Abriss erst in einigen Wochen

Gutachten zeigt: Schadstoffe belasten alte Halle auf dem Gelände der Sozialverwaltungs-Akademie

image_pdfimage_print

Sie hätte eigentlich schon Anfang August der Abrissbirne zum Opfer fallen sollen. Doch noch immer leistet die alte Halle auf dem Areal der Akademie der Sozialverwaltung in der Altstadt Wind und Regen Widerstand. Die Abrissarbeiten haben sich verzögert. Grund ist ein Gutachten, das belegt, dass das alte Gemäuer schadstoffbelastet ist. „Wir rechnen mit dem Beginn der Arbeiten jetzt mit Ende Oktober, Anfang November”, so Harald Jakob, Verwaltungsleiter der Akademie.

„Im August wäre uns der Abriss natürlich lieber gewesen, weil dann kein Schulbetrieb herrscht. Aber es wird auch so gehen”, so Jakob.

Bei der Begutachtung der alten Halle habe man festgestellt, dass einige Teile asbestbelastet seien. „Jetzt wird der Abriss natürlich aufwendiger, zeitraubender und auch teurer.”

Übrigens: Nach dem Abriss wird die neu gewonnene Fläche erstmal als Parkplatz genutzt. Irgendwann soll dort aber ein Neubau entstehen – die Akademie der Sozialverwaltung platzt aus allen Nähten.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.


Leitfaden für die Veröffentlichung von Kommentaren

9 Kommentare zu “Abriss erst in einigen Wochen

  1. Vielleicht würde es ja auch Sinn machen, dass man die Sozialverwaltungsakademie aus der Altstadt auslagert, zum Beispiel Richtung Gabersee. Dann müsste man nicht die wohl beste Wohnlage als Parkflächen verrotten lassen, während Wasserburger Familien händeringend Wohnraum suchen. Zur Verkehrsentlasstung würde es zudem beitragen. Ich finde es unverantwortlich, dass mit derart kostbaren Flächen so unbedacht umgegangen wird.

    Antworten
    1. Es können nicht immer nur Wohnungen gebaut werden. Auch die Ausbildungsplätze sind für die Stadt wichtig. Und die jungen Leute möchten nach Möglichkeit auch so wohnen, dass sie vor Ort einkaufen und abends ab und an ausgehen können. In Gabersee ist das ohne eigenes Auto nicht möglich – und so mancher Studierende wird wohl nicht mit dem eigenen Auto anreisen oder eine Fahrgemeinschaft nutzen. Außerdem tragen die Studierenden zur Belebung der Innenstadt bei. Eine Stadt, die nur aus Wohnungen besteht verödet irgendwann. Ich finde es tut, dass es die Sozialakademie gibt.

      Antworten
    2. Die Akademie Richtung Gabersee auslagern? Hier oben platzt eh schon alles aus den Nähten, weil wir hier mittlerweile Wettbüros und sonstiges Klientel mitten im Wohngebiet haben, was gerne von der Stadt zu uns ausgelagert wird. Ich wohne seit 21 Jahren gegenüber von Gabersee und es wird immer schlimmer, so dass Anwohner schon keinen Parkplatz mehr vor ihrem Haus bekommen, weil jeder seinen Schrott hier abstellt, weil hier ja so gut wie keine Überwachung stattfindet. Sollte doch mal Magdalena, hier rauf ziehen! 🙂

      Antworten
      1. Bei allem Verständnis dafür, dass manchen Mitbürgern das Leben nicht mehr lebenswert erscheint, wenn man vor der eigenen Haustüre keinen Parkplatz mehr findet, aber die Stadt lagert mit Sicherheit keine Wettbüros nach irgendwohin aus. Das sind schon die Betreiber dieser Einrichtungen selbst, die entsprechende Bauanträge stellen und diese dann vom Landratsamt entweder genehmigt bekommen oder manchmal auch nicht.

        Antworten
        1. Genau deshalb, weil die Betreiber, im Altstadtgebiet, keine Genehmigung, zb. Gegenüber vom Bahnhof, oder anderswo, in der Stadt bekommen haben, dachte man sich halt, im Willi-Ernst-Ring, wo ja nur daneben der Kindergarten und das Mehrgenerationenhaus ist, kann man das Gut genehmigen!
          Passt halt besser darauf, als in das schöne Altstadtbild 🙂
          und es ist halt mal Ärgerlich, wenn man als Bewohner des Hauses, nicht die Parkplätze nutzen kann, weil Besucher ihre Autos entweder Schräg, oder gleich so einparken, das 2 Parkplätze belegt sind!
          ich handhabe das jetzt so, das wenn einer meint, er müsste 2 Plätze für sein auto benutzen, dann fliegt halt ein Rein Biologisch abbau-barer Kaffefilter auf die Windschutzscheibe! 🙂 Hat schon 2 mal funktioniert!

          Antworten
          1. Es hat auch in der Altstadt schon Wettbüros gegeben, eines davon passenderweise direkt neben dem Schülerwohnheim. Ebenso wie das in der Burgau wurden die aber nicht von der Stadt genehmigt, weil die gar keine Baugenehmigungsbehörde ist. Und die zuständige Genehmigungsbehörde (Landratsamt) genehmigt nicht nach Lust und Laune bzw. nach subjektiver Einschätzung, was wo besser hinpasst, sondern nach gesetzlichen Vorgaben.
            Aber schön zu lesen, welche unterschiedlichen Maßstäbe manche an sich und an andere anlegen. Der gleiche Hans Fuchs, der vor nicht allzu langer Zeit hier berichtet hat, er fände es absolut ok, mit seinem Motorrad mitten in der Hofstatt zu parken, weil dies nach seiner Ansicht niemanden zu stören habe, der wirft dann bei Falschparkern vor der eigenen Haustüre mit Kaffeefiltern um sich. Respekt!

        2. hallo Herr Watercastle, erstens mal, habe ich hier Nie behauptet, das es keinen zu Stören habe, wenn ein Motorrad, ” mitten” in der Hofstatt parken würde, sondern, mich würde es nicht stören!! also schön bei den Tatsachen bleiben und nicht überall mit Aliasnamen, seinen Senf dazu geben! 🙂 gelle!

          Antworten
  2. Bin ganz deiner Meinung

    Antworten
  3. Ach in einem alten Gebäude wurde Asbest verarbeitet? Wer hätte das gedacht oder ist auf die Idee gekommen, auf sowas zu prüfen, bevor der Kostenplan aufgestellt wird und der dann zack nach oben schnellt.

    Wenn ein einfacher Arbeitnehmer solche Arbeit abgeben würde, hätte der seinen Job sicher nicht lange.

    Aber solange im Staatssäckel noch genug Steuergelder sind, ist ja noch alles im grünen Bereich.

    Antworten