16 Uhr: Alarm für die Feuerwehr

Wasserburger Floriansjünger rücken zum Marienplatz aus

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Alarm am Freitagnachmittag: Die Feuerwehr Wasserburg musste gegen 16 Uhr zum Marienplatz ausrücken. Dort hatte ein Rauchmelder in einem Wohngebäude Alarm geschlagen. Ein Einsatz wurde zum Glück nicht notwendig. Allerdings sorgten …

… die Einsatzfahrzeuge im Feierabendverkehr mitten in der Altstadt für kleinere Staus in beide Richtungen.

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6 Kommentare zu “16 Uhr: Alarm für die Feuerwehr

  1. Ich wage es mal, mich gegen Rauchmelder auszusprechen! Wie oft schlagen diese Dinger grundlos an und verursachen dadurch unnütze, teure Einsätze?

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    1. Wie viele Fehleinsätze ist ein gerettetes Leben wert?

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    2. Die Fehlalarme sind ein großes Problem, gerade auch für die ehrenamtlichen Helfer und oft auch deren Chefs (wenn die Feuerwehrler überstürzt die Arbeit verlassen müssen, um zu einem Fehlalarm auszurücken). Aber: das höchste zu schützende Gut sind nun einmal Leben und Gesundheit. Ich hab auf einem Lehrgang zum Thema mal ein paar Zahlen gehört, die ich jetzt nur aus dem Gedächtnis wiedergeben kann. Rund 95% aller Todesfälle bei Bränden sind im Bereich privater Wohnungen zu beklagen. Der Klassiker nach wie vor ist, mit der Zigarette im Bett einschlafen und nie wieder aufwachen. Die restlichen 5% sind fast ausschließlich dort zu verzeichnen, wo zumindest vorübergehend übernachtet wird, d.h. Hotels, Krankenhäuser, Wohn- und Altenheime. Tote in Schulen, Schwimmbädern, Turnhallen und Versammlungsstätten gehen dagegen seit Jahren deutschlandweit gegen Null. Die Zahlen stammen aus der Zeit kurz vor der Einführung der Brandmelderpflicht und waren in dieser Größenordnung über Jahrzehnte recht stabil. So gesehen hat man hier auf jeden Fall am richtigen Punkt angesetzt. Wenn dann sollte man die Brandschutzanforderungen kritisch hinterfragen, wenn sie bei Bauvorhaben an Schulen, Turnhallen, Schwimmbädern etc. die Kosten wie so häufig massiv in die Höhe treiben.

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  2. Rauchmelder sind sehr wohl sinnvoll. Klar, dadurch, dass die privaten Haushalte inzwischen verpflichtet sind, einen Rauchmelder zu haben, entstehen auch mehr Fehlalarmierungen. Aber andererseits muss man auch sehen, falls es dann mal soweit ist, sind wir froh um unsere Rauchmelder!

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  3. Möchten Sie im Ernst ‘unnütze, teure Fehleinsätze’ gegen auch nur ein Menschenleben aufwiegen?

    Mit Sicherheit ist die Anzahl der Fehleinsätze im Vergleich zu geretteten Personen und verhinderten hohen Sachschäden ungleich höher.
    Mit Sicherheit fühlen sich Teile der Bevölkerung vom Lärm der Feuerwehr und Verkehrsbehinderungen, ausgelöst durch den Einsatz der Rettungskräfte, in ihrer Ruhe oder ihrem emsigen Treiben gestört.

    Aber:
    Stellen Sie sich vor, Sie leben in einem Mehrparteienhaus, in einer der oberen Etagen.
    Und eines Tages kommt es in einer der unteren Wohnungen zu einem Brand. Das ganze möglichst nachts, wenn alles schläft.
    Hätten Sie nicht auch gerne jemanden, der Sie dann weckt?
    Die einzigen, die wirklich unter diesen Dingern leiden, sind die Leute von der freiwilligen Feuerwehr.

    Der Rest der Bevölkerung sollte ein wenig mehr dankbar und ein bißchen weniger egoistisch sein.

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    1. Selbstverständlich halte auch ich einen Einsatz zuviel besser als einen zu wenig, wenn es um Leben von Mensch und Tier geht.
      Aber Rauchmelder sind ganz offensichtlich verbesserungswürdig.

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