Abfalleimer quellen über

„ToGo“-Müll hat im Stadtgebiet stark zugenommen

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Vor wenigen Wochen, zu Beginn der Ausgangsbeschränkungen, hatte man beim Bauhof noch gedacht, dass der Müll in den Abfalleimern der Stadt wohl eher abnehmen werde. Schließlich waren deutlich weniger Menschen in der Stadt unterwegs. Aber die Praxis zeigt nun, dass genau das Gegenteil der Fall ist.

Durch den Trend zum „ToGo“, also dem Mitnehmen von Essen und Getränken, hat der sogenannte „Unterwegsabfall“ in der Stadt merklich zugenommen. Zum Teil kommt der Bauhof kaum noch nach, die Abfalleimer zu entleeren.

 

Der Trend ist sicher nachvollziehbar. Zur Wahrung der Hygiene bleibt derzeit kaum eine andere Möglichkeit, als die Lebensmittel bei den Gastronomiebetrieben in Wegwerfverpackungen zu kaufen. Und selbstverständlich ist auch sinnvoll, die leeren Schachteln und Becher dann in einen Abfalleimer zu werfen statt irgendwo in die freie Natur.

 

„Aber jeder sollte bitte auch bedenken, dass in den Abfallkübeln nur beschränkt Platz ist. Also bitte die sperrigen Verpackungen vor dem Einwerfen falten oder zerkleinern, damit möglichst viel Platz in den Abfalleimern bleibt. Oder noch besser: die leeren Verpackungen mitnehmen und zuhause entsorgen”, heißt es aus dem Rathaus. Und weiter: „Die heimische Gastronomie zählt weiterhin auf Verkäufe ,ToGo’ und kann somit zumindest einen Teil des normalen Umsatzes generieren. Kaufen Sie also weiterhin lokal.”

Als kleiner Tipp: Die Recup-Becher sind teilweise wieder erhältlich und eine absolut sinnvolle Alternative zu den Wegwerfbechern.

 

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11 Kommentare zu “Abfalleimer quellen über

  1. Vielen Dank für den Hinweis mit den Recup-Bechern! Was man in letzter Zeit auch wieder verstärkt beobachten kann bzw. muss, sind (vornehmlich jüngere) Menschen, die auch Pfandflaschen aus Plastik und Glas einfach stehen lassen oder wegwerfen. Hier fehlt es offensichtlich am Bewusstsein für Recycling und Umweltschutz. Auch das bleibt aber nach der Corona-Welle ein Dauerproblem!

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  2. Die Flasche gehört daneben

    Manche Leute lassen die Pfandflaschen ganz bewusst direkt neben (!) den Mülleimern stehen, weil sie gut auf die 8 – 25 Cent verzichten können und so Menschen, die vom Pfand leben, nicht im Müll wühlen müssen – das wäre für manches auch eine Erklärung. Und dieses Bewusstsein kenne ich zumeist von jüngeren Menschen.

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  3. @Pfandsystem: Natürlich sind es die Jugendlichen, wer denn sonst? Aus Sicht der Ältern sind es doch immer die Anderen. Die Ältern hab früher schließlich alles richtig gemacht.

    @Die Flasche gehört daneben: Genau, da gebe ich Ihnen recht. So sollte es sein, das macht vieles für die Menschen, welche darauf angewiesen sind, einfacher.

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  4. Die Flasche gehört zurück gebracht, egal ob 10, 25, 50, 80 oder 100 Jahr.

    Die Versorgung bedürftiger Menschen ist ein komplett anderes und komplexeres Thema.

    Schöne Ausrede, alles weg zu werfen oder stehen zu lassen, könnt ja noch jemand brauchen und wenn nicht, dann macht es die Stadt-Dorf-Reinigung oder ehrentamtliche Helfer.

    Aber man tut ja was Gutes, wenn man alles liegen lässt.

    Reinigt das Gewissen, gell!

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  5. WBGler,
    zuerst, bei den Älteren gab es noch kein Pfandsystem, aber sie haben gelernt. Die Älteren haben auch nicht alles richtig gemacht aber WER macht das schon, vor allen im Nachhinein. Denke du gehörst zu denen, die jetzt schon wissen, wie es besser wird für die zukünftign Generationen. Freu mich drauf und die heutigen “dann Älteren” werden vielleicht auch Mal zurückblicken.

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  6. A Reitmehringer

    Fressen kennan mir den Müll a ned, oiso wo hi sunst – ausser in an Mülleimer. Jetzt derfts moi zum Spinnen aufhören.

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    1. Richtig.

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    2. Ihr habsn her trogn, also kenns`n a wieda mit hoam nehma!!!!

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  7. Bei den Älteren gab es noch kein Pfandsystem??? Die hatten damals Getränkekisten mit Glasflaschen und das war alles Pfand- bzw Mehrweg!!! Nicht die Älteren sind die Umweltsünder…es sind leider die jüngeren, die eher mal achtlos was wegwerfen 🙁
    Jeder schiebt den schwarzen Peter dem anderen zu…vielleicht sollten wir alle wieder mehr darauf achten!
    In WS is das entsorgen ja eh total einfach, alles in eine Tüte und zur Wertstoffinsel, fertig…

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  8. Dürfen denn die Recup-Becher wieder befüllt werden?

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  9. Grüner Punkt

    Interessant, was in Corona Zeiten so alles diskutiert wird.
    Die Stadtverwaltung gibt Hinweise, wie man den Pizza Karton zu falten hat, bevor er in die (bewußt, in Anzahl und Größe reduzierten) Abfalleimer entsorgt wird.
    Offensichtlich essen jetzt alle Pizza
    In der Mittagspause, auf der Parkbank… Mit 2 Meter Abstand.
    … Oder ist doch was dran, an den (Pizza) Parties am Innufer?
    Die Bessermenschen, halten das Abstellen von Pfandflaschen fuer einen Akt der sozialen Teilhabe. Immerhin haben ihre politischen Vordenker den Kahlschlag der Sozialversicherungs Leistungen (HARTZ4), durch die Einführung des Plastikflaschen Pfands, zu kompensieren versucht.
    Und wie das mit dem Recup Kreislauf in Zeiten höchster Hygienestandards funktioniert???
    Ich werde bei keinem Bäcker kaufen, von dem ich weiss, dass derzeit solche Cups uebern Tresen gehn…. Schon klar das Personal wechselt nach jedem empfangenen Becher die Handschuhe und/oder desinfiziert sich die Hände…Und spülen..bei 60, 70, 100 Grad, oder bei 60 Grad mit den Brezeln in den Backofen, einfach mal nen Virologen fragen.

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