28 Kilometer Stau auf Inntalautobahn

Österreichische Behörden führten heute wieder Blockabfertigung durch

Wie üblich begannen die Tiroler Behörden heute um 5 Uhr morgens mit der so genannten „Dosierungsmaßnahme“ auf der österreichischen Inntalautobahn A12, auf Höhe der Ausfahrt Kufstein Nord, Fahrtrichtung Rosenheim. Als Durchlauf wurde von 5 bis 8 Uhr eine Anzahl von 150 Lkw, danach von 300 Lkw pro Stunde erlaubt. Um 9 Uhr wurde die Dosierungsmaßnahme beendet. Der Lkw-Rückstau erstreckte sich in seiner höchsten Länge auf rund 28 Kilometer und reichte sogar bis auf die A8, in Fahrtrichtung Salzburg, bis kurz vor die Anschlussstelle Rosenheim-West.

Nach Ende der Blockabfertigung, gegen 10 Uhr, hatte sich der Stau wieder komplett aufgelöst.

Einsatzkräfte der Verkehrspolizeiinspektion Rosenheim, mit Unterstützung durch die Autobahnpolizeistation Holzkirchen, sorgten dafür, dass es für die Verkehrsteilnehmer, die nicht von der Blockabfertigung betroffen waren, zu keinen nennenswerten Behinderungen kam.

Die nächste Blockabfertigung findet bereits am morgigen Donnerstag statt.

 

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4 Kommentare zu “28 Kilometer Stau auf Inntalautobahn

  1. Man sollte das umgekehrt auch mal machen.

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  2. Der Meinung bin ich auch !!!

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  3. Ja einerseits Richtig mit umgekehrt zum machen, aber dann sind wieder die LKW Fahrer die leidtragenen. Es ist wirklich eine Sauerei was die machen, bin selber LKW Fahrer und bin auch oft in Österreich und diese Arbeit wird überhaupt nicht mehr geschätzt. Nur noch Schikane. Aber ist doch eh jeden Egal von den Politikern.

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  4. Im Jahr 2019 waren mehr LKW über den Brenner unterwegs als über alle Schweizer und die französischen Alpenübergänge zusammen. Aufgeschlüsselt stellt sich das wie folgt dar: 2,6 Millionen LKW ausschließlich über den Brenner, 2,37 Millionen LKW verteilt auf die sechs Schweizer und Französischen Übergänge. Mehr als 50% des alpenquerenden Güterverkehrs lief durch das Inntal und über den Brenner. Tendenz weiterhin steigend! Von ökologischen Aspekten erst garnicht reden. Durch die Tallage werden gerade in den Herbst- und Wintermonaten durch sog. Inversionswetterlagen Grade an Luftverschmutzung erreicht, die jeglicher Beschreibung spotten. Mit unmittelbarer Auswirkung auf die Lebensqualität der Anwohner. Die Brennerzuläufe für den Basistunnel werden in Österreich und Italien mit Hochdruck vorangetrieben/gebaut. Die Verlagerung großer Teile des Schwerlastverkehrs auf die Schiene ist hierbei das Ziel. Einmal darf geraten werden wer noch nicht einmal in Sachen Planfeststellungsverfahren auf der Höhe der Zeit ist!?! Dieses Problem schreit nach Lösungen, die mit einfachen Rezepten sicher nicht zu erreichen sind.

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