26-Jähriger legte sich auf Gleise

Zugverkehr blockiert - Pakistaner beschäftigt die Rosenheimer Bundespolizei

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Ein Pakistaner hat am gestrigen Dienstag den Zugfahrplan der Strecke Rosenheim–Holzkirchen durcheinandergebracht. Mit einer Blockade sorgte der Mann für einen ungeplant längeren Stopp eines Regionalzugs in Kolbermoor. Für die verständigte Rosenheimer Bundespolizei war der 26-Jährige kein Unbekannter. Er wurde nach seiner Blockade von den Beamten ins Inn-Salzach-Klinikum nach Gabersee eingeliefert.

Der pakistanische Staatsangehörige hatte bereits tags zuvor versucht, mit einem Zug von Österreich nach Deutschland zu gelangen. Er hatte jedoch weder einen gültigen Fahrschein noch die erforderlichen Grenzübertrittsdokumente dabei. Trotz der Anzeigen wegen versuchter unerlaubter Einreise und Leistungserschleichung versuchte er erneut, ohne Ticket mit einem anderen Regionalzug zu fahren. Der Zugbegleiter schloss ihn von der Weiterfahrt aus. Darauf reagierte der junge Mann mit einer Blockade. Er legte sich am Bahnhof Kolbermoor auf das Gleis direkt vor den Zug.

So verhinderte er über eine halbe Stunde lang dessen Abfahrt. Als die Bundespolizisten eintrafen, flüchtete der „Blockierer“. Nach kurzer Verfolgung konnten ihn die Beamten in Gewahrsam nehmen. Schließlich musste der Pakistaner aufgrund seines erkennbar labilen Zustands in ein Wasserburger Klinikum eingeliefert werden. Er wurde wegen Leistungserschleichung sowie Verstößen gegen das Aufenthaltsgesetz und die Eisenbahnbetriebsordnung angezeigt.

 

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11 Kommentare zu “26-Jähriger legte sich auf Gleise

  1. Und wie geht’s weiter? Jetzt füttern wir ihn ein paar Tage in Gabersee durch. Wenn er dann alle Pfleger beleidigt hat, bringen wir ihn in einer Asylunterkunft mit regelmäßigem Taschengeld unter. Und dann?
    Gehässig, ich weiß.
    Und trotzdem: langsam ist es echt genug!

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    1. Nein nein…zuerst bekommt er ja noch einen Pflicht Verteidiger, der ihm bei seinen ganzen Anzeigen hilft. Natürlich werden die Kosten hierführ übernommen 🙂

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    2. @Bürger82: Ganz genau, “langsam ist es echt genug” mit pauschalen Anfeindungen gegen Ausländer! Mit solchen Kommentaren wird das gesellschaftliche Klima und das Miteinander im Land sicherlich nicht besser.

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    3. Du wirst viele schlimme Dinge in der Forensik sehen, stimmts?
      Da trügt der Blick manchmal – es sind nicht alle so.

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  2. @Bürger 82
    Was heißt langsam ist es echt genug?
    Es ist schon lange genug. Will nur keiner wahr haben.
    @es reicht
    Nehmen Sie den netten Mann doch bei sich auf. Dann muss wenigstens die Gemeinschaft für den nicht aufkommenden. Ich bringe ihn gerne persönlich vorbei.

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    1. Auch typisch für die aktuelle Zeit: Wenn die Argumente fehlen, kommt halt einfach der pauschale “Vorschlag”, die Personen bei sich selbst zuhause aufzunehmen. Hat mit dem ursprünglichen Thema des Artikels oben nicht zu tun.

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      1. “Typisch für die aktuelle Zeit” klingt ganz nach pauschalem “früher war alles besser”. Und “früher war alles besser” konnte früher schon keiner mehr hören.

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      2. @esreicht
        Welches stichhaltige Argument bieten sie denn? Das immer währende gleiche gebetsmühlenartige wiederholen von “pauschalem Verurteilen von Ausländern”
        Es geht hier nicht pauschal um Ausländer, es geht um EINEN jungen Mann der für Mitbürger, für die Bahn und für unser Sozialsystem Schaden angerichtet hat.
        In keinem einzigen Post kann ich eine pauschale Verurteilung entdecken.

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  3. Mit manchen Menschen kann man echt nur Mitleid haben, wie innerlich zerfressen sie vor Neid und Gier und Hass sind. Man kann von Glück sprechen in Deutschland geboren worden zu sein. Sicherlich ist nicht alles perfekt, aber ich bin einfach nur froh hier leben zu dürfen. Und das hat viele Gründe.

    Und zu der geistreichen Aussage: … nehmen sie den netten Man doch auf …! Was Geistreiches von meiner Seite: Wem es hier nicht gefällt kann doch auswandern!

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    1. Ich schließe daraus, dir gefällt der Neid, die Gier und der Hass deiner Landsleute, denn wenn es dir nicht gefallen würde, müsstest du ja nach deiner Theorie längst weg sein.

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    2. Keine Angst Wolfgang, Auswandern wird mein letztes Lebensziel werden. Ich kenne viele die schon gegangen sind und viele die noch gehen werden. Vor allem deutsche Fachkräfte
      Wird nur hart für euch werden, wenn ihr dann doch irgendwann mal merkt, dass “unsere Gäste” eure Rente nicht bezahlen werden.

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