17 Infizierte in Asylbewerber-Unterkunft

Ungewöhnliche Maßnahme: Stadt errichtet am Abend Bauzaun um das Zuhause von 60 Personen

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Eine hohe Zahl an positiv Corona-Getesteten führte zu einer ungewöhnlichen Quarantäne-Maßnahme am heutigen Karsamstag-Abend in der Stadt Rosenheim: Um die Asylbewerber-Unterkunft an der Karlsbader Straße wurde ein Bauzaun errichtet. Dies teilte der städtische Leiter der Führungsgruppe Katastrophenschutz, Hans Meyrl, am Abend mit. Der Hintergrund sei, dass Bewohner der Unterkunft typische Symptome einer Corona-Infektion aufwiesen. Daraufhin wurden bei 48 der etwa 60 Personen der Unterkunft entsprechende Tests durchgeführt. 17 Personen sind mit Corona infiziert. Die ganze Unterkunft steht nun unter Quarantäne.

In Abstimmung mit dem Rosenheimer Gesundheitsamt und den zuständigen Polizeibehörden wurden die Maßnahmen vollzogen. Jetzt gehe es darum, die Infektionsketten so schnell wie möglich zu unterbrechen, heißt es.

Die Bewohner der Einrichtung würden umfassend informiert sowie regelmäßig medizinisch und mit Lebensmitteln versorgt, so Meyrl am Abend in einer Presseerklärung.

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