Ach, Petrus!

Im Freien wäre grad Vieles einfacher: Zum Beispiel ab heute das gemeinsame Proben der Musikanten

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Nicht nur Profis, sondern auch Hobbymusiker und -musikerinnen vermissen Proben und Konzerte gleichermaßen – egal, ob in der Klassik, dem Jazz, als Rockband oder in der Volksmusik. Nun darf ab dem heutigen Montag, 8. Juni, wieder geprobt werden. Allerdings nur Instrumentalisten – KEINE CHÖRE – und nur mit strengen Regeln. Denn mittlerweile ist hinreichend bekannt, dass die Aerosole die unsichtbare Corona-Gefahr schlechthin sind. So muss zum Beispiel das Kondensat von Blasinstrumenten bei den nun erlaubten Proben ab heute in Einmaltüchern aufgefangen und in geschlossenen Behältnissen entsorgt werden. Die Blasinstrumente dürfen zum Ablassen des Kondensats nicht durchgepustet werden. Instrumente dürfen auf keinen Fall nicht getauscht werden …

Die Laienmusik-Kultur bedeutet für die Musikerinnen und Musiker auch im ganzen Altlandkreis mehr als nur bloßes Musizieren. Sie ist gelebte Gemeinschaft sowie fester Bestandteil des Lebensgefühls und Selbstverständnisses.

Chöre und Gesangsensembles dürfen leider weiterhin nicht proben, da bei ihnen eine erhöhte Infektionsgefahr vermutet wird, wie Beispiele deutschlandweit in jüngster Vergangenheit gezeigt haben ….

Unbeschwert geht anders: Abstands-, Lüftungs- und Hygieneregeln für Instrumentalisten

Es dürfen höchstens zehn Personen inklusive Leitung an einer Probe teilnehmen.

Zwischen den Musikerinnen und Musikern muss ein Abstand von mindestens zwei Metern, zum Dirigenten und bei Blasinstrumenten drei Meter, eingehalten werden. Querflöten müssen am Rand platziert werden. Wenn Trennwände eingesetzt werden, darf deshalb nicht der Abstand verringert werden.

Außerdem müssen alle Proben-Teilnehmende einen Mund-Nase-Schutz tragen, außer Blasmusikern und -musikerinnen auch während der Probe.

Insgesamt wird ein Proben im Freien empfohlen, in Räumen soll möglichst nach 20 Minuten Probe für zehn Minuten gelüftet werden. Publikum darf bei einer Probe nicht anwesend sein …

Die Regeln im Überblick
– kein Gesang
– höchstens zehn Personen
– zwei Meter Abstand zueinander (Bläser und Dirigenten drei)
– Mund-Nasen-Schutz (außer bei Bläsern)
– Räume nach 20 Minuten lüften
– kein Publikum
– keine Teilnehmer mit Krankheitssymptomen
– Seife und Einmalhandtücher zur Handhygiene
– Kondensat von Blasinstrumenten professionell entsorgen
– Verleih von Instrumenten nur nach Desinfizierung
– möglichst im Freien proben

Auch an gewisse Hygienebedingungen müssen sich Ensembles halten: Sie müssen Seife und Einmalhandtücher zum Händewaschen bereithalten.

Quelle: BR Klassik

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