47 Einsätze für die Rotter Wehr

First Responder rückte sogar 77 Mal aus - Bilanz und Ausblick bei Jahresversammlung

image_pdfimage_print

Bilanz und Ausblick bei der Rotter Feuerwehr: Auf ein einsatzreiches Jahr konnten die Floriansjünger bei der Jahreshauptversammlung zurückblicken. Dieser ging eine feierliche Messe, gehalten von Pfarrer Vogl, zum Gedenken an die verstorbenen Mitglieder in der Klosterkirche Rott voraus. Vorstand Herbert Lunghammer eröffnete die bestens besuchte Versammlung im Saal des Landgasthofs Stechl. Eines der wichtigsten Themen: Die Feierlichkeiten zum 150-jährigen Bestehen in diesem Jahr.

In seinem Rückblick auf das vergangene Jahr 2019 dankte Lunghammer allen Aktiven für die tatkräftige Unterstützung und die vielen geleisteten, ehrenamtlich  zusätzlichen Stunden und wies auf die anstehenden Aufgaben und Herausforderungen in Vorbereitung der Festwoche zum 150-jährigen Bestehen (16. bis 20. Juli) hin.

Der jüngst wiedergewählte Kommandant Manfred Lunghammer gab einen tieferen Einblick in die Einsatzstatistik von 2019 in Relation zu den Vorjahren (47 Feuerwehr/77 First Responder) und ging besonders auf die erfolgreichen Einsätze und Übungen ein.
„Modernisierung der Ausrüstung, Nachwuchsarbeit und fortlaufende Ausbildung sind die Grundvoraussetzungen, um Einsätze auch in Zukunft erfolgreich und sicher bewältigen zu können>”, so der Kommandant.

Derzeit gehören der Rotter Feuerwehr an:

Personal: 88 Aktive, davon 18 weiblich, 30 Atemschutzträger,  17 Maschinisten, elf Gruppenführer, zwei Zugführer und28 First Responder.

Die nötigen Investitionen und Maßnahmen wären und sind ohne den Rückhalt und die Unterstützung der Gemeinde Rott nicht möglich. Manfred Lunghammer dankte in diesem Zusammenhang Bürgermeister Marinus Schaber und den anwesenden Gemeinderäten ausdrücklich.

Des Weiteren folgten persönliche Ehrungen für langjährige Mitgliedschaft bei der Wehr. Eine ganz besondere Erwähnung fanden Josef Kirchlechner und Konrad Heinzl senior für ihre 60-jährige Zugehörigkeit.

Bürgermeister Marinus Schaber, der die Ehrungen begleitete, unterstrich in seiner Rede, wie bedeutsam das Ehrenamt ist, insbesondere  aber welchen hohen Stellenwert es für das Funktionieren einer Gemeinde hat. Er kritisierte die zunehmende Grundstimmung der Gesellschaft, sich immer weniger für eine ehrenamtliche Tätigkeit engagieren zu wollen oder gar die geringe Wertschätzung für die  geleistete Arbeit der Ehrenamtlichen: „Gleichzeitig gibt es aber eine stille Erwartungshaltung, dass sich Dinge einfach auf Knopfdruck erledigen.”

Den Schlusspunkt des offiziellen Teils des Abends setzte der Kreisbrandinspektor Georg Wimmer, der einen kurzen Bericht zur Lage im Landkreis gab und dabei ebenfalls die Notwendigkeit einer soliden Ausbildung für zukünftige Aufgaben hervorhob.
Wimmer geht im März in den Ruhestand (wir berichteten). Für die langen Jahre einer hervorragenden und langjährigen Zusammenarbeit ehrten ihn die Gemeinde Rott und die Freiwillige Feuerwehr an diesem Abend mit einer kleinen Aufmerksamkeit vorab.

Im Zuge der personellen Umbesetzung wechselt ab März 2020 Marcus Huber als Kreisbrandmeister in die Inspektion. Ihm galten hierfür am Ende des Abends von allen Glückwünsche.

Text und Fotos: Bernd Klemmer

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.


Leitfaden für die Veröffentlichung von Kommentaren