler bleiben. Wir sahen immer auch unsere Aufgabe als professionelle Stadtgalerie.“

Ihre Position sei immer ein „sowohl als auch“ gewesen. „Dafür habe ich mich stark gemacht, konnte aber kein Gehör mehr finden. Schlimm ist allerdings meines Erachtens, dass der neue Vorstand, statt selbstbewusst seine neue Position zu vertreten und seine Ideen durchzusetzen, die Arbeit des alten diffamiert.“

Gabriele Granzer war zehn Jahre ehrenamtlich im Vorstand des AK68 tätig. 

 

 

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.


Leitfaden für die Veröffentlichung von Kommentaren