70 Jahre „Naturfreunde Wasserburg“

Jubiläum und Einweihungsfeier des neues Vereinshäuschens am Inn bei Soyen

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Die „Naturfreunde“, die sich für Umweltschutz, sanften Tourismus, Sport und Kultur engagieren, sind mittlerweile seit 70 Jahren mit einer Ortsgruppe in Wasserburg vertreten. Neben einer Almhütte in Tirol wurde nun, pünktlich zum Jubiläum, eine neue Stätte für Erholung eingeweiht. In Königswart bei Soyen soll das „Klosterhäusl“  den Mitgliedern des Vereins ab sofort als Rückzugsort und Treffpunkt in der Natur zu Verfügung stehen.

Auf dem Hügel an der Innleiten, auf dem früher die Burg Konigswart thronte, steht seit 1926 ein Häuschen, das vom Kloster Gars als „Paterhäusl“ errichtet wurde. Zu Erreichen ist es bis heute nur zu Fuß oder mit dem Radl. Als „einzigartige Örtlichkeit“ beschreibt Vorstand Rudi Meingaßner das Häuschen, das die Naturfreunde nun für 20 Jahre vom Kloster Gars gepachtet haben.

Feierlich eingeweiht wurde das Haus am Samstag mit einem Gottesdienst, geleitet durch Dr. Anton Dimpflmaier vom Kloster Gars, dessen Engagement bezeichnend war für das Zustandekommen des Pachtvertrages.

 

„Wir brauchan Leid, de obaggan und ihr Herzblut einehengan“, lobte Dimpflmaier die vielen helfenden Hände der Naturfreunde, die das Häuschen mit viel Kraft- und Zeitaufwand in den letzten Monaten renoviert haben. Besonders Vorstand Rudi Meingaßner habe sein Herzblut und seine Kraft in das Projekt gesteckt.

„Ohne die Unterstützung durch die Sach- und Geldspender hätten wir das gar nicht geschafft“, bedankt sich Meingaßner bei allen Helfern und Gönnern, unter anderem bei der Gemeinde Soyen, der Stadt Wasserburg und der Stadtsparkasse Wasserburg.

Soyens Bürgermeister Karl Fischberger zeigte sich sehr zufrieden über den neuen Standort der Wasserburger Naturfreunde. „Es ist natürlich auch für die Gemeinde Soyen eine Bereicherung, dass das Häuschen, das am romantischsten und geschichtsträchtigsten Winkel von Soyen steht, nicht verfällt.“ Die Nutzung durch die Naturfreunde sei ihm zufolge eine ideale Lösung, weshalb sich die Gemeinde mit einer Spende von 1000 Euro an der Renovierung beteiligte.

Auch Werner Gartner, Wasserburgs Zweiter Bürgermeister, gratulierte den Verantwortlichen und den Mitgliedern zu ihrer neuen Erholungsstätte und bezeichnet die 2000-Euro-Finanzspritze als eine „gute Investition“.

Neben Speisen und Getränken für das leibliche Wohl, war für die Delegierten der befreundeten Vereine, die Mitglieder und Gönner der Naturfreunde noch eine Diashow und eine Filmvorführung über die Vereinsgeschichte geboten. Und selbstverständlich durfte auch ein Blick in das „neue“ Klosterhäusl nicht fehlen. Musikalisch umrahmt wurde die Feier von einer Bläser-Delegation der Stadtkapelle Wasserburg.

 

MP

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