Ab morgen: Maske auf im Unterricht!

Steigende Corona-Fallzahlen: Landkreis verschärft die Maßnahmen - Erneute Auswirkungen auf den Schulbetrieb

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Die Tendenz von zunehmenden Infektionen hat ab dem morgigen Mittwoch erneut Auswirkungen auf den Unterricht der Schulen im Landkreis Rosenheim. Schülerinnen und Schüler ab der fünften Jahrgangsstufe sind am Sitzplatz im Klassenzimmer zum Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung verpflichtet, wenn dort ein Mindestabstand von 1,5 Metern nicht gewährleistet werden könne. Das meldet das Landratsamt am heutigen Mittag …

In einem Brief hatte der Leiter des Staatlichen Gesundheitsamtes Rosenheim – Dr. Wolfgang Hierl – heute alle Schulleiterinnen und Schulleiter informiert. Er teilte darin mit, dass vom 14. Oktober bis einschließlich 23. Oktober nun die Stufe 2 des Rahmen-Hygieneplans im Landkreis gilt.

Zur Begründung schrieb Dr. Hierl, dass seit etwa einer Woche eine Tendenz von zunehmenden Infektionen festzustellen sei, von der nun auch der Landkreis Rosenheim betroffen sei. Eine richtungsweisende Abnahme der Infektionszahlen sei kurzfristig nicht in Sicht.

In den Grundschulen besteht die Pflicht zum Tragen von Masken nicht. Die Vorkurse Deutsch für Kindergartenkinder mit geringen Deutschkenntnissen entfallen ebenfalls im Zeitraum vom 14. bis 23. Oktober, heißt es.

Die Sieben-Tage-Inzidenz des Landkreises Rosenheim liegt seit dem vergangenen Samstag – wie mehrfach berichtet – über dem Signalwert von 35 Fällen pro 100.000 Einwohner in den letzten sieben Tagen.

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14 Kommentare zu “Ab morgen: Maske auf im Unterricht!

  1. Warum werden Infizierte gezählt statt Kranke??
    Wie trennt der Virus zwischen 4. und 5. Klässler??

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    1. 1. Man kann gerade jetzt in der beginnenden Grippesaison nicht einfach pauschal “Kranke” zählen und dann verlässliche Zahlen erwarten.
      2. Nicht DAS Virus, sondern die Schulform (4. Klasse ist Grundschule und 5. Klasse ist Mittelschule, Realschule, Gymnasium, etc.) trennt die unterschiedlichen Vorgaben. Das hat u.a. auch pädagogisch sinnvolle Gründe.

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      1. Welche denn?
        Welche päd. Fakten hätte es denn lieber “Fakten”.
        Bitte um klare Fakten, “Fakten”.
        Die Frage von “never lie” war:
        Wie trennt der Virus zwischen 4. und 5. Klässler??

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        1. Grundschüler halten sich aufgrund ihres Alters erfahrungsgemäß deutlich strenger an die Corona-Schutzmaßnahmen, usw. Das haben mir als Vater eines Schülers mittlerweile mehrere Lehrkräfte in den letzten Monaten so bestätigt und man kann es auch selbst auf dem Pausenhof, usw. beobachten.

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        2. Und es heißt trotzdem DAS Virus!

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  2. Ganz ehrlich sinnvoll erscheint mir momentan gar nichts mehr! Warum werden die offiziellen Genesenen nicht von den positiv getesteten abgezogen? Dann wären die aktuellen Fälle mit Sicherheit nicht so hoch! Und die Menschen wahrscheinlich nicht so verunsichert wie sie momentan sind!

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    1. Mensch Biggi, das gibts doch nicht. Du bist doch ein erwachsener Mensch aus Mitteleuropa. Kann doch nicht so schwer sein, die Zahlen der “aktiven Fälle”, also “Infiziert – Genesen – Tod” zu suchen/finden. Nur weil sie nicht in Überschriften stehen, heißt das nicht, dass sie nicht existieren.

