Abschied von Gabersees „Bürgermeister“

Dr. Theodor Danzl tritt nach 34 Jahren am Inn-Salzach-Klinikum zum 1. März seinen Ruhestand an

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Nach mehr als drei Jahrzehnten verabschiedet das kbo-Inn-Salzach-Klinikum seinen Geschäftsführer Dr. Theodor Danzl in den Ruhestand. Mit seiner durchsetzungsstarken, offenen und herzlichen Art prägte er in diesen vielen Jahren alle Bereiche „seines Dorfes Gabersee“.

Nach seinem Eintritt 1986 am damals noch sogenannten Bezirkskrankenhaus Gabersee begann seine Laufbahn dort zunächst als Verwaltungsoberinspektor und Leiter der Wirtschaftsabteilung. Nach Stationen als Verwaltungsleiter beziehungsweise Krankenhausdirektor wurde er 2008 Geschäftsführer des Klinikums.

Vieles erlebte und initiierte er während dieser Zeit; der Bau der Zentralküche, die Umwandlung der Klinik in eine gGmbH, der Neubau der Forensik. Auch der Aufbau der Standorte Freilassing, Altötting und Ebersberg gehören zu den großen Meilensteinen seiner Tätigkeit. Mit zum größten Projekt-Baby, das ihn beginnend mit den allerersten Vorüberlegungen bereits seit zwei Jahrzehnten begleitet, gehört der Klinik-Neubau in Wasserburg am Inn.

Nicht nur Manager, sondern auch Mediator, Problemlöser und Bauherr, fasst Prof. Dr. Peter Zwanzger das weite Tätigkeitsprofil von Dr. Theodor Danzl zusammen, denn „die reine Bezeichnung Geschäftsführer wird Herrn Dr. Danzls Person nicht gerecht.“

 

Als nahbaren Chef, der für alle seine Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter immer ein offenes Ohr hat, zu dem man immer kommen konnte und dem eine wertschätzende Zusammenarbeit am Herzen liegt, der zu seinen Entscheidungen steht und für das Wohl seiner „Gabersee-Familie“ kämpft, so beschreibt ihn auch Pflegedirektorin Kerstin Weinisch und bedankte sich für die stets konstruktive Zusammenarbeit mit der Pflege.

„Familie stand und steht für ihn immer an erster Stelle“, schließt sich auch Dr. Stefan Piehler, Kaufmännischer Leiter des Klinikums, seinen Kolleginnen und Kollegen an.

Nachdem Dr. Danzls letztes Dienstjahr stark durch das Pandemie-Management geprägt war, kann er sich nun nach dem Abschied von seiner „Gaberseer Familie“ auf einen wohlverdienten Ruhestand mit viel Zeit für Familie, Freunde, Unternehmungen und der Hundeerziehung freuen.

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