Erfolgreicher Start am Schwarzmoosbach

Nach dem Fischsterben 2019: Umfangreiche Maßnahmen zur Wiederaufwertung des Gewässers eingeleitet

image_pdfimage_print

Fischereipächter Jörg Wienhold setzt Bachforellen-Jungtiere in den Schwarzmoosbach bei Eiselfing ein (Foto): Ein durch massive Gewässer-Verunreinigungen aufgetretenes Fischsterben mit rund 1.000 toten Tieren im Schwarzmoosbach hatte im Juli vergangenen Jahres in Eiselfing für große Aufregung gesorgt. Zwischenzeitlich hat die Gemeinde zusammen mit den örtlichen Fischereipächtern und Grundanliegern umfangreiche Maßnahmen zur Wiederaufwertung des Gewässers eingeleitet.

Nach einer Gesprächsrunde, zu der Bürgermeister Georg Reinthaler bereits am Jahresbeginn geladen hatte, teilten sich die Beteiligten die Aufgabenbereiche bewusst auf. „Seitens der Gemeinde wurde beispielsweise am Schwarzmoosbach in Bachmehring unter Einhaltung naturschutzrechtlicher Vorgaben ein verlandeter Seitenarm wieder freigelegt, damit dort zusätzliche, geschützte Laichflächen für die heimischen Fische entstehen“, berichtet Reinthaler.

Die Landwirte entlang der im Sommer 2019 verunreinigten Bachabschnitte haben zusammen mit dem Gemeindebauhof dafür gesorgt, dass das Bachbett durch auf ein Minimum begrenzte maschinelle Eingriffe und das Einbringen etwa von Steinen zur Verlangsamung der Fließgeschwindigkeit als Lebensraum aufgewertet werden konnte. Fachlich unterstützt wurden sie vom Kreisfischereiverein Wasserburg und der Fischereiberatung des Bezirks Oberbayern.

Und vorerst abschließend erfolgte in den vergangenen Wochen noch eine durch die Gemeinde finanziell unterstützte Fischbesatz-Aktion der beiden Pächter. Sie brachten die stolze Zahl von rund 10.000 Bachforellen-Jungtieren einer einheimischen Art aus.

„Es war eine wichtige und positive Arbeit, während der wir von vielen Passanten durchwegs erfreute Rückmeldungen erhalten haben“, freuen sich Matthias Stemmer und Jörg Wienhold.

Im Laufe der kommenden Jahre müssten nun noch regelmäßig weitere Fischbesätze erfolgen, damit langfristig ein neuer, gesunder Bestand erreicht werden könne.

Ein ehemals verlandeter und nun wieder freigelegter Seitenarm des Schwarzmoosbachs in Bachmehring.

 

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.


Leitfaden für die Veröffentlichung von Kommentaren