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  3. Biggi da hast Du vollkommen recht.
    Wenn immer mehr getestet wird, ist doch klar das die Zahl der Infizierten steigt.
    Aber Fakt ist dich, wieviel erkranken, das sie ins Krankenhaus müssen.
    Die meisten haben doch keine oder geringe Symptome.
    Damit möchte ich nichts herunterspielen, aber man kann die Leute schon verunsichern . Selbst Virologen sagen seit einiger Zeit, man müsste umdenken. Und nicht die Zahl der Infizierten soll ausschlaggebend sein, sondern der wirklich erkrankten.

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  4. Servus.

    Es gibt verschiedene Gründe, Infizierte zu zählen.
    -um die Ausbreitungsgeschwindigkeit festzustellen
    -um die Ausbreitung zu ermitteln
    -um die Hotspots zu identifizieren
    -jeder Infizierte ist potentiell ansteckend und gefährlich für Risikopatienten
    -es ist leicht zu ermitteln (ab wann ist man krank mit Corona?)
    -zur Vorbeugung (krank wird man erst im späteren Verlauf)

    Das Virus unterscheidet nicht, der Mensch unterscheidet.
    Es wird nie in irgendeiner Form die absolute Gleichberechtigung geben. Deshalb werden Grenzen gezogen und der Versuch unternommen, für die jeweiligen Unterschiedlichen Personengruppen, unter Abwägung des Risikos, die richtige Entscheidung zu treffen.
    Ob es richtig war, weiß man immer erst hinterher.

    Bleiben Sie gesund.

    Grüße, Benjamin

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  5. @ Benjamin, danke für diesen guten, sachlichen Kommentar.

    Was Viele nicht verstehen: Es geht nicht darum, das Virus vollends auszurotten. Das schafft man nicht. Deshalb kann und muss auch nicht ALLES vollends zusammen passen.

    Es geht nur darum, mögliche Infektionsquellen zu reduzieren und Ketten zu unterbrechen.

    Es geht um Wahrscheinlichkeiten. Nicht mehr und nicht weniger.

    Natürlich wäre eine durchgängige Maskenpflicht, wenn es denn schon sein muss, konsequenter auch in Grundschulen.
    Aber hier hält man es wohl für altersmäßig nicht zumutbar.

    In weiterführenden Schulen darf man davon ausgehen, dass Kinder alt und verständnisvoll genug sind.
    Eine Trennung zB zwischen 3. und 4. Klasse wäre auch denkbar, aber da diese Kinder ja im gleichen Schulgebäude sind, macht das wohl keinen Sinn.

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  6. Jede Maske hat ein Totvolumen, in welchem sich die ausgeatmete Luft sammelt. Je kleiner das Kind, desto geringer das Lungenvolumen und desto größer der Anteil von dem Totvolumen und somit die Gefahr, zu wenig frische Luft mit noch genug Sauerstoff zu bekommen. Ob das Maske tragen bei größeren Kindern langfristig zu Schäden führt, wird sich wohl erst noch rausstellen.

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  7. Und wo sind die drei bis vier Busse mehr, die unsere Kinder z.b. von Wasserburg nach Rott oder von Rott nach Rosenheim in die Schule befördern?????

    In jedem Schulbus im Landkreis können die Abstands-Regelungen gar nicht eingehalten werden.

    Ich würde sagen, erst mal selber die Hausaufgaben machen und dann dürft ihr bei uns weitermachen.

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  8. …. aber das Problem mit dem Transport der Schüler zur Schule und wieder Heim wird nicht angegangen.
    Dort sitzen/stehen dann Schüler ALLER Schulen dicht an dicht. Die durchaus sinnvolle Trennung der Schüler nach Klassen- bzw Jahrgangsverbänden in den einzelnen Schulen ist somit bereits mit dem Zusteigen in den Bus ad absurdum geführt.
    Der Aerosolcocktail der im Bus auch mit dem Trage der Masken entsteht, der wird ja schließlich auch wieder eingeatmet…

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  9. Liebe Penelope, werfen Sie doch mal einen Blick in den Duden

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