200 Jahre alte Buche gefällt

Bürgermeister: „Gutachten bestätigte, dass Vitalität gegen null ging"

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Passanten staunten dieser Tage nicht schlecht: Am Wegesrand von Viehhausen in Richtung Süden zur Roßharter Straße liegen die Überreste einer uralten Buche, die kürzlich gefällt worden war. Stammumfang: 1,6 Meter. Die Fällung des exponierten Baumes, der vielen Edlingern bekannt sein dürfte, war absolut rechtens, wie Bürgermeister Matthias Schnetzer auf Anfrage der Wasserburger Stimme erklärte: „Der Eigentümer hat eigens einen Gutachter engagiert. Der bestätigte, dass die Vitalität des Baumes gegen null ging.”

Von der alten Buche seien immer wieder große, abgestorbene Äste abgebrochen. „Die Verkehrssicherheit auf dem Weg in Richtung Roßharter Straße war nicht mehr gegeben”, so Schnetzer. Das Gutachten habe eindeutig gezeigt, dass der Baum nicht mehr zu retten und für seinen Standort direkt neben dem Weg nicht mehr tragbar gwesen sei.

Die Gemeinde habe im Übrigen in einem solchen Fall keinerlei Handhabe. Schnetzer: „Wir haben keine Baumschutzverordnung. Bei Bäumen auf Privatgrund verhält es sich wie bei Bäumen in einem Wald – da darf der Eigentümer fällen. Da muss nichts genehmigt werden.”

 

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