41 Beschäftigte positiv getestet

Landratsamt meldet: Bayernfleisch GmbH in Traunstein stark betroffen - Per PCRs bestätigt

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Bei der Bayernfleisch GmbH in Traunstein sind dem Landratsamt Traunstein zufolge 41 Beschäftigte positiv auf das Virus getestet worden. Nach betriebsinternen Antigen-Schnelltests seien die Ergebnisse durch PCR-Tests bestätigt worden, teilte das Landratsamt am gestrigen Abend mit.

Inklusive Kontaktpersonen habe das Unternehmen vorsorglich 49 Personen über das Wochenende isoliert und bereits vor Arbeitsbeginn in Quarantäne gesetzt, teilte das Unternehmen laut BR mit.

Angesichts des hohen Sieben-Tage-Inzidenzwertes in Traunstein sei am Montag eine behördliche PCR-Reihentestung der Belegschaft durchgeführt worden. Die Inzidenz liegt aktuell bei über 250 Neuinfektionen …

In Schlachthöfen und Fleischbetrieben herrschen niedrige Temperaturen, die für Corona-Viren günstig sind. Bayernfleisch teste nach eigenen Angaben konsequent betriebsintern.

Quelle BR

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5 Kommentare zu “41 Beschäftigte positiv getestet

  1. Kinos werden geschlossen – obwohl es hier keien Auffälligkeiten gab. Für Theater oder Museen gilt das gleiche. Auch über den Einzelhandel wird jetzt wieder diskutiert. Aber keiner kommt auf die Idee die Fleischindustrie mal für ein paar Wochen in den Shutdown zu schicken. Obwohl wir hier fast wöchentlich Superspreader-Ereignisse haben. Wäre es so schlimm für ein paar Wochen auf Wurst und Schnitzel zu verzichten? Würde der Volksgesundheit wahrscheinlich ohnehin ganz gut tun. Dem Klima übrigens auch.

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  2. Uhhhh da hängt noch mehr Geld drinn als in der Autoindustrie.
    Leider!

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  3. Was meint ihr, wenn jetzt keiner mehr für drei Wochen kein Fleisch isst, was mit den Tieren passiert?

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    1. Schätzen Sie mal wie alt ein Schwein durchschnittlich in der deutschen Massentierhaltung wird? 3 – 6 Monate! Monate, nicht Jahre! Hätte man nach dem Tönnies-Debakel einfach im Sommer die Besamung auf ein humanes Maß herruntergefahren und die Massenschlachtungen halbiert, dann wären auch die Arbeitsbedingungen in den Schlachthäusern Corona-Gerechter. Aber es ist eben viel einfacher ein Theater zu schließen als einem Milliardär wie Tönnies dazu zu bewegen auf ein paar Millionen mehr auf seinem Konto zu verzichten.

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  4. Johannes Schmidtmüller

    Wie sieht es denn mit der Möglichkeit einer Infektion über das verkaufte Fleisch? (Wenn es verarbeitet sprich druchgebraten ist klar, dann lebt da nichts mehr aber wenn man das rohe Fleisch berührt kann es dann eine Schmierinfektion geben bzw. die Wurstwaren werden ja nicht mehr erhitzt) An Bayernfleisch ist ja Edeka mit 50% beteiligt (durch den Besitz der Südbayrischen Fleischwaren). Kaufe dort gerne ein bin jetzt aber verunsichert.

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