800 Schüler starten am Gymnasium

Ein Blick ins LGW zum heutigen Schulbeginn - Letztes Jahr von Direktor Peter Rink

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Am Ende eines langen, heißen Sommers – für die Schüler in Stadt und Altlandkreis beginnt heute wieder der Ernst des Lebens. Das neue Schuljahr startet. Gut 800 Schüler sind es heuer am Wasserburger Luitpold-Gymnasium. Sie werden von rund 80 Lehrkräften betreut. Die Wasserburger Stimme sprach mit Direktor Peter Rink darüber, was das neue Schuljahr am LGW so alles bringt.

„Zunächst einmal stirbt das achtjährige Gymnasium aus. Das Neunjährige ist in den 5. und 6. Klassen angekommen. Wir haben insgesamt leicht rückläufige Schülerzahlen, was zum einen daran liegt, dass die geburtenstarken Jahrgänge durch sind“, so Rink. Außerdem verspüre man eine gewisse Tendenz hin zur Realschule. „Immer mehr Eltern melden dort ihre Kinder an, auch wenn diese eigentlich eine gymnasiale Eignung hätten. Wir spüren da eine gewisse Verunsicherung bei den Eltern gegenüber dem Gymnasium.“

Die zur Schülerzahl relativ gesehen hohe Anzahl an Lehrkräften erklärt Rink damit, dass es immer mehr Teilzeitstellen gebe.

Schwieriger als gedacht gestalte sich der Umbau der Aula. Der Schulleiter: „Man bekommt einfach keine Handwerker mehr. Ich bedaure das sehr, aber die Aula wird wohl nicht mehr unter meiner Leitung fertiggestellt.“

Für Peter Rink ist das kommende Schuljahr übrigens das letzte vor dem Ruhestand. 14 Jahre ist er jetzt in Wasserburg,  20 Jahre insgesamt Schulleiter. Sein Wunsch für sein letztes Jahr am LGW: „Ein gutes Miteinander an der Schule, ein ruhiges Voranschreiten des Umbaus sowie lernbereite und anstrengungsbereite Schüler.“

 

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3 Gedanken zu „800 Schüler starten am Gymnasium

  1. Sehr schön!
    „anstrengungsbereite Schüler“ und immer mehr Teilzeitstellen in der Lehrerschaft. 14 Wochen „Ferien“, 28 x 45min/Woche, ist das nicht schon eine Teilzeitstelle ?
    Die vielen hochmotivierten Lehrer, die es Gott sei Dank gibt, mögen mir verzeihen.
    Wollen wir hoffen, dass die Handwerker nicht auch auf die Idee kommen, in Teilzeit zu arbeiten, dann wird die Aula wohl zum Berliner Airport.

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    1. Mein Vorschlag: Einfach mal einen Monat sich selber in eine Klasse stellen, und dann urteilen, was Teilzeit ist und wie weit Anstrengungsbereitschaft noch trägt.

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  2. Schrieb ein Lehrer…
    (Zur Info: ich bin selber keiner)

    P.S. haben die es wirklich so schön?!?

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