Aggressiven Corona-Leugner angezeigt

Erst stoppt ihn Österreich, dann die Bundespolizei: Mann (49) greift zum zweiten Mal Beamten an

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Ein deutscher Staatsangehöriger ist am gestrigen Sonntag in einer Kontrollstelle der Rosenheimer Bundespolizei auf Krawall aus gewesen. Der Münchner trat den Beamten gegenüber sehr aggressiv auf, nachdem er kurz zuvor von der österreichischen Polizei nach Deutschland zurückgewiesen worden war. Für sein renitentes Verhalten kassierte der Mann, der von einer Corona-Lüge überzeugt war, eine Strafanzeige.

Nach ersten Erkenntnissen war der 49-Jährige von München aus mit dem Zug in die deutsch-österreichische Grenzregion gefahren, um auf der Tiroler Seite spazieren zu gehen. Die österreichische Polizei beendete seinen Ausflug und brachte ihn auf die deutsche Seite zurück.

Er wurde der Rosenheimer Bundespolizei überstellt. Als der 49-Jährige auf die aktuelle Corona-Lage hin angesprochen wurde, schrie er herum, dass das doch alles Lüge sei und das Corona-Virus gar nicht existiere.

Auf die Bitte, sich zu beruhigen, ging er nicht ein. Stattdessen kam er einem der Bundespolizisten immer näher. Mit ausgestrecktem Arm versuchte der Beamte, den Abstand aufrecht zu erhalten. Der aggressiv auftretende Mann schlug den Arm zur Seite und ging auf den Bundespolizisten los. Zusammen mit einem Kollegen brachte der Angegriffene den renitenten Münchner zu Boden und legte ihm Handschellen an.

Nach einigen Minuten hatte sich der vorläufig Festgenommene wieder beruhigt. Ersten Ermittlungen zufolge war er erst im vergangenen Jahr wegen einer Gewalttat sowie eines Angriffs auf einen Polizeibeamten auffällig geworden.

Die Rosenheimer Bundespolizei zeigte ihn nunmehr auch noch wegen Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte an. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wurde ihm nahegelegt, sich auf den Heimweg zu begeben.

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