„Ach … ein Wort“

Theater Wasserburg: Nächste Lesung in der Bar „Helmut“ kommende Woche

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Ein Ach lässt einen lieben, lässt einen trauern, verschlägt einem die Sprache. Ein Wort. Manchmal genügt ein Wort, um die Welt zu bewegen, manchmal ist es ein Oh, ein Ja und ein Nein, ein Weh’ oder eben ein Ach. Ein Wort, das einen auffordert, zwischen die Zeilen zu blicken, weiter zu denken, zu fragen, zu forschen, zu suchen. In dieser Spielzeit werden die Besucher der monatlichen Lesereihe „Ach … ein Wort“ im Theater Wasserburg mit Worten gefüttert, die von diesem Ach ausgehen.

Die Leitung hat Nik Mayr. Gelesen wird in der Theaterbarn der Bar „Helmut“.

Am Donnerstag, 14. Februar, um 20 Uhr auf dem Tisch: „Manifest der Gesellschaft zur Vernichtung der Männer“ von Valerie Solanas.

Es lesen: Nik Mayr und Annett Segerer (Foto: Christian Flamm).

Solanas’ Manifest ist einer der skurrilsten Lösungsversuche zum Thema Emanzipation. Sie führt einen erbitterten Kampf von Ideen gegen Ideen, Geschlecht gegen Geschlecht, Widerspruch gegen Widerspruch. Zu den vielen erstaunlichen Merkmalen, die das Manifest kennzeichnen, gehören sein scharfsichtiger Blick und seine konsequente Durchführung. So, als kreise die Verfasserin wie ein Greifvogel hoch oben über der Zivilisation.

Die folgende Lesung am Donnerstag, 28. März, um 20 Uhr beinhaltet „Gespräche“ von Heiner Müller. Es lesen: Uwe Bertram und Nik Mayr.

Mehr Informationen sowie Karten gibt es über www.theaterwasserburg.de.

Karten im Vorverkauf sind in der Gäste-Information, im Innkaufhaus und bei Versandprofi Gartner in Wasserburg sowie beim Kulturpunkt Isen-Taufkirchen erhältlich. Die Abendkasse im Theater öffnet eine Stunde vor Vorstellungsbeginn.

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