36 Asylbewerber infiziert

Unterkunft in Bad Aibling unter Quarantäne - Medizinische Versorgung gewährleistet

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In der Asylbewerberunterkunft in Bad Aibling sind insgesamt 36 der 84 Bewohner mit dem Corona-Virus infiziert. Nachdem zunächst bei zwei Bewohnern positive Befunde vorlagen, wurden auch die restlichen Bewohner der Unterkunft auf eine Infektion mit COVID-19 untersucht. Alle Bewohner wurden am gestrigen Mittwoch über ihre Testergebnisse informiert.

In der kommenden Woche werden die bisher negativ getesteten Bewohner erneut untersucht. Wenn diese Ergebnisse vorliegen, wird über eine Verlängerung der Quarantäne entschieden. Die nach Auftreten der ersten beiden Fälle verhängte Quarantäne über die Asylunterkunft in Bad Aibling gilt zunächst bis einschließlich 6. Mai.

Um die weitere Ausbreitung des Virus zu verhindern, wurden die Bewohnern mit ausreichend Flüssigseife und Mund-Nasen-Schutz ausgestattet. Außerdem wurden sie ausführlich informiert, wie sie sich vor einer Ansteckung schützen können. Die medizinische Versorgung der Bewohner ist gewährleistet. Zudem werden Sie mit allen notwendigen Dingen des Lebens versorgt.

Nach den Fachempfehlungen des Robert Koch-Instituts gelten positiv Getestete nach zwei Wochen als genesen. Wenn Sie dann mindestens 48 Stunden symptomfrei sind, ist die Quarantäne für sie beendet und sie können die Einrichtung verlassen.

Mit Beginn der Quarantäne wurde ein Bauzaun um die drei Wohncontainer gezogen, um die Einhaltung der Quarantäne zu gewährleisten und den Bewohnern trotzdem die Möglichkeit zu geben, an die frische Luft zu gehen. Außerdem ist ein Sicherheitsdienst vor Ort.

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2 Kommentare zu “36 Asylbewerber infiziert

  1. Sind Geflüchtete Menschen zweiter Klasse?
    Wo ist hier der Aufschrei derer, die sich zu “Hygiene-Demos” treffen, weil sie sich durch Mundschutz und 6 Wochen nicht geschnittene Haare in ihrer “Freiheit” beschränkt sehen?
    Was da los wäre, wenn einem Weißen mit deutschem Pass ein Bauzaun und Sicherheitsdienst um sein Haus gestellt wird, um die Quarantäne durchzusetzen.

    Antworten
  2. Na mal halblang.
    Nicht den Widerstand gegen das Beschneiden der Grundrechte mit Gesetzen wie infektionsschutzgesetz oder AsylG. verwechseln.
    Wenn ein weißer, deutscher Passbesitzer von Amts wegen unter Quarantäne gestellt wird und sich nicht dran hält, kann er mit heftigen Strafen belegt
    werden.
    Das will man vielleicht allen Beteiligten ersparen.
    Wenn Sie hier einen Verstoß gegen geltendes Recht erkennen (z.B. Rassismus), erstatten Sie doch Anzeige.

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